Die Ärztin und Autorin Yael Adler, die in zahlreichen Medien als Expertin für Gesundheitsthemen auftritt, gab aktuell der Redakteurin Melanie Fox vom Magazin Stadtgottes ein Interview, in dem sie über die ihr in der Kindheit vermittelten Werte und dabei auch über ihren Glauben sprach.

Die 45-jährige Medizinerin, deren Vater Religionswissenschaftler ist, wuchs im jüdischen Glauben auf. Auch sind ihr die Werte, die ihr dabei vermittelt wurden, wichtig. Sie schätze „die Wertevermittlung, sei es im Juden- oder Christentum“, so Yael Adler. Dabei hob sie insbesondere den Wert der Mitmenschlichkeit hervor. So sei sie heute ein Mensch, der gerne hilft.

Danach gefragt, wofür sie ihren Eltern dankbar sei, nennt sie u. a. Urvertrauen, Stabilität und Durchhaltevermögen sowie die Gewissheit, „sich geliebt zu fühlen und ein gutes Selbstbewusstsein zu haben“.  Weiter hält Yael Adler fest:

„Ich kann lieben und werde geliebt, ich hadere auch zuweilen mit mir, aber nicht zu sehr.“

Das Leben und die Gesundheit betrachtet die 45-jährige als Geschenk. Auf die Frage, ob sie glaube, dass es Gott gibt, antwortet Yael Adler, dass ihr das in der Kindheit nähergebracht wurde. Dazu sagte sie weiter:

„Für mich ist es [der Glaube an Gott] ein unerklärliches Grundgefühl, ich möchte es gerne glauben.“

Ein guter Gradmesser für Religion ist für Yael Adler, „wenn Religion den Menschen Halt, Orientierung und Trost gibt“. Wenn sie aber „Basis für Streit und Kriege“, habe die Religion „ihren Sinn verfehlt“.

Sie selbst gebe den Glauben auch an ihre beiden Söhne weiter. Dabei halte sie sich an die jüdischen Feiertage, zu den sie mit ihrer Familie   auch in die Synagoge gehe, so Yael Adler.

Das komplette Interview gibt’s im sehr lesenswerten Magazin der Steyler Missionare sowie unter stadtgottes.de