Marcel Koller, der als Fußball-Profi siebenmal Mal Schweizer Meister wurde und fünf Pokale gewann, legte auch als Trainer ein beeindruckende Laufbahn hin. Neben dem 1. FC Köln und dem VfL Bochum coachte er 6 Jahre die Österreichische Nationalmannschaft und aktuell Trainer des FC Basel. Über sein Leben erschien eine Biographie, in der er auch in einem Kapitel Einblicke in seine katholisch geprägte Spiritualität gab, wie das Magazin Livenet aktuell berichtet.

Die Überschrift zu diesem Kapitel lautet: „Das Spirituelle Koordinatensystem“. Darin beschreibt Marcel Koller, wie der Glaube sein Leben geprägt hat. Maßgeblich verantwortlich für seine „Spiritualität“ seien die Mutter und vor allem der Großvater gewesen, wodurch er mit dem Wissen aufgewachsen ist, dass Gott nahe ist. Der Besuch der Sonntagsmesse mit dem Großvater und das gemeinsame Mittagessen danach waren eine „Pflicht“ und „ein fixes Ritual“. Dazu beschrieb er:

Der Besuch der Sonntagsmesse mit dem Großvater und danach das gemeinsame Mittagessen waren „ein fixes Ritual“ und „Pflicht“.

„Das war eigentlich sehr schön, diese feste Ordnung und das Ritual. Daran denke ich gerne.“

Bis heute ist das Gebet ein fester Bestandteil in seinem Leben geblieben. So versucht er jeden Morgen mit Zuversicht und mit einem positiven Gedanken in den Tag zu starten. Weiter beschrieb er:

„Nachts in stillen Momenten bedanke ich mich für jeden Tag, den ich erleben darf.“

Auch wenn er heute sonntags nicht mehr zur Messe gehe, ist die Kirche nach wie vor ein Ort, an dem er sich zurückzieht, um Ruhe zu finden und abzuschalten. Dazu gibt er zu verstehen:

„Bei Reisen im Ausland gehe ich gerne in Kirchen und suche dort die Stille. Diese Momente sind für mich schon sehr wichtig. Daraus beziehe ich Kraft.“

Mit Fußballern, die sich öffentlich zu ihrer Religiosität bekennen, „habe ich keine Probleme, im Gegenteil.“ Wenn sich Spieler, wie beispielsweise David Alaba, „dadurch gestärkt fühlen, unterstütze ich das auch“, so Marcel Koller.

Quellen: livenet.de und katholisch.at

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