Modeschöpfer Harald Glööcker hielt eine Predigt in der evangelischen Kirchengemeinde Niederhöchstadt. Weitere Predigten von ihm werden folgen. Im November liest er in Kirchen in Frankfurt und Saarbrücken die Weihnachtsgeschichte und wird sie mit seinen Worten interpretieren. Es gibt sogar eine Predigt-Anfrage aus dem katholischen Regensburg.

„Nachdem ich im Auftrag der deutschen Bibelgesellschaft einen Schmuckschober für eine neue Luther-Bibel zum 500-jährigen Jubiläum entwickelte, gab es eine Predigt-Anfrage der evangelischen Kirchengemeinde Niederhöchstadt“, erzählt Harald Glööckler am 8.10. gegenüber BamS.

Seine erste Predigt vollendete der Modeschöpfer mit einem hoffnungsvollen Appell:

„Wir brauchen keine Kirche, die uns klein macht und sagt, was wir nicht machen dürfen. Wir brauchen eine Kirche, die uns stützt, wenn wir stolpern, die uns auffängt, wenn wir fallen!“

Die Predigt Glööcklers kam insgesamt gut an. „Seine Predigt war gut und tief. Für die Kirche und das Reich Gottes sind Menschen wie Harald Glööckler ein Gewinn“, lobt Pastor Carsten Böhm (41) von der evangelischen Kirchengemeinde Niederhöchstadt. Er sieht durch Aktionen mit Prominenten wie Harald Glööckler in seinen Spezial-Gottesdiensten eine Möglichkeit, Menschen als Kirchee wieder anzusprechen. Böhm: „Durch unsere ,Go Special‘-Gottesdienste sind unzählige Menschen neu zum Glauben und in unsere Gemeinde gekommen.“

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SWR-Sendebeitrag zu einem Vortrag von Harald Glööckler im Kirchenschiff des Cinemaxx Mannheim:

 

In seiner Biographie beschrieb er sich auch als gläubigen Menschen sowie seinen Glauben an Schutzengel. Seine Kindheit war geprägt von Gewalt. Im Alter von nur 14 Jahren musste er mit ansehen, wie sein Vater seine Mutter erschlug. Er hat es jedoch geschafft, diese schrecklichen Erfahrungen zu verarbeiten. In dem Buch ‚Der Modeprinz-Eine märchenhafte Biografie‘; von Ines Veith werden seine Kindheit und der Weg nach oben beschrieben. Trotz oder gerade wegen der schlimmen Erfahrungen in seiner Jugend hat Glööckler nie den Glauben an Gott verloren. So sitzt er heute gerne vor einem Altar und meditiert. Wenn er das Vater Unser spricht, gibt ihm das Kraft und innere Ruhe.

„Das ‚Vater Unser Sprechen‘ ist sehr praktisch, weil es eine sehr starke Macht hat, weil es eine sehr starke Ausstrahlung hat und ein sehr starkes Gebet ist. Damit kann man sehr gut zur Ruhe kommen. Man wird ruhiger und ruhiger, so als würde man aufgefangen.“

Auch in Interviews zeigte er sich in der Vergangenheit immer wieder als spiritueller Mensch. So sagte er u.a.:

„Ich glaube an eine höhere Macht.“

„Der Sonntag ist für mich der Tag, an dem keine Termine gemacht werden.“

„Der Papst ist eine Person, die vielen Menschen Halt gibt und Mut macht.“

„Ich musste mich immer wieder aus dem Dreck ziehen. So habe ich von meinem Schöpfer etwas bekommen, das andere vielleicht nicht haben. Ich habe einen ungeheuren Willen bekommen.“

 

Quelle: katholisch.de