Der 69-fache US-amerikanische Nationalspieler Jermaine Jones hat im Alter von 36 Jahren seine Fußball-Karriere beendet. Das teilte der ehemalige Spieler von Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen und Schalke 04 aktuell auf seinem Instagram-Account mit.

Jermaine Jones galt auf dem Platz als ‚bad boy‘ und ‚enfant terrible“. Im Privatleben öffnete er sich mit zunehmendem Alter immer mehr dem christlichen Glauben. Das bekannte er in Interviews sowie im Projekt „Fußballbibel“ von David Kadel. Zu seiner Entscheidung für den christlichen Glauben sagte er:

„Ich habe mich entschieden, an Gott zu glauben. Und in wegweisenden Momenten ist er immer für mich da.“

Dieser Prozess war immer begleitet von Zweifeln, wie Jones folgendermaßen darlegte:

„Wenn ich ganz ehrlich sein soll, gab es immer wieder mal Phasen in meinem Leben, in denen ich an Gott gezweifelt habe.“

Und weiter:

„Ich dachte: ‚Wo ist Gott? Warum hilft er mir nicht?'“

Im Festhalten an der Beziehung zu Gott gelangte er zur Gewissheit:

„Aber auch in solchen Phasen muss man einfach daran glauben, dass Gott einen nicht loslässt.“

In der Phase des Suchens hätten ihn die Gespräche mit meinem Schwiegervater sowie zu seiner ‚Schalker-Zeit‘ auch die regelmäßigen Treffen mit dem gläubigen Brasilianer Marcelo Bordon geholfen, wo er und weitere Mitspieler wie etwa Kevin Kuranyi über Gott und die Bibel diskutiert haben. Dazu sagte Jermaine Jones rückblickend:

„Ich glaube, damals ist mein Glaube gewachsen, weil ich mich erstmals für Gott geöffnet habe – die Erlebnisse und Geschichten der anderen haben mich sehr inspiriert, darüber nachzudenken.“

Heute ist für ihn klar, dass er auf Gottes Führung vertrauen kann. Dazu bekannte er:

„Eins ist mir dabei klar geworden: ich muss wirklich ganz bewusst ‚daran glauben‘, dass Gott Dinge für mich tut. Auch auf das ganze Leben gesehen, als ich sicher oft gar nicht bemerkt habe, wie Gott mir geholfen hat, ich mich dafür entschieden habe, daran zu glauben, kam auch immer im richtigen Moment etwas von Gott zurück. Man kann das nicht richtig erklären, man muss es selber erlebet haben, dann versteht man auch plötzlich, dass Gott immer ein offenes Ohr für uns hat. Daran glaube ich.“

Quellen: livenet.de und Fußballbibel (Zitate mit freundlicher Genehmigung von David Kadel)

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