In der aktuellen Staffel der Vox-Sendung „Sing meinen Song – das Tauschkonzert“ sprach Mark Forster über seine Pilgerreise auf dem Jakobsweg. Bevor er in der Musikbranche durchstartete, pilgerte er 800 km auf dem Camino Frances im Jahr 2012.

Über seine Erfahrungen auf dem Jakobsweg sprach er im November 2012 bereits mit dem Magazin ‚Kirche im SWR‘:

„Ich bin deswegen den Weg gegangen, weil ich in meinem Leben so´n Punkt erreicht hatte, wo ich dachte, das ist irgendwie vielleicht ´ne Sackgasse, war insgesamt einfach unzufrieden. (…) Was tatsächlich nach n paar Tagen passiert ist – ich wurde aus dem spazierengehenden Tourist zum Pilger. Dann wurde das mit die beste Zeit, die ich je hatte.“

Mark Forster ist im Katholischen Glauben aufgewachsen. Irgendwann ist ihm sein Kinderglaube abhandengekommen. Er glaubt nicht an Gott, sagt er. Ganz abgeschlossen hat er aber mit dem Thema nicht:

„Na ja, ne Sehnsucht, ich glaube davon kann sich keiner frei machen, wenn es da irgendwie so ne Guideline gäbe für das hiesige Leben und das Leben nach dem Tode. Das wär natürlich schön, das ist ja auch das Verlockende am Glauben, das man irgendwas hat, woran man sich festhalten kann, wenn´s einem nicht so gut geht, oder auch wenn´s einem gut geht, das es da so eine sichere Bank gibt irgendwo, die Sehnsucht ist natürlich da, aber das Prinzip funktioniert nur ohne diesen Zweifel, diesen tiefen Zweifel, den ich hab.“

Im Interview mit dem evangelischen Kirchenradio sagte er im Dezember 2016:

„Ich habe den Glauben im Erwachsenenalter so ein bisschen verloren. Ich finde es aber immer toll, wenn ich Leuten begegne, die gläubig sind, weil der Glaube ist ein guter Atlas fürs Leben.“

 

Quelle:          kirche-im-swr.de

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