Foto: AnonymousUnknown author, Anna Schäffer, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Pater Christoph Kreitmeir: „Anna Schäffer überwand Glaubenskrisen durch die Fähigkeit zu lieben“

Unser geistlicher Begleiter Pater Christoph Kreitmeir ist heute, dem 26.07.2021, Festprediger am Gedenktag der hl. Anna Schäffer in Mindelstetten. Dabei zeigt er auf, wie Anna Schäffer mit ihrem Vorbild uns Kraft und Trost geben kann.

Im Vorfeld gab Pater Christoph ein Interview, das im Anna-Schäffer-Rundbrief veröffentlicht wurde.

Anbei seine Predigt zunächst als Audio-Datei und anschließend im Textformat:

 

 

Seit langem kenne ich schon die hl. Anna Schäffer. Ich war ein junger Franziskaner von Mitte Zwanzig und während meines Studiums in Benediktbeuern und München auch mal in den Semesterferien zum Pfortendienst im damaligen Franziskanerkloster Ingolstadt eingeteilt. Dort lebte neben vielen anderen Patres und Fratres, ein alter verdienter Chinamissionar, P. Hadumar Feldmeier. Mit seiner Nichte nahm er mich eines Tages auf einen Ausflug hierher nach Mindelstetten mit.

Der Ort, die Atmosphäre, die Person der hl. Anna Schäffer, ihre Geschichte, ihre Persönlichkeit …

Ab diesem Zeitpunkt, also seit über 30 Jahren, weiß ich von Anna und bin, auch wenn ich weit weg war, immer wieder einmal hierher gekommen, wenn mich eigenes Leid drückte oder ich für andere in deren Anliegen eine kräftige Fürsprecherin brauchte.

Seit über 4 Jahren bin ich nun Klinikseelsorger im Klinikum Ingolstadt und komme immer wieder hierher, um die vielen schweren Sorgen, Krankheiten und Nöte der Menschen, die mir anvertraut sind, zu Anna, zu Jesus, zu Maria und zu Gott zu bringen.

Ich bin gern hier, es ist ein guter und heilsamer Ort, der Dunkelheit in Licht verwandeln kann. Das Geheimnis des Leidens und wie wir in unserem Leben dieses Geheimnis enträtseln können ist unser aller Aufgabe.

Vor über einem Jahr durfte ich ein kleines Büchlein mit dem Titel „Die Hoffnung hilft auf“ über die hl. Anna Schäffer veröffentlichen, in dem ich ihren Weg mit Jesu Weg in Verbindung brachte.

Wir brauchen nämlich Vorbilder im Umgang mit Schmerzen, Leiden, Sterben, Tod und Trauer, an denen wir uns aufrichten können.

Ich habe als Priester und Seelsorger im Krankenhaus jeden Tag so viel mit den schweren Seiten des Lebens zu tun und lerne genau deshalb, das Positive, das Helfende, das Lichtvolle zu suchen. Gott sei Dank bin ich auch immer wieder ein Beschenkter, der nicht nur durch sein Zuhören, sein Trösten und Aufrichten selbst bereichert wird, sondern in Jesus, Maria und der Anna von Mindelstetten echte Helfer gefunden hat. Ich will anderen Mut zusprechen, ihnen beistehen und das Schwere gemeinsam aushalten und ich kann es durch meine Helfer und Helferinnen im Zwischenbereich zwischen Himmel und Erde.

Ein Gebet drückt sehr gut aus, was ich da meine (aus: Ruthe Reinhold: Gönn dir eine stille Zeit. 365 geistliche Impulse, St. Benno Verlag, ohne Jahr):

Du kommst zu mir:

Der Zweifel verwandelt sich
in Zuversicht,
die Angst
in Vertrauen,
die Kraftlosigkeit
in Mut,
die Ratlosigkeit
in Stärke,
die Sprachlosigkeit
in Worte,
die Ausweglosigkeit
in Ziele.

Vielleicht kennen Sie das auch, vielleicht erleben Sie es besonders an diesem Ort?

Als mich vor kurzem Pfarrer Bauer fragte, ob ich dieses Jahr der Festprediger in der Frühmesse am Annatag sein möchte, sagte ich sofort zu. Ich empfinde es als große Ehre, dies tun zu dürfen und gleichzeitig auch als eine Möglichkeit, der hl. Anna Schäffer etwas zurückzugeben für all ihre geleistete Hilfe.

Ich fragte dann eine gute Bekannte, was sie denn gerne über die hl. Anna Schäffer hören würde. Sie schaute mich zuerst an „wie ein Auto“ und sagte dann: „Das musst du doch als Prediger wissen!“ Und genau diese Aussage brachte mich auf folgende Idee. Da ich ganz viel und fast jeden Tag mit Leiden, Sterben, Tod und Trauer zu tun habe, möchte ich heute über das Leben reden. Nicht nur, weil wir alle lernen dürfen, die uns geschenkte Zeit positiv zu nutzen und dabei den „Trotzdemblick“ trainieren dürfen, sondern auch, weil es im Sinne einer Psychohygiene ganz wichtig ist, bei all dem Schweren, Dunklen und Belastenden das Gute, das Positive und die Dankbarkeit nicht zu vergessen.

Ich möchte also heute meinen Blick auf´s Leben mit dem Fokus auf die Heilige aus Mindelstetten richten, die trotz massiven Einschränkungen, unerträglichen Schmerzen und sicher auch dunklen Seelennöten im Leiden lieben und teilen gelernt hatte – genau wie ihr geliebter Heiland Jesus Christus.

Unser aller Leben ist von Höhen und Tiefen, von Erfolg und Misserfolg, von Gelingen und Scheitern, von Freud und Leid, von Gesundheit und Krankheit, von der Sorge um andere und um die eigene Existenz geprägt. Jede und jeden wird früher oder später mindestens ein Schicksalsschlag heimsuchen und „die Stunde schlagen“, die letzte …

Wie geht ein Mensch, eine junge Frau wie Anna Schäffer mit der Katastrophe ihres Lebens, mit mürbe machenden Schmerzen, mit dem Ausgeliefertsein ans Schicksal und der Tatsache um, keine finanziellen Mittel, keine Versicherung oder ähnliches zu haben. Anna wird durch ihre Mitmenschen aufgefangen, von der Kirchengemeinde getragen und nicht im Stich gelassen. Sie lernt, nicht nur weiterleben zu wollen, sondern ihre durch Unbeweglichkeit und tägliche Schmerzattacken gekennzeichnete Bettlägrigkeit umzudeuten und umzugestalten und daraus einen tiefen Sinn zu schöpfen.

Das war auch für sie sicherlich nicht leicht. In gewissem Sinn war es dann in ihrer Zeit verglichen mit der unseren dann doch wohl eher einfacher, denn die Menschen, die Christen, die Katholiken von damals waren in ihrem Glaubenswissen und in ihrer Glaubenspraxis viel mehr beheimatet als wir es heute sind. Viele existentielle Erschütterungen – ich nenne nur mal die Tatsache, dass wir Menschen angesichts der Größe des Weltalls unbedeutend und unwichtig sind ODER wie man angesichts von Auschwitz noch an Gott glauben kann und vieles mehr (Vgl. Kreitmeir Christoph, Sehnsucht Spiritualität, Gütersloh 2014, 208-209) – zeigen dem Menschen, seine Gefährdetheit, seine Haus- und Heimatlosigkeit und seinen Kontrollverlust. Die letzten Katastrophen, ich meine Corona und die unglaublichen Hochwasser in Westdeutschland, unterstreichen dies. Die Folgen sind Unsicherheit, Angst, Misstrauen in alles, vor allem auch in Gott bis hin zur schleichenden Ungläubigkeit, die auch immer mehr Christen von innen heraus aushöhlt.

Als Gegenkraft haben wir von der Natur und von Gott einen „Willen zum Sinn“ (Viktor Frankl) mitbekommen und eine unstillbare Sehnsucht nach Geborgenheit, Lieben und Geliebtwerden, nach Glück, Freude, nach etwas, für das es sich zu leben lohnt, nach Weggefährten, nach einem Halt in der Haltlosigkeit – letztlich nach Gott. Einem Gott, der das Leben aushält, der vorlebt, dass Leiden einen Sinn hat, der mitleidet und dadurch erlöst.

Dieser Gott hat einen Namen: Jesus Christus.

Ein wichtiger Auftrag für uns Christen ist es, zu lernen und zu begreifen, dass dieser Jesus Christus nicht nur vor 2000 Jahren lebte und wirkte, sondern es auch heute tut. Er ist auch heute für uns da – wir müssen es nur zulassen.

Anna Schäffer hatte einen tiefen Sitz im Glauben, etwaige Glaubenskrisen überwand sie durch die Fähigkeit zu lieben, wie ihr berühmter Satz es ja ausdrückt: „Im Leiden habe ich Dich (sie meint Jesus) lieben gelernt.“

Anna Schäffer lernte das Geheimnis großer Gottnähe kennen, lieben und daraus zu leben. Sie durfte die Erfahrung einer anderen, einer inneren und einer über sie hinausgehenden Wirklichkeit bei gleichzeitiger eigener Hingabe machen. Dies machte aus ihr trotz aller Verletzlichkeit und Hinlänglichkeit eine heile und heilige Frau.

Im Leiden hat sie gelernt, eine ihr auferlegte Sinnlosigkeit in tiefen Sinn zu verwandeln.

  • Sie betete für unzählige Mitmenschen, die ihr durch zahlreiche Kontaktaufnahmen bekannt waren und für all die Leidenden in der Welt, dass ihnen ein „Durchblick“ durch das Dunkle hindurch auf das Helle geschenkt wird.
  • Sie stickte mit Nadel, Faden und einer liebenden Fantasie Deckchen und andere Pretiosen mit religiösen Symbolen, um dadurch andere Menschen aufzubauen.
  • Sie empfing jeden Tag Besuche am Krankenbett und die, die da schwerbeladen kamen, gingen getröstet und gestärkt wieder nach Hause.
  • Sie erhielt viele Briefe und Karten von Nah und Fern. Sie beantwortete sie mit Fleiß, Liebe und einem positiven Missionseifer, dessen Inhalt immer war: Gott ist stärker als jedes Leid und jeder Kummer.
  • Sie formulierte Gebete und Gedichte, die sie nicht nur selbst trösteten, sondern auch anderen bis zu uns Heutigen Wegweisung, Trost und Seelennahrung gaben und geben.
  • Sie lebte ihren Zeitgenossen eine persönliche Jesusbeziehung vor, die bis zu uns in unserer Zeit zeigen will, was zählt: Wer Jesus liebt, wer lernt, sein Leben mit ihm zu gestalten, der erfährt tragenden Halt in der Haltlosigkeit, Aufgehobensein und eine Stärke, die über die eigene hinausgeht.
  • Dazu gehörte für sie auch die persönliche Nähe zur hl. Messe, zum heiligsten Sakrament, zur hl. Kommunion, zur Bibel, alles religiöse Wahrheiten, die uns Heutigen mehr und mehr verloren gehen.

Das Finden von einem „Wofür“ und einem „Trotzdem“ macht aus müden, frustrierten und enttäuschten Menschen erfolgreiche Sinnfänger. Glaube und Vertrauen, die „Trotzmacht des Glaubens“ führt zu neuen Sinnhorizonten.

Wer diese Trotzmacht des Geistes und des Glaubens in seinem Leben findet und aktiviert, wer um ein „Wofür in seinem Leben weiß, der erträgt tapfer fast jedes Wie“ [nach Friedrich Nietzsche], ihm wachsen ungeahnte Kräfte zu.

Das ist besonders erwähnenswert, weil Sinnverlust, Sinnleere und mangelnder Glaube in unserer Zeit leider verstärkt um sich greifen.

Folgende Geschichte von Ludolf Ulrich will dies verdeutlichen. Sie heißt: Mensch, hast Du es gut!

„Ich stand auf dem Bahnsteig unseres Bahnhofs unserer Kleinstadt. Es regnete in Strömen. Ein Betrunkener mit einer Bierflasche in der rechten Hand wankte auf mich zu. Ich wollte mich von ihm abwenden, aber er kam direkt auf mich zu und tippte mit seiner Flasche gegen meine Brust und fragte mich: ´Glaubst Du an Gott?´

Auf diese Frage war ich nicht gefasst. Sollte das ein Witz sein? Mir war die Sache peinlich.

Aber ich konnte dem Betrunkenen nicht ausweichen. So antwortete ich spontan und unüberlegt: ´… Ja!´ Ich wollte weiterreden und ich erwartete die Reaktion von dem Betrunkenen: ´Na, dann zeig ihn mir doch mal!´

Aber er sagte nur zu mir: ´Mensch, hast Du es gut!´

Erst in diesem Augenblick schaute ich ihn richtig an. Sein Gesicht schaute müde aus, er wirkte kaputt, ausgelaugt, ohne Hoffnung.“

Hier zeigt sich das Grundgefühl eines Menschen in der heutigen Zeit, die Postmoderne genannt wird: Ermüdung, Hoffnungs- und Sinnlosigkeit, Übersättigung und Verzweiflung, alles wird relativiert, Gottes-und-Transzendenzverlust und vieles mehr. Normalerweise gesellen sich noch Ironie, Distanz, Skepsis und Zynismus hinzu.

Bei dem Betrunkenen aus der Geschichte fällt dies erstaunlich weg. Auf die Ja-Antwort, ob der zufällig Befragte an Gott glaube, kam nicht die zynische Gegenantwort „Na, dann zeig ihn mir doch mal“, sondern der Ausruf „Mensch, hast du es gut!“.

  • Ein Mensch, der heute glauben, der heute an Gott, an den christlichen Gott glauben kann, der hat es in dieser so auf Funktionalität und Materialismus ausgerichteten Welt und Zeit wirklich gut.
  • Ein Mensch, der heute an Jesus Christus als den Erlöser glauben kann, den Helfer, den persönlichen Weggefährten und Freund, der alle Wege mitgeht und uns immer wieder auch trägt, wenn wir nicht mehr weiterkönnen, so ein Mensch ist ein glücklicher Mensch, trotz allem.
  • Ein Mensch, der heute wieder neu lernen kann, dass Heiligenverehrung kein sinnloser Kitsch ist, sondern uns „Freunde und Freundinnen im Himmel“ schenkt, die gelernt haben, mit den Schwierigkeiten und Belastungen ihres Lebens gut umzugehen, so ein Mensch wird diese Freundschaften schätzen und die Heiligen immer wieder in sein Leben einladen.
  • Ein Mensch, der heute noch, der heute wieder an Gott, Jesus und die Heiligen glauben kann, der erfährt genau das, was dieses Gebet ausdrückt:

Lege deine Sorgen nieder [Gebetstafel in der Marienkirche Dießen am Ammersee]:

Lege deine Sorgen nieder,
leg´ sie ab in meine Hand.
Du brauchst nichts zu erklären,
ich hab dich doch schon längst erkannt.

Kehren deine Ängste wieder,
komm leg´ sie bei mir einfach nieder.
Lass alles fall´n, lass einfach los!
Nichts ist für deinen Gott zu groß.

Leg´ deine großen Nöte nieder,
die dunklen Gedanken in der Nacht.
Frieden geb´ ich dir dann wieder,
Frieden hab ich schon gebracht.

Leg´ deine Fehler nieder,
gib sie mir mit deiner Scham.
Du brauchst sie nicht länger tragen,
mit mir kannst du einen neuen Anfang wagen.

Leg´ deine großen Zweifel nieder,
meine Lieb und Treu sei dir gewiss,
ins Leben kehr´n wir alle wieder,
Leid, Kreuz und Tod niemals das Ende ist.

 

Liebe Schwestern und Brüder im Glauben, der uns gut tut!

Ich habe einen Beruf, der schwer und zugleich sehr bereichernd ist. Von nicht wenigen der Begegnungen und Gesprächen mit Kranken, Leidenden, Schwerstkranken, Sterbenden und deren Angehörigen werde ich selbst in meiner Seele in Schwingung gebracht, eigene Fragen und Teilantworten werden wieder lebendig, das persönliche Suchen nach tragenden Antworten bekommt oft einen Neuanstoß.

Vor allem das echte, stimmige und vorbildliche Glauben, Hoffen und Lieben von Unheilbarkranken, das ich immer wieder miterleben darf, macht nicht nur meine Arbeit der Begleitung so wertvoll, sondern bringt mich selbst weiter in meiner Reifung.

Das sich persönliche auf die Suche nach Gott machen – das nennt man auch Mystik – braucht vor allem ein Berührt-Sein.

Das erfahre ich selbst und das bestätigt auch Monika Renz, eine Fachfrau im Zwischenbereich von Medizin, Psychologie, Theologie und Spiritualität, die durch ihre einfühlsame Begleitung von Kranken und Sterbenden bekannt ist.

Eines ihrer Bücher mit dem Titel ‚Der Mystiker aus Nazaret. Jesus neu begegnen – Jesuanische Spiritualität‘ „ist entstanden aufgrund von Begegnungen mit Hunderten von stillen Mystikern und Mystikerinnen unter uns: Schwerkranke, Menschen mit einer Nahtoderfahrung, Sterbende ebenso wie Menschen mitten im Leben, die schwere Lebenserfahrungen und Traumatisierungen innerlich überstiegen und soweit als möglich verarbeitet haben. … Stets handelte es sich um Menschen, die das Geheimnis großer Gottnähe kennen (und) daraus leben. Angesichts solcher Menschen und deren Grenzerfahrungen kommt die Psychologie allein an Grenzen. … Was diese Menschen brauchen ist das Zusammenbringen von Realität und Religion … als äußerste Selbsterfahrung, die zugleich Gotteserfahrung ist. Religionszugehörigkeit ist dabei nicht entscheidend, wohl aber die Erfahrung einer anderen inneren Wirklichkeit bei gleichzeitiger eigener Hingabe. >>Der Vater und ich sind >fast< eins<<, sagte mir einmal eine junge, krebskranke und bis zum Hals gelähmte Frau nach einer Gebetserfahrung. Menschen mit einer Nahtoderfahrung oder einer sonstigen tiefen mystischen Erfahrung …“  sind wie Bürger zweier Welten. „Berührt von Jesus, finden Menschen dann von selbst persönliche Antworten und stimmige nächste Schritte in ihrer spirituellen Suche.“

Die hl. Anna Schäffer ist eine Bürgerin dieser beiden Welten, dem Jenseits und dem Diesseits. Sie kann und will uns hier auf dieser Seite helfen, damit auch unser Weg durch all die Unwegsamkeiten unseres Lebens zum Ziel finden kann, zu Sinn, Liebe und Gott.

  • Bitten wir in dieser Messfeier um neuen Mut zu diesem Trotzdem des Glaubens aus einem Willen zum Sinn.
  • Bitten wir um die Kraft, dass wir diesen Mut und diesen Glauben in vielfältigen Versuchungen zur Resignation bewahren.
  • Bitten wir um Vertrauen und Hoffnung dort, wo alles verloren erscheint oder wir keine Kraft zu haben scheinen.
  • Bitten wir darum, dass wir durch die „Trotzmacht des Glaubens“ auf Gott setzen, wo wir nicht mehr weiter wissen, wo wir an Grenzen stoßen oder unsere Möglichkeiten erschöpft sind.

Denn wer auf Gott vertraut, ist nicht allein, er wird Verbündete finden und er wird die Spuren Gottes in seinem Leben finden und fruchtbar machen können.

Wer auf Gott vertraut, braucht sich nicht zu fürchten
vor den Träumen der Nacht und der Einsamkeit.
Er darf mit Hoffnung in den neuen Tag gehn.
Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir,
dass sie dich behüten.
Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir,
dass sie dich beschützen Tag und Nacht.

Wer auf Gott vertraut, darf sich sicher wissen
in den Händen der Liebe, die ihn halten.
Er darf mit Freude Gottes Hilfe sehen.
Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir,
dass sie dich behüten.
Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir,
dass sie dich beschützen Tag und Nacht.

(Hella Heizmann, nach Psalm 91,11)[3]

Amen.

 

Hinweis: Das Interview mit Pater Christoph Kreitmeir aus dem Anna-Schäffer-Rundbrief gibt es HIER