AC-Milan-Star Ricardo Rodriguez, der in der Fußballbundesliga bis 2017 für den VfL Wolfsburg spielte, war gerade erst auf der Welt, da kämpfte er schon mit dem Tod. Über seine schwere Erkrankung als Kind hat der 26-jährige aktuell in einem Interview mit der Schweizer Zeitung Tagblatt gesprochen und erklärt, dass er Gott an seiner Seite hatte.

Der Schweizer Nationalspieler, der damals an einer schweren Zwerchfellhernie litt, sagte rückblickend:

„Meine Eltern mussten sehr auf mich aufpassen. Bis ich drei Jahre alt war, war ich oft im Spital. Es stand damals 50 zu 50, dass ich überlebe.“

Im achten Monat der Schwangerschaft entdeckten die Ärzte eine Zwerchfellhernie. Durch eine Lücke im Zwerchfell waren seine Bauchorgane in den Brustkorb verlagert. Direkt nach der Geburt musste er operiert werden. Es ging um Leben und Tod.

Dazu führte er im Tagblatt-Interview weiter aus:

„Ich bin mit diesem Problem geboren, hatte Mühe mit meinen Organen und den Folgen des Problems. Aber ich hatte Glück und den lieben Gott bei mir. Ich bin dankbar, dass ich noch lebe.

Ricardo Rodriguez ist katholisch erzogen: Er bekreuzigt sich und betet kurz, wenn er aufs Spielfeld läuft. Mit 18 ließ er sich ein Madonna-Bild, das für ihn seit seiner Geburt eine große Bedeutung hat, auf seinen rechten Oberarm tätowieren. Dazu sagt er:

„Jetzt habe ich meine Beschützerin immer bei mir.“

In einem Interview mit dem Kicker-Sportmagazin betonte Ricardo Rodriguez im August 2012 unter dem Titel „Geboren um zu kämpfen“ auch schon, dass er seinen größten Kampf schon vor der Geburt gewann.

Ich habe schon vieles erlebt, das macht mich stark.“

So war dort damals zu lesen, dass die Narben auf seinem Bauch sind nicht zu übersehen seien und den heute 26-jährigen immer an die schwersten Tage seines Lebens erinnern.  Dass er heute Profi-Sportler sein kann, beschrieb er gegenüber dem Kicker mit folgenden Worten:

 „Das ist schon ein kleines Wunder.“

An dieses Wunder hatte seine Familie in den Tagen rund um den 25. August 1992 immer fest geglaubt hat. So berichtete der Kicker, dass seine Familie auf die Kraft des Kindes und den Beistand von oben gesetzt habe. Ricardos Onkel habe ein Bild der Madonna auf das Bett des kleinen Ricardo gelegt. Die Madonna habe er auch heute stets bei sich. Dazu betonte er:

„Sie bedeutet mir sehr viel. Sie gibt mir Kraft.“

Quelle: tagblatt.ch und Kicker, 27. August 2012

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