Foto: © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons), Empfang für den 1. FC Köln im Rathaus-8945, cropped, CC BY-SA 4.0

Der nigerianische Fußball-Profi Anthony Ujah, der aktuell beim FSV Mainz 05 unter Vertrag steht, gab aktuell dem Journalisten Nils Salecker ein beeindruckendes Interview mit dem Titel „Tore sind wichtig, aber nicht alles“. Darin berichtet der gläubige Christ, dass in seinem Leben materielle Dinge nicht im Vordergrund stehen und es ihn vielmehr glücklich macht, dass er mit dem Geld, das er als Fußball-Profi verdient, vielen Menschen in seinem Heimatland Nigeria helfen kann. Kraft bezieht der 28-jährige dabei aus seiner Beziehung zu Gott und im Gebet.

Die Botschaft Jesu „Liebe Gott und liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ spiegelt sich im Leben von Anthony Ujah wieder. Auf die Frage von Nils Salecker „Sind Sie gläubiger Christ?“ antwortete der Bundesliga-Profi:

„Ja. Ich bete jeden Tag.“

Dabei bete er für vieles, was im Leben wichtig ist, u. a. für Gesundheit und Familie.

Bereits vor 3 Jahren bekannte sich Anthony Ujah im Filmprojekt „Und vorne hilft der liebe Gott“ von David Kadel zu seinem christlichen Glauben und zur Kraft, die er aus der Beziehung zu Gott und im Gebet erfährt. Dabei beschrieb er, wie er mit Gottes Hilfe seine Selbstzweifel überwinden konnte und wie ihn Gott von Nigeria nach Norwegen und schließlich nach Deutschland geführt und ihm gezeigt habe, dass alles möglich ist. Weiter betonte er, dass ihm Gebete und das Singen von „Praises“ Kraft geben und er damit seine Dankbarkeit gegenüber Gott für alles, was er tut und tun wird, zum Ausdruck bringe.

Im aktuellen Interview mit Nils Salecker schilderte Anthony Ujah wie sein Handeln aus der Liebe zu Gott in Nächstenliebe mündet. Er denke zwar auch an die Zeit nach seiner Karriere und habe sich deshalb sein „zukünftiges Haus“ in Köln bereits gekauft, doch stehen bei ihm materielle Dinge nicht im Fokus. Vielmehr wolle er mit dem Geld, das er als Fußball-Profi verdient, anderen Menschen in seinem Heimatland Nigeria helfen. So bereue er auch seinen Wechsel nach China nicht, weil er dadurch vielen Menschen aus seiner Familie und Freunden helfen konnte. Dabei sei ihm immer bewusst, dass er aus Afrika komme, „wo das Leben nicht so komfortabel ist“. Dieses Bewusstsein treibt ihn an und lässt ihn vielmehr Glück und Zufriedenheit erfahren als materielle Dinge. Seine Motivation beschrieb Anthony Ujah wie folgt:

„Ja, um das Leben von vielen, vielen Leuten zu ändern. Und das bedeutet für mich Glück und auch Erfolg. Es gibt viele Leute, die ich unterstütze. Denen ich die Möglichkeit gegeben habe, zur Schule zu gehen, ein Business aufzubauen. Das macht mich, wenn ich nach hinten schaue, sehr glücklich.“

Dies tue er bereits, seitdem er 2010 als Profi zum Lillestrøm SK nach Norwegen wechselte. Mittlerweile unterstütze er viele Menschen („Boah, das sind viele“). Da es aber neben seiner Familie und Freunden „noch viele weitere Leute, die den Wunsch haben, in die Schule zu gehen – die clever sind, aber kein Geld haben“, gibt, hat er mit einem Team in Nigeria die ‚Tony-Ujah-Foundation‘ gegründet. So konnte darüber u. a.  bereits ein Krankenhaus gebaut werden. Wichtig ist Anthony Ujah, dass seine Unterstützung nachhaltig ist und auch nach seiner Fußballkarriere Bestand hat. Dabei sind bereits Projekte in Planung, „die wir nach meiner Karriere größer machen wollen“. Dazu betonte der 28-jährige.

„Ich will nicht, dass, wenn mit mir im Fußball irgendwas passiert, alle untergehen. Wir haben alles gut geplant und bis jetzt läuft alles gut.“

Anthony Ujah – ein Fußball-Profi mit Gott im Herzen!

Das komplette, sehr beeindruckende Interview gibt’s unter echo-online.de