Modedesigner Guido Maria Kretschmer, der auch als Fernsehmoderator („Shopping Queen“) tätig ist, wird im September nach 33 Jahren Beziehung seinen Freund Frank kirchlich heiraten. Darüber sprach er mit dem Magazin „In Touch“. Die Pfarrerin der Kirche St. Severin auf Sylt habe ihm die kirchliche Trauung angeboten. Guido Maria Kretschmer ist mit dem christlichen Glauben groß geworden und bezeichnete sich in mehreren Interviews auch heute als gläubigen Menschen (wir berichteten).

Er habe zunächst nicht gewusst, wie er die Idee einer kirchlichen Trauung seinem Lebensgefährten „beibringen“ soll, da dieser „beim Thema Religion“ ganz anders als er sei. Sein Lebensgefährte bezeichne sich als „christlich, aber nicht gläubig“. Dazu sagte Guido Maria Kretschmer weiter:

„Im Gegensatz zu mir glaubt er nicht an eine Kraft, die uns behütet. Der Glaube daran, dass irgendetwas auf uns aufpasst, gibt mir jedoch sehr viel Kraft im Leben.“

Die Trauung werde ökumenisch sein, so Kretschmer weiter.

Quelle: intouch.wunderweib.de

In einem Interview erklärte US-Schauspieler Dennis Quaid, dass er seit seiner Kindheit einen tiefen Glauben habe. Der Glaube habe von klein auf eine große Rolle in seinem Leben gespielt und Gott war sein Anlaufpunkt, um aus seiner Kokainsucht herauszukommen.

Dazu sagte er:

„In den 80er Jahren konsumierte ich Kokain so ziemlich jeden Tag… Viele Nächte lang schrie ich zu Gott, dass er das bitte von mir wegnimmt.“

Nachdem er in einer Reha-Klinik von seiner Sucht loskam, war der Glaube in den Jahren danach für Dennis Quaid eine wesentliche Konstante, um nicht rückfällig zu werden. Im Gebet und im Lesen der Bibel fand er Ruhe und inneren Frieden, so dass er heute bekennt:

„Ich habe einen tiefen Glauben.“

Quelle: jesus.ch

Die japanisch-amerikanische Schauspielerin Merle Dandridge ist bekannt für ihre wiederkehrenden Auftritte in Fernsehserien wie Sons of Anarchy und The Night Shift. Im Jahr 2015 bekam sie die Rolle der Grace Greenleaf in der Dramaserie Greenleaf des Oprah Winfrey Network. In ihrem persönlichen Leben spielt der christliche Glauben und die Beziehung zu Jesus die Hauptrolle.

Merle Dandrige, deren Vater Pastor war, wurde in ihrer Kindheit im christlichen Glauben erzogen. Für sie sei der Glaube schon früh wichtig geworden. Dazu sagt sie:

„Ich wollte jeden Sonntag in der Gemeinde sein, egal was passiert. Als ich mit 14 Jahren meine persönliche Beziehung zu Gott fand, wurde mein Leben plötzlich farbenprächtig.“

Diese Beziehung zu Jesus, die sie seit dem mit Weisheit und Wachstum immer mehr eingegangen ist, prägt heute ihr Leben. Dabei kennt auch sie „trockene Phasen“ im Glauben, in denen es durchzuhalten gelte.

Mehr dazu gibt es im Artikel von Daniel Gerber im christlichen Magazin Livenet.

Quelle: livenet.de

Hollywood-Star Denzel Washington hat in seiner Karriere alles erreicht, was sich ein Schauspieler erträumen kann. Vor der Gefahr abzuheben und den Blick auf das Wesentliche im Leben zu verlieren, schützt ihn sein Glaube an Gott. Das betonte der Oscar-Preisträger im aktuellen Interview mit der Bildzeitung zu seinem neuen Action-Film „Equalizer 2“ .

Auf die Frage, worauf er zurückgreife, wenn er den Blick aufs Wesentliche verliere, antwortet Denzel Washington u. a.:

„Mediation, Gebete, Lebenserfahrung, die Bibel.“

Er sei kein Prediger und auch keine moralische Instanz, aber er versuche seine Popularität zu nuten, um „junge Menschen zu motivieren, wo ich kann“, so der 63-jährige.

Der christlicher Glaube, zu dem er sich auch in motivierenden Reden auf YouTube immer wieder bekennt, hat für die Wertehaltung von Denzel Washington eine große Bedeutung. Mit Blick auf die Social-Media-Generation, deren Ziel es mitunter heute sei, auf Instagram zur bekannten Marke zu werden, betont Washington:

„Was aber wirklich zählt, ist die Arbeit. Die macht dich zur Marke. Ob die Leute dich ‚liken‘ ist erst einmal unwichtig.“

Er habe früher nicht genau gewusst, was er werden sollte, und habe sich für die Schauspielerei entschieden und gegen den Beruf des Pastors, den sein Vater ausübte. Als er auf seine „motivierenden Reden“ via Internet angesprochen wird, dass er heute eine wichtigere Berufung für sich sehe, als die Schauspielerei alleine. Dazu sagte er u.a.:

„Heute verstehe ich, was meine Bestimmung ist: meine Stimme zu nutzen, andere Menschen zu unterstützen so gut wie ich kann. Ehrlich zu sein, ohne Angst vor Konsequenzen.“

Quelle: bild.de

 

Eine motivierende Rede von Denzel Washington an junge Studenten gerichtet mit der Kernaussage „Put God first“ gibt es hier zu sehen:

Die amerikanische Sängerin und Schauspielerin Selena Gomez ist nicht nur sehr erfolgreich mit ihrer Musik, sondern mit 140 Millionen Abonnenten eine der erfolgreichsten Künstlerinnen auf Instagram. Mit einem Bild, das sie zu ihrem 26. Geburtstag am 22. Juli auf Instagram postete, stellte sie einen Rekord auf und erzielte eine Million Likes innerhalb von nur 13 Minuten. Kein Bild zuvor hatte schneller diese Marke erreicht. Auf dem Foto wirkt die gläubige Sängerin gelöst, lächelt, trägt ein schulterfreies Kleid und um den Hals eine silberne Kreuzkette. Bis heute haben über 9,5 Millionen Menschen dieses Foto gelikt. Zu dem Foto fügte Selena Gomez folgende Worte hinzu:

„Ein weiteres Jahr vorbei … Danke für die Geburtstagsliebe, ich weiß es sehr zu schätzen, dass ihr und meine besten Freunde mit mir feiert. Ich liebe euch wie verrückt! Gott schütze euch.“

Selena Gomez bekannte sich in der Vergangenheit in Interviews und über die sozialen Medien des Öfteren zu ihrem christlichen Glauben und erklärte auch, regelmäßig in der Bibel zu lesen.

 

 

Weit weniger als den fast 10 Millionen Selena-Gomez-Fans gefiel dem türkischen TV-Sender TV8 das Original-Posting. Das christliche Symbol am Hals der Sängerin störte diesen Sender offenbar so sehr, dass in dem Bericht über Gomez‘ Rekord bei Instagram zwar das fröhliche Bild zu sehen war, doch das Kreuz an ihrer Kette wegretuschiert wurde.

Quellen: bild.de (1), pro-medienmagazin.de, bild.de (2)

Die kanadische Schauspielerin Evangeline Lilly, die neben kanadischen auch französische und bosnische Wurzeln hat und als Schauspielerin aus „Lost“ und „Hobbit“ weltweit bekannt wurde, spielt nun im Marvel-Streifen „Ant-Man and the Wasp“ die erste weibliche Superheldin.

In aktuellen Interviews überrascht die attraktive Darstellerin mit dem Statement, dass sie Schönheit früher als Fluch empfand, weil die Jungen sie plötzlich ganz anders ansahen und die anderen Mädchen in ihr auf einmal eine Konkurrentin sahen. Dies änderte sich erst, als ihr jemand in ihrem Bekanntenkreis sagte:

„Gott hat dich schön gemacht und dir die Begabung gegeben!“

Diese Worte trafen bei Evangeline Lilly einen Nerv. Seit ihrer Pubertät habe sie darum gekämpft, dass andere sie nicht nur wegen ihres Aussehen wertschätzen würden. Bei der Reflexion dieses Statements habe sie erkannt,

„dass Schönheit aber eine ganz besondere von Gott gegebene Gabe war, zu der ich stehen und mit der ich glücklich sein durfte“.

Überhaupt trägt die 39-jährige der Glaube an Gott durchs Leben. Dazu bekannte sie:

„Mein Glaube gibt mir Kraft und Weisheit, die Aufgaben zu bestehen, die täglich vor mir liegen. Mal schaffe ich es besser, mal schlechter, aber ich weiß, dass ich nicht perfekt sein muss. Gott liebt mich einfach so, wie ich bin.“

Mit dieser Einstellung lernte sie sich und den Blick anderer anzunehmen.

Quelle: jesus.ch und web.de

Der christliche Glaube zieht sich durch das Leben und die Karriere von Justin Bieber, sowie die damit verbundenen Höhen und Tiefen. Mit Hailey Baldwin, Model und Tochter des Schauspielers Stephen Baldwin,  hat der Sänger nun eine Frau gefunden, die seine Liebe zu Gott teilt. Darüber schrieb aktuell auch bild.de und berichtete, was die 21-jährige dem US-Magazin Teen Vogue vor ungefähr zwei Jahren sagte:

„Gott hört immer zu, man betet nicht sinnlos zu einem dunklen Himmel. Jeder wird seinen eigenen Weg finden, der für einen bestimmt ist, und auf diesem Weg betet man nie umsonst.“

Schon vor ihrer Verlobung mit Justin Bieber war die Modelschönheit, die der christlichen Hillsong Church angehört, dafür bekannt, ihren Glauben offen auszuleben. Sie stellt dabei klar, dass sie dies nicht deshalb täte, damit das Ganze ein Fashiontrend werde, sondern dass sie für ihr christliches Bekenntnis tiefgehende Gründe habe. In einem Gespräch mit ‚Yahoo7 Be‘ äußerte sie sich dazu und sagte:

„Ich denke nicht, dass es darum geht, Religion cool zu machen. Ich denke, dass es darum geht, auszusprechen, dass Spiritualität ok ist.“

Und weiter:

„Als ich 17 oder 16 war, begann ich damit, alleine zur Kirche zu gehen.“

In seinem ‚Verlobungspost‘ Anfang Juli auf Instagram versprach Justin Bieber, sich durch Jesus leiten zu lassen (wir berichteten). Hailey Baldwin wird das gefallen.

Quellen: bild.de, teenvogue.com, femalefirst.co.uk, klatsch-tratsch.de und jesus.ch

Vor rund 500 Schülern und Studenten sprach der britische Weltstar Anthony Hopkins aktuell bei der elften LEAP-Konferenz über Motivation und seine langjährigen Probleme mit dem Alkohol. Das sei es nun einmal, was man im Theater tue, „man trinkt“, erklärte der heute 80-jährige laut dem Branchenmagazin „The Hollywood Reporter“. Seine Kollegen hätten es sehr schwierig gehabt, mit ihm zu arbeiten, „weil ich normalerweise einen Kater hatte.“

Nach einem Besuch bei einem Treffen der Anonymen Alkoholiker im Dezember 1975 kam ihm offenbar eine Erleuchtung. Zu diesem Zeitpunkt sei er von sich selbst „abgestoßen, kaputt und nicht vertrauenswürdig“ gewesen, die Worte einer Frau bei einem Treffen der Anonymen Alkoholiker hätten ihn aber verändert.

„Warum vertrauen Sie nicht auf Gott?“,

habe die Frau ihn gefragt. Von da an, sei der Drang zum Trinken einfach verschwunden gewesen und nie wieder zurückgekehrt.

In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen im September 2016 äußerte Hopkins, dass er das Wesen des Göttlichen im Menschen sieht. Dazu sagte er:

„Wir manifestieren das Göttliche gern nach außen, wir externalisieren das als den Himmel, aber dabei wohnt es womöglich bereits in uns selbst.“

Die Einsicht, sich dem Glauben zugehörig zu fühlen, sei ihm „vor Jahren“ gekommen.

Quellen: christianpost.com (1), hollywoodreporter.com, christianpost.com (2), christiantoday.com und faz.net

Die österreichische Theater- und Filmschauspielerin Elisabeth Lanz sprach aktuell im Magazin Chrismon mit dem Journalisten Dirk von Nayhauß in der Rubrik „Fragen an das Leben“ über ihre Vorstellung von Gott.Dazu sagte sie:

„Für mich gibt es einen Gott, das steht völlig ­außer Frage.“

Ihr Vater war, bevor er eine Familie gründete, katholischer Priester, so die gebürtige Grazerin. In ihrer Erziehung sei es aber nicht „übermäßig fromm“ zugegangen, aber:

„Gott war immer da, in dieser Selbstverständlichkeit bin ich groß geworden. Haben wir beispielsweise über Politik gestritten, sind wir irgendwann doch bei der Bibel gelandet.“

Auf die Frage, ob das Leben einen Sinn habe, antwortet Elisabeth Lanz, dass jeder Mensch bei der Geburt einen „göttlichen Funken“ mitbekomme, der jedoch im Laufe der Erziehung „eingesaut“ werde, weil von Kindern Anpassung verlangt werde. Als Erwachsener könne man diesen Funken aber wieder polieren. In Anlehnung an Nelson Mandela betont sie, dass ihr die Idee gefalle, „dass man leuchten darf und ­leuchten soll“.

Das Interview, in dem Elisabeth Lanz auch darüber spricht, in welchen Momenten sie sich lebendig fühlt, wie sie mit Schuldgefühlen umgeht und ob sie den Tod fürchtet, gibt’s im Magazin Chrismon in der Rubrik „Fragen an das Leben“.

Quelle: chrismon.evangelisch.de

Dwayne Johnson wurde als Wrestler unter dem Namen The Rock bekannt und ist heute Schauspiel-Star in Kinofilmen wie „Fast & Furios“ oder aktuell „Skyscraper“. Vor seinen Erfolgen plagten ihn schwere Depressionen. Eine große Hilfe war ihm seine Orientierung zu Gott. Darüber berichtet aktuell das Magazin Livenet.

Über seinen Weg aus der Depression spricht er heute offen, um andere zu ermutigen, die mit dunklen Momenten zu kämpfen haben. Dazu sagt er u. a.:

„Habe Vertrauen, dass auf der anderen Seite des Schmerzes etwas Gutes wartet.“

Wegbegleiter in den schweren Zeiten war für Dwayne Johnson sein Glaube an Gott, der ihn auch heute trägt. Dazu sagte er vor kurzem:

„Ich fühle mich zweifellos gesegnet. Ich zähle den Segen jeden Tag.“

Und weiter:

„Ich habe mein Vertrauen auf Gott gesetzt.“

Immer wieder bekennt Dwayne Johnson seinen Glauben auch via Twitter und Facebook.

Quelle: livenet.de

 

Der Psychiater Prof. Norbert Nedopil, der die Abteilung für Forensische Psychiatrie der Uni München leitet und Deutschlands bekanntester Gerichtsgutachter ist, erklärte aktuell im Bild-Interview, warum jeder zum Mörder werden kann.

Dazu sagte er:

„Tatsächlich würde ich niemanden davon ausnehmen. Ich glaube, dass jeder in Situationen geraten kann, in denen er töten würde.“

Einer, der diese Aussage wohl unumstritten teilen wird, ist Hollywood-Star Mark Wahlberg, der heute ein sehr sympathischer Zeitgenosse ist und eine feste Orientierung im Leben hat. So betont er heute mit Blick auf die Priorität in seinem Leben:

„Sehr wichtig ist mir das Sakrament der Ehe – und meine Kinder im christlichen Glauben zu erziehen.“

Von so einer Einstellung war er als Teenager weit entfernt. Mit 13 war er kokainsüchtig, mit 16 kam er wegen versuchten Mordes in den Knast, weil er einen Laden ausraubte und einem Mann dabei ein Auge ausschlug. Im Knast sei er „einer von den harten Burschen“ geworden. Weiter sagt er rückblickend: „Ich wurde respektiert, weil ich zuschlagen konnte.“

Der Wendepunkt und Perspektivwechsel trat in seinem Leben ein, als er sich dem Glauben zuwendet. Dazu sagt er heute:

„Ich konnte mein Leben retten – mithilfe eines Priesters.“

Die Beziehung zu Gott wurde fortan fester Bestandteil im Leben des gläubigen Katholiken. Heute weiß er, wem er den Frieden in seinem Leben zu verdanken hat. Diesen Dank bringt er auch zum Ausdruck. Dazu sagte er einmal:

Gott schützt mich vor Wut und vor Einsamkeit. Ich nehme den Gottesdienst sehr ernst. Ich gehe jeden Sonntag, ohne Ausnahme.“

Davon konnten sich im September 2016 auch die Besucher der Sonntagsmesse in der St.-Aidan’s-Church in Seahouses im Norden Englands überzeugen, als sich Mark Wahlberg in der dortigen Region zu Dreharbeiten von „Transformers 5“ aufhielt und unangekündigt den Sonntagsgottesdienst der katholischen Kirche besuchte.

Im aktuellen Bild-Interview betont Prof. Nedopil:

„Es gibt kaum einen Menschen, der nur schlecht ist. Und es gibt auch kaum jemanden, der nur gut ist.“

Für Mark Wahlberg brachte die Beziehung zu Gott die Hinwendung zum Guten und die Abkehr vom Bösen.

Quellen: bild.de, bunte.de, pro-medienmagazin.de und bild.de

 

Am Donnerstagabend hatte der Diözesanrat im Erzbistum München und Freising zum Kinoabend geladen. Auf dem Programm stand der neue Wim Wenders-Film Papst Franziskus – ein Mann seines Wortes. Mit dabei waren Kardinal Marx und Laienvertreter der Kirche.

Im Kino ‚Münchner Freiheit‘ in Schwabing diskutierte Kardinal Marx mit der früheren bayerischen Umweltministerin Ulrike Scharf über den Papstfilm.

Kardinal Marx betonte, dass es zwischen dem Franziskus auf der Kinoleinwand und dem, den er persönlich aus vielen Gesprächen und Begegnungen kennt, keinen Unterschied gäbe. Dazu äußerte er im Anschluss an den Film:

„Das ist der Papst, so wie er wirklich denkt.“

Die frühere bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf betonte,

die Papst-Dokumentation müsste eigentlich ein Pflichtfilm sein, „für alle, die Verantwortung tragen“.

Darüberhinaus sei die Umweltenzyklika des Papstes „Laudato si‘“ ein Instrument ihrer täglichen Arbeit als Ministerin gewesen. Papst Franziskus bezeichnete sie als eine „Autorität, der viele vertrauen“.

Der Diözesanratsvorsitzende Prof. Hans Tremmel gab zu verstehen, dass die Laien der Kirche fest hinter Papst Franziskus stehen und sagte abschließend mit Bick auf Kardinal Marx:

„Richten Sie dem Heiligen Vater bitte aus, dass die Laien im Erzbistum München und Freising hinter ihm und seiner Botschaft stehen.“

Einen ausführlichen Bericht zum Filmabend des Diözesanrats mit weiteren Statements und Inhaltsbeschreibung zum Film gibt’s auf der Webseite der Münchner Kirchenzeitung.

Quelle: mk-online.de

 

Am gestrigen Freitag wurde beim Abend für Religionslehrkräfte im Filmtheater am Sendlinger Tor auf Einladung des Erzbischöflichen Ordinariats München und Freising ebenfalls der Papstfilm von Wim Wenders präsentiert. 340 Religionslehrkräfte folgten der Einladung und waren sichtlich berührt. Die Religionslehrer von unserem PromisGlauben-Team waren ebenfalls vor Ort. Wir sind überwältigt und der Meinung:

„Dieser Film kann dazu beitragen, die Welt zu verändern, weil er unabhängig von Religionszugehörigkeit mitten ins Herz geht.“

Es sollten noch viel mehr Menschen sich diesen Film ansehen.

 

Hollywood-Star Sandra Bullock erzählte in einem aktuellem Interview mit der Bunten, dass sie „ganz fest“ an Karma glaubt und auf Vergebung baut. Als Tochter der deutschen Opernsängerin Helga Meyer und des US-amerikanischen Militärangehörigen und Gesangslehrers John Bullock verbrachte sie ihre ersten 12 Lebensjahre überwiegend in Nürnberg. Mit ihrer Mutter habe sie immer deutsch gesprochen und sie könne sich auch vorstellen wie Diana Kruger einen Film auf Deutsch zu machen, verriet sie im Gespräch mit der Bunten.

Danach gefragt, ob sie nach ihrem Ehe-Aus Rachegelüste empfinden würde, antwortet die 53-jährige, dass Rache „sexy und verlockend“ klinge, aber sie damit nicht leben wolle. Weiter sagt sie dazu:

„Ich glaube ganz fest an ein persönliches Karma.“

Rache komme wie ein Bumerang zurück und würde dann mehr Schmerz verursachen „als die Sache wert war“. Sie setzt hingegen vielmehr auf den Wert der Vergebung und betont:

„Jemandem zu vergeben, ist viel einfacher, ganz egal, ob dieser Jemand um Vergebung bittet oder nicht. Vergessen macht das Leben einfacher.“

Quelle: bunte.de

In der Bibel fordert Jesus massiv eine vergebende Haltung ein. Folgendes ist im Matthäus-Evangelium zu lesen: Als Jesus von Petrus gefragt wird, wie oft er seinem Bruder vergeben müsse, wenn dieser sich gegen ihn versündigt habe, und Petrus die Frage nachreicht ‚Bis zu siebenmal?‘, antwortet ihm Jesus:

„Ich sage dir nicht: Bis zu siebenmal, sondern bis zu siebzigmal siebenmal.“ (Mt 18,21-22)

Mit einem anschließendem, anschaulichem Gleichnis beschreibt Jesus dann, wie bedeutende es ist, von Herzen zu vergeben.

Beim „Talk am Dom“ trafen aktuell der Entertainer Harald Schmidt und der Kölner Domorganist Winfried Bönig aufeinander und unterhielten pointensicher ein amüsiertes Publikum, das die ungewöhnliche Kombination aus Entertainer und Kirchenmusikprofessor erleben durfte. Bönig und Schmidt sprachen über das, was sie verbindet: die Orgel. Denn was vielleicht nicht so bekannt ist:

Auch Harald Schmidt ist „richtiger“ Kirchenmusiker; er hat die C-Prüfung absolviert und sogar früher in einer Kirche als Organist gearbeitet.

In einem Artikel im Focus am 22.12.2014 bezeichnete sich Harald Schmidt mit Blick auf seinen kirchlichen Werdegang als

„Katholik und Hilfsorganist. Als einer, der eine stramme Laufbahn in Kirchenchören und bei den Pfadfindern hinter sich hat. Der sich gern werktags mal in die Kirche setzt und eine Kerze anzündet. Der den Heiligen Geist zu ahnen glaubt, wenn er von französischen Orgelromantikern zugedonnert wird.“

Auch im aktuellen Gespräch bei „Talk am Dom“ wird seine Leidenschaft für die Kirchenmusik spürbar. Voller Bewunderung spricht der Entertainer über den Domorganisten Winfried Bönig.

„Wenn Winfried Bönig spielt, klingt das alles ganz anders, als wenn ich mich an die Orgel setze“,

beschreibt er die Virtuosität, die eben den Unterschied zwischen einem C-Musiker wie ihm und einem A-Musiker wie dem Professor ausmache.

Kennengelernt haben sich die beiden bei der Taufe des jüngsten Kindes des TV-Stars. Damals konnte der Gemeindeorganist in der Pfarrei, zu der der praktizierende Katholik Schmidt gehört, beim Taufgottesdienst nicht spielen. Bönig ersetzte ihn und Schmidt war sich sehr wohl der Ehre bewusst, den Domorganisten dort zu hören.

Dass Harald Schmidt nicht nur über Musik reden kann, sondern wirklich etwas davon versteht, stellte er unter Beweis, als Winfried Bönig am Klavier einen Bach-Choral intonierte und der Entertainer einige Passagen mit der Harmonika übernahm. Auch das gemeinsame Spiel offenbarte die große Gemeinsamkeit der beiden Musikfreunde.

Vor 3 Jahren sprach Harald Schmidt in einem Interview über seine Lieblingskirchenlieder. Zu seinen Lieblingschorälen gehöre „Wir sind nur Gast auf Erden und wandern ohne Ruh, mit mancherlei Beschwerden, der ewigen Heimat zu“. Er liebe auch die Choräle „Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt“ und „Ein Haus voll Glorie schauet“.

Quellen: die-tagespost.de, rp-online.de, domradio.de, kath.net und focus.de

In ihrer bislang größten Rolle spielte Masey McLain im Kino-Film ‚I’m not ashamed‘ (Ich schäme mich nicht), der die Ereignisse des Columbine-Attentates aufgreift. 1999 geschah diese tödliche Attacke auf eine Schule in den USA. Zwölf Schüler und ein Lehrer wurden von zwei jungen Männern ermordet. Die Geschichte von Rachel Scott ging um die Welt, die im Laufe des Massakers von den Attentätern gefragt wurde, ob sie nun immer noch an Gott glaube. Sie bejahte und wurde mit mehreren Schüssen ermordet.

Masey McLain, die selbst Christin ist und deren neuer Film ‚If you’re gone‘ demnächst erscheint, spielte in ‚I’m not ashamed‘ Rachel Scott. Ihr Umfeld habe ihr gesagt, dass Gott sie zu dieser Rolle berufen habe. Dazu sagt die 23-jährige:

„Und ich vertraute darauf! Ich setzte das Vertrauen nicht auf mich, sondern auf ihn.“

Weiter betont sie voller Gewissheit:

„Wenn der Herr dich ruft, etwas zu tun, gibt er die absolut alles, was nötig dazu ist. Wenn du den Herrn in deiner Schwäche anrufst, wird er dir helfen.“

Mit der Geschichte von Rachel wolle sie zeigen, dass allein Jesus zähle. dazu sagt sie:

„Wenn alles, was von Bedeutung ist, die Ewigkeit ist, was tun wir dann? Gott hat uns ein Leben gegeben – was tun wir damit? Folge ich ihm wirklich nach?“

Als ihre Lieblingsverse in der Bibel bezeichnet Masey McLain die Verse eins und zwei im Kapitel 12 im Römerbrief, wo es darum geht, sich mit seinem Leben Gott zur Verfügung zu stellen.

Quellen: livenet.de und hollywoodintoto.com

 

Bei den MTV Movie Awards nutzte Hollywood-Schauspieler Chris Pratt seine Dankesrede, um sich zu seinen Glauben zu bekennen und die Jugend zum Glauben zu ermutigen. Pratt zählt derzeit zu den populärsten Schauspieler in Hollywood und war zuletzt in Blockbustern wie „Guardians of the Galaxy“, „Avengers: Infinity War“ und den beiden „Jurassic World“-Filmen zu sehen.

Der 37-jährige sagte bei den „MTV Movie & TV Awards 2018“:

„Gott ist real, Gott liebt euch, Gott will das Beste für euch! Glaubt das, ich tue es!“

Er nutzte die Bühne, um seine neun Lebensregeln dem Publikum mitzuteilen und dabei auch mitunter das Evangelium zum Thema zu machen. So sagte er u.a.:

„Ihr habt eine Seele. Seid vorsichtig damit.“

Weiter rief er zur Nächstenliebe auf und sagte:

„Kümmert euch um die Schmerzgeplagten. Seid ihnen zu Diensten. Es fühlt sich gut an und es ist gut für eure Seele!“

Weiter ermutigte er die Zuschauer im Alltag mit Gott zu sprechen:

„Lerne zu beten. Es ist einfach und es ist so gut für deine Seele.“

Mit seiner neunten Regel bezog sich Chris Pratt auf das Opfer Jesu Christi und betonte:

„Die Menschen werden euch sagen, dass ihr perfekt seid, so wie ihr seid. Ihr seid es nicht, ihr seid unvollkommen! Das werdet ihr immer sein, aber es gibt eine mächtige Kraft, die euch auf diese Weise entworfen hat!“

Weiter fuhr er fort:

„Wenn ihr bereit seid, das zu akzeptieren, werdet ihr Gnade finden. … Und diese Gnade wurde mit dem Blut eines anderen bezahlt. Vergesst das nicht, nehmt das nicht als selbstverständlich hin!“

Mit den Worten „Gott segne euch“ schloss Pratt seine Rede ab.

Katholisch.de berichtet überdies, dass sich Chris Pratt nach eigener Aussage den größten Teil seines Lebens auf einem Weg der Bekehrung zum christlichen Glauben befand. Vor einigen Jahren erklärte er, dass er sein Leben grundsätzlich ändern und Jesus Christus folgen wolle.

Quellen: katholisch.de und pro-medienmagazin.de

 

Die italienische Filmschauspielerin Sophia Loren, die in den 60er Jahren zum Hollywood-Star und Weltstar wurde, findet im Alter von 83 Jahren durch Papst Franziskus wieder stärker zum Glauben, wie sie im Interview der aktuellen Ausgabe der katholischen Zeitschrift „Famiglia Cristiana“ bekannte. Sie sagte:

„Dieser Papst hilft den Menschen sehr im Glauben.“

Sie praktiziere ihren Glauben ein bisschen auf ihre eigene Weise, sagte Loren. Das Gebet ist ihr dabei wichtig.

Im Gebet versuche sie, neue Zuversicht zu schöpfen.

Sonntags schaue sie sich immer das Mittagsgebet des Papstes im Fernsehen an. Seine Unbeschwertheit und seine Art zu sprechen vermittelten einem ein Gefühl der Sicherheit. Dazu sagt sie:

„Nachdem du ihn (Papst Franziskus) gesehen und gehört hast, verspürst du wirklich den Wunsch zu leben und zu glauben, glauben, glauben.“

Quelle: katholisch.de

Der Schauspieler Chuck Norris rät amerikanischen Eltern, ihre Kinder auf christliche Universitäten zu schicken, weil viele Einrichtungen ein „einseitiges Bildungsumfeld“ und „restriktive Sprachcodes“ hätten.

Chuck Norris ist engagierter Christ. In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung betonte er:

„Unsere Existenz ist kein Zufall.“

Weiter sagte er diesbezüglich:

„Es gibt einen Gott, einen Schöpfer, der Sie und mich gemacht hat, nach seiner Vorstellung.“

Quelle: pro-medienmagazin.de

Am heutigen Donnerstag startet der Film „Papst Franziskus – Ein Mann seines Wortes“ bundesweit in den Kinos mit der Kernaussage:

Ein Mann, ein Wort. Man nimmt Franziskus ab, was er sagt.

Die Dreharbeiten zogen sich über zwei Jahre hin. Der Regisseur Wim Wenders hat Hunderte von Fragen formuliert und gebündelt und Archivmaterial gesichtet. Vier lange Interviews mit Papst Franziskus machen den Kern des Films aus: In ihnen antwortet er auf aktuelle Fragen zu globalen Themen, spricht über Reformen in der Kirche und tritt für Zärtlichkeit und Menschlichkeit gegen eine sich breitmachende „Globalisierung der Gleichgültigkeit“ ein, mit der sich viele einfach abfinden.

Eine ausführliche Rezension von Andreas R. Batlogg gibt’s unter katholisch.de

Eine Kurzrezension zum Kinostart gibt’s unter bild.de

Und hier zur Einstimmung – der Trailer zum Film

Die Schauspielerin Mira Sorvino, die für ihre Rolle im Film „Geliebte Aphrodite“ mit einem Oscar und dem Golden Globe ausgezeichnet wurde, setzt sich stark gegen den Menschenhandel ein. Ihre Motivation für dieses Engagement liegt in ihrem Glauben begründet, wie das Magazin Livenet aktuell berichtet.

Ihr Glaube ist das Fundament in ihrem leben. Dazu sagt sie:

„Ich bete viel und ich gehe so oft wie möglich in die Gemeinde und versuche, unsere vier Kinder nach meinem Glauben aufzuziehen.“

Zu ihrem Einsatz gegen Menschenhandel  in Zusammenarbeit mit „Amnesty International“ und als Botschafterin der Vereinten Nationen bringt die renommierte Schauspielerin zum Ausdruck, dass sie die ihr gegebenen Talente einbringen will und dies für sie eine „große Ehre und Herausforderung“ sei. Dazu sagt sie:

„Ich bitte Gott, dass er mich da gebraucht, wo ich hinpasse. Besonders in Bezug auf den Menschenhandel, gegen den ich mich einsetze.“

Weiter äußert sie:

„Als Mensch tendiert man dazu, egoistisch zu leben. Doch ich spüre, dass man versuchen soll, denen zu helfen, die in Not sind. Egal, welche Stärke Gott dir auch gegeben hat, du sollst ihm damit dienen.“

Quelle: livenet.de

Star-Produzent und UFA-Chef Nico Hofmann, der als der erfolgreichste Mann im deutschen Film und Fernsehen gilt und mit den Filmen „Unsere Mütter, unsere Väter“ und „Deutschland83“ 2014 und 2016 den „International Emmy“ gewann, war 2017 Reformationsbotschafter für die Evangelische Kirche in Deutschland. Aktuell sprach der gläubige Protestant mit bild.de über die am Donnerstag von ihm in München eröffnete UFA-Ausstellung „Die UFA – Geschichte einer Marke“ sowie über Prioritäten im Alter.

Um Stress abzubauen habe er nach bestandenem Bootsführerschein den Berliner Wannsee für sich entdeckt, auf dem er mit Freunden immer wieder mal rumschippere und entspanne. Überhaupt stellt Hofmann fest, dass sich seine Prioritäten mit zunehmendem Alter verschieben. Dazu sagt er im Bild-Interview:

„Ich bin jetzt 58 und gehe auf die 60 zu. Ich habe in der letzten Zeit so viele gute Freunde und Weggefährten verloren, die mir sehr nahe standen, wie Götz George und Frank Schirrmacher. Gesund alt werden, das ist mein größter Traum. Geld und Ruhm werden nebensächlicher.“

Die ihn tragenden Werte zieht Nico Hofmann auch aus seinem Glauben an Gott. In einem Interview mit evangelisch.de zum 500-jährigen Reformationsjubiläum bekannte sich der UFA-Boss zu seinem Glauben.

So sagte er mit Blick auf die Bedeutung von Gnade und Freiheit für ihn, dass Gnade für ihn die höchste Form des Verzeihen-Könnens sei und Freiheit für ihn aus Gnade entstehe.

Dass er persönlich zu einem „überzeugten Protestanten“ wurde habe seinen Eltern, die beide „sehr gläubige Menschen“ mit einer „klaren Haltung“ und einem „klaren Menschenbild“ waren und deren Scheidung zu tun. Dazu äußert er:

„Meine Mutter hat sich damals zur evangelischen Kirche hingewendet und dadurch viel Kraft bekommen. Diese Erfahrung verbindet auch mich immer wieder an entscheidenden Punkten in meinem Leben mit dem Glauben.“

Er lebe seinen Glauben und bete regelmäßig, was ihm eine „große innere Ruhe“ gebe. Als Jugendlicher war Nico Hofmann in Mannheim in einer sehr lebendigen Kirchengemeinde aktiv, in der er „Heimat gefunden“ und viele Jugendgottesdienste mitgemacht habe. Dazu sagt er weiter:

„Das alles hat mich fest in der evangelischen Kirche verwurzelt.“

Quellen: bild.de und evangelisch.de

Nächste Woche kommt Wim Wenders‘ neuer Film über Papst Franziskus in die deutschen Kinos. Im Interview mit der Märkischen Allgemeinen Zeitung sprach der Star-Regisseur über seinen neuen Film, seinen Weg zurück zum Glauben und darüber, dass er vieles in der katholischen Kirche nach wie vor kritisch sieht.

Auf die Gretchenfrage, wie er es selbst mit der Religion halte, antwortet Wenders:

„Ich habe keinen Hehl daraus gemacht, dass ich ein gläubiger Mensch bin.“

Wim Wenders war aus der katholischen Kirche ausgetreten und ist nach Jahren der spirituellen Suche wieder in die evangelische Kirche eingetreten. In einem früherem Interview sagte er, dass er heute wieder gläubig sei, nachdem er es über Jahre nicht gewesen war. Weiter sagte er:

„Ich bin gläubig aufgewachsen und dann kam das Kino, Rock n‘ Roll, 68, der Sozialismus, die Psychoanalyse und Gott weiß was alles dazwischen.“

Das habe dann 20 Jahre Suche und viele Reisen hervorgerufen, „um irgendwann voller Freude zu merken: Da, wo ich aufgebrochen bin, mit meinem kindlichen Glauben, da kann ich auch wieder hin zurück“.

Im Interview mit der Märkischen Allgemeinen betont er:

„Ich würde mich jetzt als ökumenischen Christen bezeichnen.“

Dabei äußert er, dass ihm die Erfahrung bei der Begleitung seines Vaters in den Tod wieder zum Glauben zurückgeführt habe. Wörtlich sagte er:

„Ich habe meinen Vater in den letzten Monaten seines Lebens begleitet, und das war für mich eine entscheidende Erfahrung: Er ging ohne jede Angst, ganz ruhig und hat mir im Sterben seinen Glauben vorgelebt. Das hat mich Gott wieder nahe gebracht.“

Der katholischen Kirche stehe er weiterhin in vielem kritisch gegenüber. Besonders missfällt ihm,

„wenn sich eine Organisation für wichtiger hält als für die Sache, die sie vertritt“.

Beim Film über Papst Franziskus spielten für ihn diese Vorbehalte aber keine Rolle, denn dabei habe er nicht die Institution vor Augen gehabt, „sondern einen Mann, der angetreten ist, die Kirche zu reformieren“.

Über Papst Franziskus ist Wim Wenders voll des Lobes. Er hat in den Augen von Wenders „schon enorm viel“ bewirkt, insbesondere weil er „eine große Glaubwürdigkeit“ verkörpere und dies nach Einschätzung von Wim Wenders im Rest der Welt noch mehr als in der eigenen Kirche, wo er bei konservativen Kräften umstritten sei. Wenders betont:

„Dieser Papst lebt, was er vertritt.“

Aber vermutlich brauche es mehr als einen Papst, „um seine Ideen tief genug in dieser Institution zu verankern und diese an ihren Ausgangspunkt zu erinnern“, so Wenders.

Quellen: maz-online.de, diepresse.com und bild.de

 

Der Schauspieler Edgar Selge wurde in der Ein-Mann-Inszenierung von Michel Houellebecqs kontroversem Roman über eine Islamisierung Europas, wozu am Mittwoch in der ARD eine Fernsehfassung des Abends gesendet wird, zum Schauspieler des Jahres. Diesbezüglich sprach Edgar Selke in einem bemerkenswerten Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung auch über die Religiosität in der Gesellschaft und über seine eigene Religiosität.

In einer von so manchen befürchteten Islamisierung des Abendlandes und den im Zuge dessen viel beschworenen christlichen Wurzeln, sieht Edgar Selke eine Sehnsucht nach Religion im allgemeinen. Dazu sagt er:

„Die Gefahr ist doch, dass wir im Turbokapitalismus unser Heil nur noch im Konsum suchen. Und dass uns jede metaphysische Erdung fehlt.“

Durch die vielen Migranten, für deren Identität Religion „eine ganz wesentliche Rolle“ spiele, komme „viel Religion ins Land“. Das sei vor allem für Menschen, die areligiös sind, sich dabei aber nach tieferem Sinn sehnen, irritierend. Dazu sagt Selke wörtlich:

„Das provoziert natürlich, bewusst und vor allem unbewusst. Dass die etwas mitbringen, was wir nicht mehr haben – das macht, glaube ich, viele wütend.“

Und weiter gibt der 70-jährige zu bedenken:

„Ich denke, ein Abfallprodukt des Kapitalismus ist eine Lebensmüdigkeit. Aber nur Konsument zu sein reicht nicht aus, um 70, 80 Jahre sein Leben gern zu leben.“

Auf die Frage, ob denn für ihn persönlich Religion eine wichtige Rolle spiele, betont Edgar Selke:

„Ja, sie (Religion) spielt eine große Rolle, und sie hat meine Kindheit geprägt. Ich bin protestantisch aufgewachsen mit Eltern, für die der Glaube nicht nur eine Konvention war, sondern ihr Lebensinhalt.“

Im Alter von 14 Jahren sei ihm dann seine Religiosität abhandengekommen und durch den Umgang mit Literatur und Musik ersetzt worden. Aber im Laufe seines Lebens sei dann sein religiöses Bewusstsein wieder erwacht. Dazu sagt er:

„Im Alter kommt sie wieder, und ich blicke auf die vergessene Religiosität meiner Kindheit zurück wie auf einen verwilderten Garten. Und ich finde doch irgendwie schön, dass sie da ist. Ich kenne mich auch in der Bibel gut aus. Und es fällt mir nicht so schwer, meine metaphysischen Bedürfnisse zu entdecken.“

Der Houellebecq-Abend frage ganz stark, was den Menschen ihre eigene Religiosität eigentlich noch wert sei. Das sei dann auch für ihn ein Anlass gewesen, „über den Zusammenhang von Christentum und Humanismus, Menschenrechten und Demokratie nachzudenken“.

Das komplette Interview von Daniel Benedict mit Edgar Selge gibt’s auf der Homepage der Neuen Osnabrücker Zeitung

Quelle: noz.de

Storm Reid, die 2003  in Atlanta geboren wurde, bekam ihre erste Schauspielrolle bereits im alter von 10 Jahren im Historiendrama „12 Years a Slave“. Nun spielt sie im Alter von 14 Jahren im Disney-Abenteuer „Das Zeiträtsel“ eine Hauptrolle. Das Magazin Livenet berichtet aktuell, dass Storm Reid sich gewiss ist, dass sie ihre Berufung zur Schauspielerin von Gott erhalten habe. Dazu sagt die gläubige Christin:

„Es ist meine Leidenschaft und ich spüre, dass Gott mich zu dieser Karriere berufen hat. Und ich weiss, dass ich bereit dazu bin.“

Und weiter mit Blick auf das Gleichnis vom Senfkorn im Matthäus-Evangelium:

„In der Bibel steht, dass Gott, wenn man einen Glauben hat, der so klein wie ein Senfkorn ist, Berge versetzt. Das heißt, dass wenn man nur einen so kleinen Glauben hat, Gott hinter einem steht.“

Quelle: livenet.de

Rupert Everett, der in den 90ern neben Hugh Grant zu den großen Stars des britischen Kinos gehörte, ist aktuell als Oscar Wilde im Kino zu sehen. Im Gespräch mit Ulrich Lössl  sprach er über den Film und auch über seine katholische Prägung.

Der Protagonist seines Films, der Schriftsteller Oscar Wilde wurde am Ende seines Lebens sehr religiös. Er konvertierte zum Katholizismus und verglich sich sogar mit Jesus. Im Interview verriet auch Rupert Everett, dass er katholisch geprägt sei und dies mit Blick auf seine Homosexualität nicht immer einfach gewesen sei. Dazu sagt er:

„Ich würde mich zwar nie mit Jesus vergleichen, aber ich bin sehr katholisch aufgewachsen. Ich war Ministrant, habe im Kirchenchor gesungen und bin schon vor meiner Erstkommunion regelmäßig zur Beichte gegangen.“

Er sei damals der „der typische Katholik mit Schuldgefühlen“ gewesen. Zu seinem Glauben heute sagt er:

„Ich bin auch heute noch ein sehr schuldbewusster Katholik.“

Zu seiner Lebenseinstellung in einer immer schnelllebigeren Welt, in der er nicht den Anschluss verlieren wolle, betont der 59-jährige:

„Mein neues Mantra ist: ‚Lösche alles aus und beginne jeden Tag, als wäre es dein erster‘.“

Die Welt bewege sich derartig rasant, dass man ab einem gewissen Alter denke:

„Um Gottes Willen, nächstes Jahr weiß ich womöglich gar nicht mehr, wie man lebt.“

Quellen: morgenpost.de und kurier.at