Im Interview mit dem Sportmagazin SPORTBUZZER sprach FCN-Trainer Michael Köllner über die Bedeutung von Glaubwürdigkeit für den sportlichen Erfolg sowie über seinen persönlichen Glauben an Gott.

Auf die Frage, wie viel Glauben und Überzeugung in der Arbeit mit Talenten stecke, antwortet der 48-jährige:

„Es geht nur mit Glauben und Überzeugung.“

Wenn er jungen Menschen etwas vermitteln wolle, gehe das nur mit „einer hohen Glaubwürdigkeit“, so Köllner weiter.

Seine Wertehaltung bezieht Michael Köllner aus dem christlichen Glauben, der für sein Leben eine große Rolle spielt, wie er auch im Interview mit Sportbuzzer verriet. Dazu sagte er:

„Jeder Mensch sollte nach gewissen moralischen und ethischen Vorgaben leben. Die zehn Gebote sind für mich Grundprinzipien. Sie haben Einfluss auf mein Leben, und ich glaube, dass jeder Mensch Leitplanken in seinem Leben braucht, damit es nicht ausufert.“

Das versuche er, in die Arbeit mit seinem Team einzubringen, so dass seine Spieler „über den Tellerrand hinausblicken und sich mit der Frage beschäftigen, was der Sinn des Lebens ist“. Dabei solle jeder „seine eigenen Antworten finden“. Die Religion könne da „eine Antwort sein“, so Köllner.

In der Vorbereitung zur aktuellen Saison besuchte Michale Köllner im Trainingslager mit seiner Mannschaft ein Kloster und ging mit den Spielern auch auf den Friedhof. Ein Foto zum Klosterbesuch gibt’s hier

Dazu sagt Köllner gegenüber Sportbuzzer:

„Jeder kann für sich persönlich etwas aus solchen Aktionen mitnehmen und kommt auf diesem Wege zumindest mal mit diesen Themen in Berührung.“

Er wolle damit erreichen, „dass die Spieler ihren Horizont erweitern“. Außerdem habe dies auch mit Bildung zu tun. Dazu resümiert der Fußballlehrer:

 „Und Bildung hat bisher niemandem geschadet.“

Michael Köllner – ein außergewöhnlicher Trainer mit besonderen Methoden!

Quelle: sportbuzzer.de