Morgen kehrt Club-Trainer Michael Köllner von einer Reise auf den Spuren Jesu zurück. Diese Reise nach Israel zusammen mit seiner Lebensgefährtin war schon lange ein Herzensanliegen von ihm, das er sich nun erfüllte. Im Gespräch mit der Bild redete er über seine Erfahrungen, etwa am See Genezareth oder in der Grabeskirche Jesu, und über seinen Glauben.

Nach dem Grund der Reise gefragt, antwortet Michael Köllner, dass ihn Israel schon immer „unfassbar interessiert“ habe. Zudem bezeichnet er die Reise auch als seine „persönliche Art ‚Danke‘ zu sagen“. Michael Köllner ist dankbar mit Blick auf die abgelaufene, für ihn und seinem Verein sehr erfolgreiche Saison und „für alles was in der nächsten Saison noch kommen wird“. Weiter betont er:

„Ich habe nie verhehlt, dass der Glaube in meinem Leben eine große Rolle spielt und ein wichtiges Energiefeld für mich darstellt.“

Michael Köllner äußert im Interview auch, dass er viele Momente hat, wo er sich besinnt und sich über den gerade an diesem Ort schwellenden Konflikt bewusst wird. Am stärksten sei ihm der Konflikt in Jericho und Bethlehem deutlich geworden, wo er sah, wie ein „praktisch komplett“ mit einer Mauer abgeriegelt sei. Das wirkte auf ihn „schon sehr beklemmend“. Dazu sagt er weiter:

„Es ist das Schlimmste, das passieren kann, wenn sich Fronten auftun. Sowohl im Privatleben, als auch zwischen Staaten und Religionen.“

Überdies geht Michael Köllner auf die Frage ein, ob ihn diese Reise demütiger gemacht habe. Dabei betont er, dass er wie jeder Mensch immer an „Demut und Realitätssinn“ arbeiten müsse.  Der aktuell erreichte habe ihn natürlich Aufstieg „selbstsicherer, selbstbewusster gemacht“. Doch es gelte, gerade nach so einem Erfolg auf dem Boden zu bleiben. Weiter hält er für sich fest:

„Und so eine Reise hilft mir dann wieder Dinge zu erkennen, die wirklich wichtig sind. Das ist ohne Wenn und Aber: Vertrauen und Dank.“

In einem eher spontanen, aber sehr persönlichen Moment wiederholte Michael Köllner am Jordan, an der Taufstelle Jesu, auch sein Taufversprechen. Dazu sagt er:

„Als Christ wiederholst du dein Taufversprechen ja bei jedem Osterfest. Jetzt haben wir das auch an diesem besonderen Ort gemacht. (…) Und wenn man sich dann dort vor Augen führt, dass Jesus Christus und viele Apostel hier ebenfalls getauft wurden, ist das schon ein besonderer Moment.“

Auf Facebook hinterließ Michael Köllner nach diesem Ereignis folgenden Post mit Foto:

„Viele Grüße aus Israel – hier von der Stelle des Jordan, an der Johannes der Täufer Jesus getauft hat. Was ich dort gemacht habe, verrate ich in den kommenden Tagen.“

Das komplette Interview mit Michael Köllner gibt’s unter bild.de

Quellen: bild.de und facebook.com