Danny Da Costa erzielte am vergangenen Wochenende seinen ersten Bundesligatreffer im Trikot von Eintracht Frankfurt. Im Interview mit bild.de sprach er darüber sowie über seinen christlichen Glauben und Werte, die ihm wichtig sind.

Danny Da Costa’s Eltern stammen aus Angola und dem Kongo. Er selbst wurde in Deutschland geboren, wo er Abitur machte und sich heimisch fühlt. Bevor er als Fußballer bei Eintracht Frankfurt durchstarten konnte, bremste ihn eine Verletzung aus. Dieser Situation begegnete er mit Gelassenheit, denn:

„Für mich war klar, dass – wenn man sich reinhängt und nicht groß ‚rummeckert – irgendwann die Chance kommen würde.“

Zu dieser Einstellung kam er durch seine christliche Erziehung, so Da Costa und weiter betont er:

„Wenn man sich aufopfert und wirklich alles gibt, kommt der Erfolg. Darauf verlasse ich mich.“

Auf die Frage, welche Werte ihm sonst noch wichtig seien, antwortet er mit Verweis auf die Erziehung seiner Eltern:

„Ehrlichkeit. Das wurde mir Zuhause mit auf den Weg gegeben.“

Das bedeutet ihm viel gerade im Umgang mit dem Trainer.

„Selbst wenn es mal unangenehm für einen selber ist.“

Und auch auf dem Platz setzt er auf Ehrlichkeit. Er versuche, so gut es gehe, sich treu zu bleiben und „auf dem Platz so ehrlich zu sein wie es geht“.

Wichtig für sein Werteempfinden und sein Leben ist ihm der in seiner Erziehung vermittelte Glaube, weshalb er auch ein silbernes Kreuz um den Hals trägt. Dazu sagt er:

„Ich bin so erzogen worden. Das Kreuz hat mir meine Mutter geschenkt. Deshalb trage ich es jeden Tag. Früher war ich öfter in der Kirche. Aber ich bete zum Beispiel vorm Essen und auch vor jedem Spiel. Da nehme ich mir die Zeit. Das halte ich mein ganzes Leben schon so.“

Der Glaube an Gott gibt ihm Kraft und Stärke. Dazu betont Danny da Costa:

„Es gibt einem ein Gefühl von Sicherheit, wenn man an etwas glauben kann, was größer ist als man selbst. Worauf man baut, dass es einem hilft, auf dem richtigen Weg zu bleiben. Gerade in schwierigen Phasen. Es hilft mir, Selbstvertrauen zu haben und ruhiger zu bleiben.“

Das komplette Interview gibt’s unter bild.de