Auch nach der dritten Nierentransplantation hadert der ehemalige Fußballprofi Ivan Klasnic (u. a. Werder Bremen, Bolton Wanderers) nicht mit Gott. Im Interview mit dem Weser-Kurier vermittelt der gläubig Katholik, dass sein Glaube unerschütterlich ist.

Auf die Frage, ob ihm der Glaube geholfen habe, die von ihm im Interview beschriebenen schweren Phase zu überstehen, antwortet der 37-jährige:

„Ja, hat er. Ich bete zu Gott und denke an Gott. Das war immer so, unabhängig davon, wie es mir geht. Der Verlauf meines Lebens hat mich nicht an Gott zweifeln lassen, es sollte so kommen.“

Grundsätzlich sei er ein positiver Mensch, auch wenn es Phasen gegeben habe, in denen er sich die Frage ‚Warum ich?‘ gestellt habe. Und weiter:

„Ein Typ, der jammert, war und bin ich nicht.“

Ivan Klasnic‘ Mutter hatte ihm Anfang 2007 eine Niere gespendet. Doch sein Körper nahm das Organ nicht an. Kurz darauf bekam er eine Niere von seinem Vater, die zehn Jahre durchhielt, bis die Filtration nicht mehr ausreichte. Im Oktober erhielt er in Zagreb das dritte Organ eingepflanzt, diesmal nicht von einem Familienmitglied.

Das komplette Interview gibt’s unter weser-kurier.de