Im November 2005 unterzog sich der kroatische Fußball-Profi Ivan Klasnić, der seinerzeit beim SV Werder Bremen unter Vertrag stand, einer Blinddarm-Operation, bei der schlechte Nierenwerte festgestellt wurden. Es stellte sich heraus, dass der Stürmer an Niereninsuffizienz litt. Anfang 2007 hatte ihm seine Mutter eine Niere gespendet. Doch sein Körper nahm das Organ nicht an. Kurz darauf bekam er eine Niere von seinem Vater, die zehn Jahre durchhielt, bis die Filtration nicht mehr ausreichte. Im Oktober 2017 erhielt er in Zagreb das dritte Organ eingepflanzt. Im aktuellen taz-Interview sprach der Ex-Profi-Fußballer u.a. über die drei Nieren-Transplantationen und sein Leben mit Transplantat. Dabei hob er auch seinen christlichen Glauben hervor.

Auf die Frage, wie er mit dem Gedanken an den Tod umgehe, antwortete der 38-jährige, dass er „natürlich“ darüber nachdenke, er aber nie das Gefühl gehabt hätte, dass er sterben könnte. Dazu betonte er:

 „Und den Glauben an Gott hatte ich schon immer, und der half mir auch während dieser schwierigen Zeit.“

Bereits im Dezember 2017 vermittelte der gläubig Katholik im Interview mit dem Weserkurier, dass sein Glaube für ihn eine große Stütze ist. Auf die Frage, ob ihm der Glaube geholfen habe, die schweren Phase zu überstehen, antwortete Klasnic:

„Ja, hat er. Ich bete zu Gott und denke an Gott. Das war immer so, unabhängig davon, wie es mir geht. Der Verlauf meines Lebens hat mich nicht an Gott zweifeln lassen, es sollte so kommen.“

Grundsätzlich sei er ein positiver Mensch, auch wenn es Phasen gegeben habe, in denen er sich die Frage ‚Warum ich?‘ gestellt habe. Aber:
„Ein Typ, der jammert, war und bin ich nicht“, sagte Ivan Klasnic weiter.

Quellen: taz.de und weser-kurier.de