Der Fußballtrainer Jürgen Klopp, der zum Reformationsjubiläum 2017 als Reformationsbotschafter für seinen evangelischen Glauben einstand, erhielt am Freitagabend in der Mainzer Christuskirche einen Preis für nachhaltiges Wirken in den Medien.

Als bekennender Christ sei der 51-jährige Fußballtrainer in der Mainzer Christuskirche am richtigen Ort, sagte der Jury-Vorsitzende Christian-Friedrich Vahl. Klopp verkörpere Werte wie Freundschaft, Heimat, Fairness und Internationalität.

Der Fußball-Manager Christian Heidel blickte in seiner Laudatio auf die gemeinsame Zeit mit Kloppo in Mainz zurück. Dekan Andreas Klodt erinnerte an Klopps langjährige Verbindung zur Christuskirche, etwa an seine Teilnahme an einem Gesprächsabend zum Buß- und Bettag. ZDF-Chefredakteur Peter Frey hob Jürgen Klopp, der 2006 für das ZDF bei der Fußball-Weltmeisterschaft als Kommentator tätig war, als Persönlichkeit hervor.

Jürgen Klopp sagte, er nehme den Preis mit großer Dankbarkeit und Respekt vor den Menschen entgegen, die ihn als Preisträger ausgewählt hätten.

Er nehme an, dass er die Auszeichnung dafür bekommen habe, „dass ich bin wie ich bin“.

Mainz sei lange Zeit seine Heimat gewesen und werde es auch irgendwann wieder sein, kündigte der gebürtige Stuttgarter an.

Unter Verweis auf die Christuskirche sagte Klopp, das Christsein bedeute ihm alles, obwohl er jeden Tag Fehler begehe. Es sei sein „moralischer Leitfaden“.

Quelle: evangelisch.de