Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton erklärte aktuell, dass seine Leistungen auf der Rennstrecke u. a. auf zwei Quellen der Inspiration zurückzuführen seien. Zum einen nennt er seinen Glauben:

„Ich bin sehr gläubig. Ich verlasse mich viel auf Gott“,

so der bekennende Katholik.

Die zweite Inspirationsquelle ist sein Halbbruder Nicolas, der seit seiner Geburt an zerebraler Kinderlähmung leidet. Dazu sagt er:

„Ich habe in meinem Leben schon viele inspirierende Persönlichkeiten getroffen, die an einer Form von Behinderung leiden oder Schicksalsschläge zu verkraften hatten. Ich ziehe daraus Kraft. Ich liebe es, gegen Unglück zu kämpfen“,

so Hamilton. Weiter betont er in diesem Zusammenhang:

„Liebe überwindet alles.“

Bereits im Oktober äußerte der dreifache Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton im Interview mit der Süddeutschen Zeitung, dass er sich sicher sei, dass Gott einen Plan für ihn habe. Er könne es nicht beweisen, aber „fühle“ es. Dieser Glaube stellt ihn vor ein „Dilemma“. Denn dies konfrontiere ihn jedoch mit dem Widerspruch, dass es Menschen auf der Welt gebe, denen es nicht so gut gehe, die verletzt werden, krank sind, hungerten oder mit Behinderungen geboren werden. So umtreibe ihn als gläubigen die Frage:

„Gott hat also einen feinen Plan für mich, aber nicht für alle. Warum?“

Voller Vertrauen legt er diese Frage dann aber in Gottes Hand. Dazu erklärte Hamilton:

„Und doch glaube ich daran, dass es einen Grund gibt, weshalb mir gewisse Dinge widerfahren sind.“

Quelle: motorsport-total.com, sueddeutsche.de