In einem aktuellen Bericht porträtiert das Magazin livenet den österreichischen Liedermacher Hubert von Goisern auch hinsichtlich seines Glaubens, der einen festen Platz in dessen Leben hat.

Hubert von Goisern ist in seiner Kindheit christlich aufgewachsen. Seine Großmutter war tiefgläubig und durch sie lernte der Musiker den christlichen Glauben kennen. Dass es Gott, den Schöpfer, gibt, davon ist der Österreicher überzeugt. Dazu sagt er:

„Kürzlich habe ich mit einem Freund über den Glauben gesprochen und er meinte zu mir: ‚Ich beneide Menschen, die glauben können, aber ich habe das nicht. Das ist wie Musikalität, die habe ich auch nicht.‘ Ich selber kann an diesen Einen glauben, ich fühle mich in dieser großen Schöpfung geborgen. Das schenkt mir Gelassenheit, gerade bei den großen Desastern.“

Weiter bekräftigt er:

„Religion spielt in meinem Leben eine große Rolle.“

Auch die Gebete seiner Kindheit prägen ihn bis heute, besonders berührt ihn auch heute der Bestandteil des katholischen Hochgebetes, den die Gemeinde in der Messe spricht:

„Herr, ich bin nicht würdig, dass du eingehst unter meinem Dach, aber sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund.“

Kirchen bezeichnet von Goisern als „Kraftorte“. Einer dieser besonderen Orte ist für ihn auch der Berg Athos, den er schon zweimal in Begleitung des katholischen Publizisten Heinz Nussbaumer erwandert hat. Dazu sagt der Musiker:

„Nachdem ich sein Buch ‚Der Mönch in mir‘ gelesen habe, wurde mein Interesse geweckt. Man spürt, dass dieser Berg durch die Gebete, die hier seit Jahrhunderten gesprochen werden, ein heiliger Ort ist.“

Einen sehr hohen Stellenwert im Leben hat für Hubert von Goisern seine Familie:

„Eine Familie ist wohl das spannendste und größte Projekt, das man überhaupt haben kann. (…) Diese Liebe in und zu meiner Familie macht mich glücklich.“

Als ihm wichtige Werte nennt er:

„Achtsamkeit, Aufmerksamkeit, Respekt, Solidarität, solche Geschichten sind wichtig, von denen bin ich auch selbst abhängig.“

Quelle: livenet.de

 

Hier sein Song „Heast as nit“, in dem sich Hubert von Goisern mit der Vergänglichkeit des Lebens auseinandersetzt: