Anfang Juli lief beim katholischen Sender Radio Horeb ein Sendebeitrag über den NDW-Star Peter Schilling, der vielleicht mit „Major Tom“ Anfang der 80er Jahre den NDW-Hit schlechthin gelandet hat. In seinem Buch „Völlig losgelöst: Mein langer Weg zum Selbstwert – vom Burnout zurück ins Leben“ schreibt er offen über seine Krisen im Leben. Heute hat er längst seine Balance gefunden. Eine wesentliche Rolle spielte dabei sein Glaube an Gott.

Der Ruhm hatte für Peter Schilling auch seine Schattenseiten. Getrieben, immer weiter Erfolg haben zu müssen, erlitt Peter Schilling Ende der 80er Jahre einen Burnout mit einer Nahtoderfahrung, woraufhin er alle seine Plattenverträge kündigte.

Zu seinem Weg in die Krise sagte er in einem Interview vor einem Jahr:

„Ich beklage mich nicht über den Erfolg, das wäre ja absurd, aber auf der anderen Seite war ich restlos überfordert mit der ganzen Situation. Ich glaube, ich habe so ziemlich jeden Fehler gemacht, den man nur machen kann. Nicht weil ich nicht intelligent genug gewesen wäre, sondern weil der Berg, der vor mir stand, einfach zu hoch war.“

Über seinen langen Weg wieder zurück ins Leben, wie ihm unter anderem dabei sein wiedergefundener Glaube half und welche nicht unwichtige Rolle ‚Radio Horeb‘ dabei spielte, verriet Schilling bereits im Februar 2016 bei einem Besuch im Münchner Studio von Radio Horeb. Dabei sagte er voller Dankbarkeit:

„Radio Horeb hat mich geistig und im Glauben weitergebracht, das kann ich nicht von vielen Radiosendern sagen.“

In seinem Song „Was ist wenn Gott“ geht Peter Schilling der Frage nach, was es bedeuten würde, wenn Gott mitten unter uns wäre.

Quellen: horeb.org und sinndeslebens24.de