Foto: © Glenn Francis, www.PacificProDigital.com, Toglenn [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Die Sängerin und Schauspielerin Nicole Scherzinger trauert um ihren Cousin, der bei einem Unfall mit Fahrerflucht ums Leben kam. Halt gibt der 41-jährigen in dieser Situation ihr Glaube, wie sie via Instagram mitteilte.

Trost findet die gläubige Christin im Glauben, dass der Tod nicht das letzte Wort hat. Dazu schreibt sie:

„Jetzt muss ich versuchen daran zu denken, dass er bei Gott in Frieden ist.“

In einem weiteren Instagram-Post bringt sie in dieser leidvollen Situation sogar Dankbarkeit gegenüber Gott zum Ausdruck, indem sie schreibt:

„Ich bin Gott so dankbar für das heilende Geschenk der Musik.“

Dass ihr der christliche Glaube tragende Orientierung im Leben gibt, brachte Nicole Scherzinger im Laufe der Jahre in Interviews immer wieder mal zum Ausdruck. So zum Beispiel als sie als Frontfrau der Girl-Group „Pussycat Dolls“ im Oktober 2007 der Bild-Zeitung ein Interview gab, worauf hin die Bild mit der Schlagzeile „Pussycat Nicole Scherzinger: Ich gehe jeden Sonntag in die Kirche titelte. Auf die Frage, ob sie privat wild sei, antwortete die Sängerin damals:

„Ich bin ein liebes Mädchen! (…) Ich wurde so erzogen. Sehr streng. Meine Mutter ist katholisch und anständig. Ich mag ihre Werte, Moral und Anstand. Ich bin als Kind immer gern in die Kirche gegangen. Und ich gehe auch heute noch in die Kirche.“

Im Juli 2011 bezeichnete sie im Interview mit dem britischen Magazin ‚InStyle‘ ihren Glauben als „grundlegenden“ Teil ihres Lebens. Dazu betonte sie:

„Meine Mama hat mich mit 18 bekommen, sie musste wirklich stark sein. Ihr Vater war ein orthodoxer katholischer Priester und ihr Glaube ist etwas, das ich geerbt habe. Er ist ein grundlegender Teil meines Lebens.“

Die Erfahrung, dass ihre Mutter sich damals, als sie mit 17 Jahren mit ihr schwanger war, für ihr Leben entschied, prägt Nicole Scherzinger bis heute. So geriet sie in einen Konflikt, als ihr die Hauptrolle im „Dirty-Dancing“-Remake angeboten wurde, da ihr Charakter Penny Johnson in diesem Streifen eine illegale Abtreibung, die ihr Leben in Gefahr bringt, durchläuft. Dazu äußerte sie:

„Ich erhielt die Rolle, hätte sie aber fast abgelehnt, weil ich nicht Abtreibungen promoten will.“

Wie das Magazin Livenet dazu weiter berichtet, habe Nicole Schwerzinger dann mit ihrem Großvater, der orthodox katholischer Priester ist, darum gebetet, ob sie die Rolle annehmen soll oder nicht. Dabei sei ihr klar geworden, dass die Zuschauer aus der Situation lernen können „und hoffentlich positiv beeinflusst werden“, so Nicole Scherzinger. Weiter fuhr sie fort:

„Ich will die Menschen ermutigen, ihre Babys zu behalten.“

Zudem habe sie im Gebet erkannt, dass sie eine Stimme und ein Licht bei diesem Thema sein kann, ohne dass es den Betrachtern wie eine Moralpredigt vorkommt.

Bereits im Juni 2011 erklärte Nicole Scherzinger im Interview mit dem Magazin Bunte, dass der christliche Glaube ihre Einstellung prägt. Diesbezüglich betonte sie:

 „Ich bin Katholikin und habe einen starken Glauben.“

Und weiter:

„Ich verhalte mich christlich, behandle Menschen so wie ich auch gern behandelt werden möchte.“

Ein starkes Glaubensbekenntnis gab Nicole Scherzinger im August 2011 im Interview mit teleschau ab, in dem sie Gott als ihr „Ein und Alles“ bezeichnete. Auf die Feststellung des Interviewers „Sie sind ein sehr gläubiger Mensch“ verbunden mit der Frage, woran man das in ihrem Alltag merke, antwortete die Sängerin:

„Ich gehe zur Kirche, wenn es möglich ist, aber ich bete jeden Tag beim Aufstehen und vor dem Schlafengehen. Gott ist mein Ein und Alles. Ohne ihn gäbe es mich nicht.“

Weiter erklärte sie:

„Glaube beinhaltet Vertrauen. Auch in dich. Wir sollten darauf vertrauen, dass wir leben, viele Leute berühren können. Dies ist nur möglich durch Gott. Meine Musik ist meine Bestimmung.“

Dieses Gottvertrauen trägt Nicole Scherzinger auch jetzt in der Trauer um ihren verstorbenen Cousin.

Quellen: vip.de, instagram.com, bild.de, rp-online.de, news.ch, jesus.ch, ntv.de, tz.de, bz-berlin.de, weser-kurier.de