Foto: Кирилл Венедиктов, Olivier Giroud, cropped, CC BY-SA 3.0

Am 15. Juli 2018 wurde Olivier Giroud mit dem französischen Nationalteam Fußball-Weltmeister. Im Vorfeld zur Weltmeisterschaft war in einem Artikel von Tobias Wilhelm mit dem Titel „Religion und Glaube bei Fußball-Stars“, der in der Zeitung Sonntagsblatt veröffentlicht wurde, zu lesen, dass sich im französischen Nationalteam neben vielen muslimischen Spielern mit Antoine Griezmann und Olivier Giroud auch zwei bekennende Katholiken befinden.

Über Olivier Giroud, der aktuell beim FC Chelsea unter Vertrag steht, ist zu lesen, dass er auf dem Arm auf Lateinisch den berühmten Satz „Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln“ aus Psalm 23 trägt und dass er regelmäßig im Stillen bete, um „den Kopf freizukriegen“ und sich konzentrieren zu können. Zudem wird berichtet, dass er nach dem englischen Pokalsieg 2017  in ein T-Shirt schlüpfte mit der Aufschrift „Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben“.

Aktuell berichtet Daniel Gerber im Magazin Livenet.ch über den Glauben von Olivier Giroud. Darin wird berichtet, dass der 32-jährige Stürmer sein Vertrauen auf Jesus setzt, was er im Oktober via Facebook wie folgt zum Ausdruck gebracht habe:

„Vergiss nicht, dass Jesus der Weg, die Wahrheit und das Leben ist.“

Weiter ist zu erfahren, dass der Weltklasse-Stürmer nach dem Gewinn des Weltmeistertitels im Sommer 2018 der Zeitung „Le Parisien“  auf die Frage „Wenn Sie einer Person für diesen Titel danken könnten, wer wäre das?“ geantwortet hat:

„Jesus Christus! Er baute mich auf, half mir als Mann und Profi-Spieler und gab mir Selbstvertrauen, Ausdauer und Glauben, nie etwas aufzugeben.“

Weiter betonte Giroud gegenüber „Le Parisien“:

„Ein Moment mit Jesus gibt dir ein Lächeln für den ganzen Tag.“

Für seine Glaubenspraxis spielt das Gebet eine große Rolle, wie er einmal gegenüber der französischen Zeitung L’Equipe wie folgt zum Ausdruck brachte:

„Manchmal bete ich mitten in einem Spiel. Manchmal geht nicht alles so, wie man es sich wünscht, man bittet Jesus um Hilfe. Es fühlt sich gut an, sich neu auf das Wesentliche zu konzentrieren. Das Gespräch mit ihm erlaubt es mir, meinen Geist zu reinigen, es dauert nur wenige Sekunden, aber es hilft mir, meinen Frust zu beseitigen.“

Überdies ist für ihn das Lesen in der Bibel essentiell, um Jesus näher zu kommen. Das Betrachten der Worte Jesu führe zu einem Streben nach Demut und erinnere an „Werte, die noch öfter wiederkommen sollten“.

Mehr dazu gibt’s unter livenet.ch

Quellen: sonntagsblatt.de und livenet.ch