Seit ihrer Kindheit leidet die US-Sängerin Michelle Williams, die an der Seite von Beyoncé Knowles und Kelly Rowland mit der R&B-Girlgroup Destiny’s Child berühmt wurde, an Depressionen. Im Oktober machte sie ihre Erkrankung öffentlich und sprach in der TV-Sendung „Entertainment Tonight“ kompromisslos über ihre psychischen Probleme – und Selbstmord-Gedanken. Vor kurzem musste sie wieder in eine psychiatrische Klinik. Unterstützung erfährt sie in dieser schweren Zeit neben ihrer Familie und Freunden durch Gott.

Mittlerweile befindet sie sich auf dem Weg der Besserung und postete via Instagram:

„Depression sind scheiße, jedoch sind mein Glaube an Gott und mein eigener Ehrgeiz endlich gesund zu werden, mein Ausweg!“

Weiter ermutigt sie andere Betroffene, an sich zu arbeiten, auch wenn das Gefühl der Müdigkeit und Schwere eintritt, und einen „Schritt nach dem anderen“ zu gehen, ohne sich dabei zu überfordern.

Durch ihren offensiven Umgang mit der Erkrankung will die 38-jährige anderen depressiven Menschen ein Vorbild sein und erhofft sich, dass dass Depressionen ihr Stigma verlieren und die Betroffenen sich nicht scheuen, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Weiter hofft sie, dass sie mit diesen zusammen den Kampf gegen die Dunkelheit bewältigen kann. Das brachte sie auch Mitte Juli in einem Post auf Instagram zum Ausdruck.

Ihre Dankbarkeit und Verbindung zu Jesus drückte sie vor vier Jahren mit ihrem Song „Say Yes“ aus. Für dieses Bekenntnis zu Jesus konnte sie auch ihre ehemaligen Band-Kolleginnen Beyoncé Knowles und Kelly Rowland dazugewinnen, so dass es nebenbei noch zu einer Art Reunion von Destiny’s Child kam.

Letztes Jahr erklärte Michelle Williams in einem Interview den Ursprung des Songs, in dessen Refrain es heißt:

„Wenn Jesus ‚ja‘ sagt, dann kann sich niemand dagegen stellen.“

Der Song basiert auf dem traditionellen afrikanischen Lobpreis-Lied „When Jesus Says Yes“, das unter anderem von der Nigerianerin Agatha Moses und dem südafrikanischen „Soweto Gospel Choir“ interpretiert wird.

Keiner ihrer Songs bewege die Menschen derart, wie ihr Gospel-Stück „Say Yes“, so Michelle Williams. Dazu sagt sie:

„Der Song weckt eine Resonanz bei vielen Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen. Es ist das Lied in meiner Karriere, das wirklich einen Unterschied machen kann.“

Wichtig ist Michelle Williams zudem:

„Egal, was die Leute sagen: Jesus hat das letzte Wort. Er ist der, der alles zu sagen hat. Deshalb muss ich mich nicht darum sorgen, was jemand sagt, auch wenn ich seine Meinung zu respektieren habe – wenn sie nicht abwertend ist.“

Weiter betonte sie, dass sie in ihrem Glauben wachse und Gott und ihre Mutter im Rücken wisse.

Quellen: bild.de, bigfm.de, livenet.de und jesus.ch