Der viermalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel betonte in der Glaubensumfrage der Bild-Zeitung zu Ostern 2019, wie wichtig ihm die Familie ist. Wörtlich sagte er:

„Ich glaube an den Wert der Familie.“

Ein schönes Statement, dass zum heutigen Muttertag passt.

Bereits im Oktober 2013 brachte er in einem sehr persönlichen RTL-Interview mit Felix Görner zum Ausdruck, wie wichtig ihm Werte wie Ehrlichkeit und Familie sowie die Liebe, die ihm seine Eltern entgegengebracht haben, sind. Damals bekannte er sich auch zum Glauben an Gott und sagte:

„Ja, ich glaube an Gott und glaube auch, das man was braucht, wo man Halt findet. Es ist halt wichtig, an etwas zu glauben. Ich denke, der Mensch ist so gestrickt.“

Seine christliche Prägung zeigte sich vor Jahren auch darin, als er in einem Interview bekannte, dass für ihn wie für viele Autofahrer die Medaille des Heiligen Christophorus, der als Schutzpatron der Reisenden gilt, von Bedeutung ist und er diese Münze sogar beim Formel-1-Rennen bei sich trägt. Dazu sagte er im Interview mit der Welt im Januar 2009:

„Ich habe meinen Glauben. Deswegen trage ich auch die Christopherus-Münze in den Schuhen. Die Christopherus-Münze bedeutet mir sehr viel. Ich habe sie von meiner Oma geschenkt bekommen. Sie hat sie aus Lourdes mitgebracht. Je nach Streckencharakteristik platziere ich das gute Stück in meinen Schuhen. Auf der Vollgasstrecke in Monza steckt sie rechts am Fuß, mit dem ich Gas gebe. In Monte Carlo, wo man viel bremsen muss, habe ich sie in den linken Schuh gesteckt.“

Auf die Frage, ob er bei aller Übersicht und Kalkulation Gottvertrauen haben müsse, antwortete er einmal: „Wenn man die Bilder (Anmerk.: von riskanten Überholmanövern) nachher sieht, dann muss man das wohl zugeben.“

Seine Wertehaltung brachte er in einem Interview mit der FAZ im März 2013 wie folgt zum Ausdruck:

„Mir ist wichtig, dass ich abends in den Spiegel schauen kann und dann feststelle, dass ich glücklich mit dem bin, was ich getan habe, wie ich lebe.“

Und weiter:

„Langfristig macht nur das glücklich, was auf einem ehrlichen Weg zustande gekommen ist (…) Das hört sich jetzt vielleicht komisch an, aber ein hart erkämpfter zwölfter Platz kann, wenn man am Limit gefahren ist, im eigenen Selbstverständnis mehr wert sein als ein Sieg. Der Sieg ist zwar das Ziel und am meisten wert, wenn er auf ehrliche Weise erreicht wird. Ich würde dafür aber nie alle Mittel einsetzen. Vielleicht bereut man eine unehrliche Art nicht im ersten Moment, aber irgendwann, da bin ich mir sicher, käme der Tag, jedenfalls wäre das bei mir der Fall. Das will ich nicht, so bin ich nicht aufgewachsen, so hat man mich nicht erzogen.“

Quellen: bild.de, rtl.de, express.de, tagblatt.de, abendzeitung-muenchen.de, bild.de, welt.de, faz.net