Foto: David Kadel und Thilo Kehrer unter dem Motto Christsein = Freude (mit freundlicher Genehmigung von David Kadel)

Der Fußball-Profi Thilo Kehrer, der eine der Nachwuchshoffnungen in der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft ist und aktuell bei Paris Saint-Germain unter Vertrag steht, ist gläubiger Christ. Darüber sprach der 22-jährige aktuell auch im Interview mit der Welt am Sonntag (WamS).

Im Buch „Was macht dich stark“ vom Bundesliga-Mentaltrainer David Kadel bekannte sich Thilo Kehrer bereits ausführlich zu seinem ihn tragenden Glauben. Im WamS-Interview darauf angesprochen, betonte der 22-jährige erneut, dass es neben der Liebe zum Fußball und einer intrinsischen Motivation der Glaube ist, „der mich stark macht“.

Der Glaube an Gott nehme seit Kindheitstagen „eine große“ Rolle in seinem Leben ein. Dazu berichtete der Ex-Schalke-Profi:

„Ich bin christlich-katholisch aufgewachsen. Als ich jünger war, war ich mit meiner Familie jeden Sonntag in der Kirche.“

Eine Konstante in seinem Glaubensleben ist das tägliche Gebet, so Thilo Kehrer weiter.

Auch bei seinem Wechsel zum Star-Ensembel von Paris St. Germain vor einem Jahr, der eine hohe Herausforderung für ihn als Jung-Profi darstellte, suchte er die Beziehung zu Gott, um Klarheit zu bekommen, was der 22-jährige wie folgt ausdrückte:

„Ich bin damals natürlich sehr in mich gegangen und habe viel nachgedacht. Ich habe auch mit Gott gesprochen und habe schließlich gefühlt, dass ich diesen großen Schritt wagen möchte.“

So wie im Buch „Was macht dich stark“ brachte Thilo Kehrer gegenüber der WamS zum Ausdruck, wie ihn der Glaube im Leben trägt:

„Er gibt mir Kraft, Sicherheit und auch Ruhe.“

Als Beispiel dafür nennt er Phasen im Leben, „in denen es mal nicht so gut läuft“.

Auch hinsichtlich seiner Werteorientierung hat der christliche Glaube Einfluss. So nimmt er die biblische Botschaft, dass Geben seliger denn Nehmen ist, ernst und begründet damit sein Engagement als Schirmherr der Hilfsorganisation ‚Anstoß zur Hoffnung e.V.‘, die sich in Burundi, dem Heimatland seiner Mutter, für den Friedensprozess und den Kampf gegen Armut einsetzt. Diesbezüglich sagte Thilo Kehrer im WamS-Interview, dass ihm dieses Engagement aufgrund der Chancenungleichheit in der Welt „sehr wichtig“ sei. Er selbst fühle sich „gesegnet“ und sei „dankbar“, woraus seine Motivation entsteht. Dazu betonte er:

„Ich möchte etwas zurückgeben und sehe das auch als Pflicht für mich an. Deshalb engagiere ich mich.“

Das komplette Interview gibt’s unter welt.de

Gegenüber David Kadel hob Thilo Kehrer im Projekt „Was macht dich stark“ die Bedeutung von Jesus für sein Leben hervor, der sein „ständiger Begleiter“ sei. Weiter sagte er über Jesus:

„Ich spreche viel mit ihm und verbringe zu Hause bewusst sehr viel Zeit mit Gott. Ich habe immer so ein Gefühl, dass Gott irgendwie über mir schwebt und von oben auf mich herabschaut und mir meinen Weg weist.“

Auch bringt der Abwehr-Spieler seinen Glauben auf seinem Körper zum Ausdruck und trägt Psalm 72,7 als Tattoo auf der Haut, um seinen Lieblingsbibelvers „immer bei mir“ zu haben:

„Gott ist mein Heil und mein Segen und meine Zuversicht. Der Fels meiner Stärke liegt in Gott!“

Quellen: welt.de, David Kadel, Was macht dich stark? – Fußballstars und ihr Erfolgsgeheimnis. und David Kadel: Und vorne hilft der liebe Gott