Der ehemalige Nationalspieler und Profi beim VfB Stuttgart Dennis Aogo gab aktuell zur WM der Stuttgarter Zeitung ein Interview und sprach dabei über Druck, Glauben, Sinnsuche und materiellen Erfolg.

Bei der persönlichen Sinnsuche und Selbstrelflexion hilft ihm sein Glauben an Gott. Bei jedem seiner mittlerweile fast 400 Spiele als Profifußballer habe er gebetet. Und weiter sagt der 31-jährige:

„Unabhängig vom Sport erdet mich der Glaube auch im privaten Leben. Ich glaube fest daran, dass es eine höhere Instanz gibt und ich nicht alles selbst in der Hand habe.“

Der Glaube sei Teil seines Lebens. Er hält ihn aber für „etwas sehr Intimes“. Er habe sich deshalb dazu entschieden, ihn mehr zu leben als darüber zu sprechen.

Im Interview bezeichnet sich Dennis Aogo als Sinnsucher und sagt:

„Wie so viele Menschen stelle auch ich mir oft die Frage nach dem Sinn des Lebens.“

Danach gefragt, dass es auffällig sei, dass immer mehr Fußballer der Sinnfrage nachgehen, erwidert Aogo, dass er dieses Phänomen in der gesamten Gesellschaft sehe. Dazu führt er weiter aus:

„Ich glaube, dass das nicht nur auf den Fußball beschränkt ist, sondern dass in der Gesellschaft insgesamt ein Bewusstseinswandel stattfindet.“

Zunächst verfolgten viele Menschen das Ziel der finanziellen Unabhängigkeit. Danach kämme es dann zur Frage, ob das dann schon alles wäre und wie es nun weitergehe. Und weiter:

„Durch mehr Geld wird man nicht zwangsläufig glücklicher.“

Das komplette Interview gibt’s in der Stuttgarter Zeitung.

Quelle: stuttgarter-zeitung.de