Foto: Bryan Berlin / WikiPortraits , Luis de la Fuente France v Spain 7.24.26-036, cropped, CC BY-SA 4.0

Luis de la Fuente widmet WM-Pokal der Mutter Gottes

Der spanische Fußball-Nationaltrainer Luis de la Fuente, der das spanische Team zur besten Nationalmannschaft der Welt formte und der bei dem am Montag in London stattfindenden Ballon d’Or 2026 als Topfavorit auf die Auszeichnung des Trainers des Jahres gilt, hat mit seinem Team im Sommer bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 im Finale im MetLife Stadium im US-Bundesstaat New Jersey Spanien den zweiten WM-Titel seiner Geschichte gesichert. Am vergangenen Montag brachte Luis de la Fuente den FIFA-Weltpokal in die Basilika „Unserer Lieben Frau auf dem Pfeiler“ (Basílica de Nuestra Señora del Pilar) und widmete ihn der dort verehrten Gottesmutter.

Wie „Shalom World News“ berichtet, löste der spanische National-Coach damit ein persönliches Gelübde ein, das er nach Spaniens WM-Final-Sieg gegen Argentinien abgelegt hatte.

Luis del la Fuente bekennt sich öffentlich ganz selbstverständlich zu seinem katholischen Glauben (wir berichteten).

Sein Glaube ist neben seiner Familie ein wichtiger Rückhalt in seinem Leben. In einem Interview vom Oktober 2023 mit der spanischen Zeitung „El Mundo“ erklärte Luis de la Fuente, dass für ihn das Leben ohne Glauben „ja keinen Sinn“ hätte. Der Glaube sei etwas, das einem erklärt werden müsse. Weiter betonte er:

„Ich bin religiös, weil ich mich dafür entschieden habe.“

Zu seinem Weg im Glauben berichtete de la Fuente, dass er im Glauben erzogen wurde und sich im Laufe seines Lebens Zweifel einschlichen, aufgrund derer er sich von der Religion „weit“ entfernt habe. Zu seinem Perspektivwechsel teilte er mit:

„An einem bestimmten Punkt in meinem Leben beschloss ich jedoch, zu ihr zurückzukehren und mich bei allem, was ich tue, auf Gott zu verlassen.“

Und weiter:

„Ohne Gott hat nichts im Leben einen Sinn.“

Zur Lebensrelevanz seiner Verbindung zu Gott schilderte der spanische Nationaltrainer, dass es für ihn wichtig sei, „ein guter Mensch zu sein“. Dazu erklärte er:

„Es ist besser, im Guten zu leben als im Bösen, denn das Böse ruht nie.“

 

Als Luis de la Fuente bei der WM 2026 auf der Pressekonferenz vor dem Halbfinalspiel gefragt wurde, worum er vor dem Match gegen Frankreich zu Gott betet, antwortete er:

„Ich bete jeden Tag. Nicht, weil Weltmeisterschaft ist. Und ich bete auch nicht, um ein bestimmtes Ergebnis zu bekommen.“

Zu den Inhalten seiner Gebete ließ de la Fuente wissen, dass er Gott jeden Morgen für das Leben und für seine Gesundheit dankt. Außerdem betonte er, dass es aus seiner Sicht nicht gerecht wäre, Gott darum zu bitten, ihm zu helfen, aber nicht dem Gegner.

Die Bedeutung des christlichen Glauben in seinem Leben zeigt der spanische Nationaltrainer auch durch ein traditionelles „Medida“-Band, das er während der Spiele am Handgelenk trägt.

 

Nun trug Luis de la Fuente den WM-Pokal gemeinsam mit Erzbischof Carlos Escribano, dem RFEF-Präsidenten Rafael Louzán und Vertretern der Stadt in die voll besetzte Basilika „Unserer Lieben Frau auf dem Pfeiler“. Vor dem Betreten dieser Basilika sagte de la Fuente zu Reportern:

„Sie kennen meine Verehrung für Unsere Liebe Frau auf dem Pfeiler. Es ist eine unvergessliche Erinnerung, die ich für immer bei mir tragen werde.“

Der Besuch war Teil einer zweitägigen Präsentation des Weltpokals in Saragossa, wo sich Tausende Menschen versammelt hatten, um den spanischen WM-Sieg zu feiern.

siehe HIER

 

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