Foto: © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons), Maischberger - 2019-04-03-7304, CC BY-SA 4.0

Andrea Ballschuh: „Als die Ängste besonders groß waren, habe ich zu Gott gefunden“

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Die Moderatorin Andrea Ballschuh, die seit 2003 die ZDF-Sendung „Volle Kanne – Service täglich“ moderiert (seit vier Jahren als Vertretung), ist aktuell in den Schlagzeilen, weil sie bekanntgab, dass sie Privatinsolvenz beantragen musste. Im Interview mit der Illustrierten BUNTE sprach die 54-Jährige über ihren Umgang mit dieser Situation und wie sie Halt und neue Hoffnung im christlichen Glauben fand.

Auf dem Weg in ihre Selbstständigkeit als Videocoach geriet sie aufgrund eines gescheiterten Projekts in finanzielle Schwierigkeiten, im Zuge derer sich für sie Schulden in Höhe von 230.000 Euro anhäuften und sie den Gang in die Privatinsolvenz antreten musste (Hinweis: Auf LinkedIn beschreibt Andrea Ballschuh in einem Post ausführlich, wie ihr Dilemma 2022 begann und wie sie immer tiefer in finanzielle Schwierigkeiten kam – siehe HIER).

Gegenüber BUNTE verriet Andrea Ballschuh, dass sie sich „in der größten Not“, als sie keinen Ausweg mehr sah, an Gott wandte. Diese Entscheidung, die nach dem Anstoß eines Freundes in ihr reifte, beschreibt die Moderatorin als den Beginn eines Prozesses, in dem sie im christlichen Glauben Halt und eine neue Perspektive fand. Darauf zurückblickend sagt sie:

„Als die Ängste besonders groß waren, habe ich zu Gott gefunden. Ich habe mich in Gottes Arme fallen lassen – und der Glaube hat mich durch diese Zeit getragen.“

Auch wenn ihr heute monatlich nur 1.500 Euro zur freien Verfügung stünden, ist sich Andrea Ballschuh gewiss, dass Gott in ihrem Leben gewirkt hat und wirkt, was sie gegenüber BUNTE wie folgt erklärt:

„Obwohl ich heute so wenig Geld wie noch nie habe, spüre ich einen ganz tiefen Frieden in mir. Weil ich mich von Gott getragen fühle.“

Durch ihre Verbindung zu Gott könne sie heute mit Ängsten, Kontrollverlust und der Perspektive einer ungewissen Zukunft anders umgehen, schildert Ballschuh und betont, dass sie mit ihrer Offenheit vor allem Menschen in ähnlichen Situationen erreichen und ermutigen möchte.

Vor der Insolvenz hatte die Moderatorin vor allem Angst um ihr Image. Wie schlager.de berichtet, erklärte Andrea Ballschuh in einem Video auf ihrem LinkedIn-Account, dass sie „unfassbare Angst vor dem Imageverlust“ gehabt habe und die Insolvenz ihr wie „eine Hölle“ erschienen sei, vor der sie einen „Horror“ gehabt habe. Diese Angst hätte sie fast in den Burn-out getrieben.

Ihr Gemütszustand verwandelte sich schließlich durch ihre Hinwendung zu Gott. So zieht Andrea Ballschuh in diesem Video auf ihrem LinkedIn-Account ein überraschendes Fazit, indem sie erklärt:

„Ich habe von außen betrachtet heute so wenig wie noch nie, und es geht mir so gut wie noch nie.“

Dies begründet sie – ähnlich wie im BUNTE-Interview – damit, dass sie „bei Gott und mit Jesus einen absoluten Frieden gefunden“ habe, wonach sie sich ihr ganzes Leben lang gesehnt habe. Dieser tiefe Frieden sei ihr „allerallergrößtes Geschenk“, resümiert die Volle-Kanne-Moderatorin.

In ihrem Buch „Volle Kanne leben“ [Anzeige] schreibt Andrea Ballschuh über ihr Aufwachsen in der ehemaligen DDR, ihre Karriere als TV-Moderatorin und den Wendepunkt in ihrem Leben, der sie zum Innehalten zwang. Dabei schildert sie ihren Weg aus der Krise und wie sie einen Glauben fand, bei dem es immer stärker um Annahme geht. Ihr Buch trägt den passenden Untertitel: Als ich leergelaufen war, überraschte mich die Freude“

 

Anbei ein mehrseitiger Insta-Post des Fontis Verlag zum Buch von Andrea Ballschuh:

 

 

Quellen: bunte.de, bild.de, linkedin.com, schlager.de, pro-medienmagazin.de