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Andreas Kronenberg: „Ich habe gespürt, dass Gott wirklich lebendig ist“

Zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026 sprach der Torwarttrainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft Andreas Kronenberg im Interview mit dem Konradsblatt (Wochenzeitung im Erzbistum Freiburg) über seinen Glauben.

Bereits in der Vergangenheit ließ Andreas Kronenberg wissen, dass er in einem katholischen Elternhaus aufwuchs, aber erst im Alter von Anfang 20 zum Glauben an Gott fand (wir berichteten).

Gegenüber dem Konradsblatt erzählt der 51-Jährige nun, dass sein Leben damals in einen Krise geriet, als er als Torwart im Profi-Fußball kurzfristig arbeitslos wurde. Kronenberg schildert, dass er infolgedessen „nach einer Perspektive in meinem Leben“ gesucht habe und in der Hinwendung zu Jesus Christus fündig wurde. Dabei habe er feststellen können:

„Da interessiert sich offensichtlich jemand für dich und dieser Jemand war Gott.“

Ihm sei bewusst, dass das für einen Außenstehenden schwer nachzuvollziehen sei, fügt Kronenberg an und erklärt, was er in seiner Auseinandersetzung mit Jesus erlebte:

„Ich habe gespürt, dass Gott wirklich lebendig ist und nicht irgendetwas Abstraktes, auch dadurch, dass Gott in Jesus Christus Mensch geworden ist.“

Zu dieser Erkenntnis kam er, nachdem er begonnen habe, das Evangelium zu lesen und sich „mit diesem Menschen und Gottessohn Jesus zu beschäftigen“. Dabei habe er erfahren können, dass einige Geschichten in der Bibel ihn persönlich betreffen würden, so der DFB-Trainer.

Die Verbindung zu Gott sucht Andreas Kronenberg auch im regelmäßigen Gebet. Dadurch und durch das Lesen in der Bibel erfahre er „einen Austausch“, der über menschliche Erfahrungen hinausgehe und ihn eine tiefe Dankbarkeit empfinden lässt „für all das, was Gott mir geschenkt hat“.

Danach gefragt, was ihn an Jesus besonders fasziniert, beschreibt Kornenberg zunächst die Vorbildfunktion, die Jesus in seinem Wirken bietet. Über das hinaus verweist der 51-Jährige auf die Heilstat Christi am Kreuz, mit der allen Menschen Erlösung zugesagt ist. Dass Jesus sein Leben „für die gesamte Menschheitsfamilie“ gegeben habe sei für ihn unfassbar, schildert der Torwarttrainer und betont zu seiner persönlichen Auseinandersetzung mit der Heilstat Christi:

„Jedes Mal, wenn ich mich mit dieser Frage beschäftige, werde ich sehr demütig und denke oft, dass ich diesen Jesus schon sehr gerne mal persönlich kennengelernt hätte.“

 

Quelle: konradsblatt.de