Foto: Rob Keating from Canberra, Australia, Australia, Sydney International Tennis WTA (39950540183), cropped, CC BY-SA 2.0

Tennis-Star Angelique Kerber schöpft in Krisenzeiten auch Zuversicht aus ihrer katholischen Erziehung. Das verriet sie aktuell in einem Interview mit der Zeitschrift „Emotion“.

Zur Bedeutung des christlichen Glaubens für ihr Leben sagte die dreimalige Grand-Slam-Turniersiegerin und ehemalige Weltranglisten-Erste:

„In schwierigen Momenten ist der Glaube an Gott für mich ein Anker.“

Dazu erklärte sie weiter:

„Wobei der Glaube für mich verschiedene Ausprägungen hat und auch darin zum Tragen kommt, an sich und seinen eigenen Weg zu glauben.“

Darüber hinaus berichtete die 32-Jährige weiter, dass die aktuelle Pause vom Tennis-Geschäft für sie „wie eine Vollbremsung im vollen Lauf“ gewesen sei. Dabei ließ sie ihre Wertehaltung durchblicken. So äußerte Angelique Kerber, dass ihr für die Zukunft wichtig ist, „dass ich mein eigenes Zuhause habe, wo ich Wurzeln schlagen kann“. Zudem beschrieb sie sich als Mensch, der nicht wirklich faul sein kann, weshalb sie die unfreiwillige Corona-Auszeit nutze, um Neues auszuprobieren. So habe sie begonnen, das Kochen zu lernen. Dazu erklärte Kerber u.a.:

„Etwas Selbstgekochtes hat in der eigenen Wahrnehmung natürlich eine ganz andere Wertigkeit als etwas Bestelltes.“

Auch nutzt sie die Zeit, um Dinge zu tun, die sie schon immer tun wollte, aber aufgrund des vollen Terminkalenders nicht geschafft habe.

Des Weiteren sagte die 32-jährige Spitzensportlerin zu ihrer grundsätzlichen Lebenshaltung:

„In allem, was ich mache, muss ich einen Sinn sehen.“

Diese Einstellung sei auch die Grundlage für ihre Never-give-up-Mentalität.

Quelle: presseportal.de