Ben Shelton: „Es ist wichtig, dass man Gott immer an die erste Stelle setzt“

Seit 23 Jahren warten die US-amerikanischen Tennis-Fans auf einen Heimsieg eines US-Profis bei den US-Open. Ein großer Hoffnungsträger auf den Sieg bei den diesjährigen US-Open ist Ben Shelton, der auf Platz 6 der Tennis-Weltrangliste steht und aktuell das Viertelfinale der US-Open erreicht hat. Für den 23-Jährigen gibt es aber eine höhere Priorität als Tennis.

Ben Shelton betont regelmäßig in Interviews, dass sein Glaube an Gott und Jesus Christus das Fundament seines Lebens und seiner Karriere bildet. In seiner Profilbeschreibung auf Instagram teilt er zu einer Bibel als Emoji in einem Wort mit, was für ihn wichtig ist: B E L I E V E.

Shelton erklärte in Pressekonferenzen, dass ihn vor allem sein Glaube definiert und nicht seine sportlichen Erfolge. Er versteht sein Talent als ein Geschenk Gottes und sieht Tennis als eine Plattform, um Gott zu preisen. Wie sportskeeda.com berichtet, sagte er nach seinem Sieg bei den BMW Open 2026 in München:

„Nun, zuallererst – und das ist das Wichtigste – möchte ich Gott danken. Ich fühle mich gesegnet, hier zu spielen und diese Menschen um mich zu haben. Diese Erfahrungen auf der Tour sind wichtig und besonders, und ich betrachte sie nicht als selbstverständlich. Wie gesagt: Ich bin dankbar und fühle mich sehr gesegnet.“

 

Am 23. Januar 2025 teilte er in einem Post bei Facebook und Instagram zu Bildern seines Einzugs in das Halbfinals bei den Australien Open 2025 folgendes Motto mit:

Put in work, let God do the rest“ (Hart arbeiten, den Rest Gott überlassen).“

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Im Sommer 2025 sprach Ben Shelton in einem Interview über den Stellenwert seines Glaubens. Auf die Frage, wie er sein Wachstum im christlichen Glauben mit den Erwartungen, der Aufmerksamkeit und dem Lebensstil eines Tennisprofis in Einklang bringt, gab Shelton eine klare Antwort:

„Ich denke, es ist wichtig, dass man Gott immer an die erste Stelle setzt.“

Er erklärte weiter, dass es in dieser Welt viele materielle Dinge gibt, von denen man sich leicht vereinnahmen lassen können. Doch letztendlich seien es nicht diese Dinge, auf die es wirklich ankomme. Sein Glaube gebe ihm Kraft und eine gute Orientierung, um sich selber treu zu bleiben, schilderte Shelton.

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Nachdem er das ATP-Masters-1000-Turnier in Toronto 2025 gewann, brachte Ben Shelton unmittelbar nach diesem Erfolg auf dem Tennis-Court zum Ausdruck, was in seinem Leben wirklich zählt: Gott, seine Familie und seine Freunde. So erklärte er:

„Ich möchte Gott danken. Ich fühle mich so gesegnet. Solche Gelegenheiten zu haben – nicht viele Menschen erleben so etwas im Leben. Die Freude, die ich heute empfinde, liegt nicht nur am Sieg. Sie liegt an den Menschen, mit denen ich jeden Tag verbringe. Den Menschen, die ich liebe. Den Menschen, die mich lieben. Den Menschen, die für mich kämpfen und mir den Rücken freihalten. Einige von ihnen sind hier. Viele andere sind nicht hier – meine ganze Großfamilie. Besonders meine Mutter, meine Schwester und meine Freundin. Sie waren jeden einzelnen Tag an meiner Seite, auch wenn sie nicht hier in Kanada waren. Ich bin einfach unglaublich gesegnet, diese Menschen in meinem Leben zu haben. Einen Vater, der an mich glaubt und mich antreibt. Er ist ehrlich zu mir. Er beschönigt nichts. Er sagt mir, wenn ich auf dem Platz nicht aggressiv genug bin. Er sagt mir, wenn ich zu wenig Serve-and-Volley spiele. Er sagt mir, wenn ich zu zaghaft bin und härter auftreten muss. Aber er sagt mir auch, wenn ich gut spiele. Es ist etwas ganz Besonderes, diese Momente hier draußen mit euch zu teilen. Und an die anderen Jungs in meiner Box: Ich liebe euch auch und weiß euch alle sehr zu schätzen.“

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Das Fundament für seinen Glauben wurde in seiner Familie gelegt. Bereits in seiner Jugend war Ben Shelton aktives Mitglied in den Jugendgruppen seiner Heimatkirche (der Century Church in Alabama). Bereits zu seiner Zeit auf der Highschool hob er hervor, wie wichtig ihm eine gläubige Gemeinschaft ist. In einem Video, das auf der Facebook-Seite der Century Church am 8. September 2021 veröffentlicht wurde, erklärt Ben Shelton im Schüleralter, welche Orientierung es ihm gibt, sich eine Stunde in der Woche in seiner Kirchengemeinde mit dem christlichen Glauben zu beschäftigen und sich darüber auszutauschen. Dabei betonte der Teenager:

„Wenn dein Glaube und dein Geist stark sind, wird auch der Rest deines Lebens stärker sein.“

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