Im Exklusiv-Interview mit der Süddeutschen Zeitung sprach Bayern-Trainer Niko Kovac aktuell auch über seinen christlichen Glauben und über Werte, die für ihn von klein auf von Bedeutung sind.

Auf Nachfrage bezeichnete sich der Bayern-Trainer mit kroatischen Wurzeln als „gläubigen Christen“. Er habe den Glauben von seinem Vater und seiner Mutter vermittelt bekommen. Auch heute hat der Glaube für den 46-jährigen eine große Bedeutung. Dazu betonte er:

„Der Glaube ist mir bis heute geblieben. Ich bin gläubiger Christ und versuche, mich dementsprechend zu verhalten.“

Wie jeder Mensch mache er auch Fehler –

„aber Gott sei Dank gibt’s ja die Beichte“,

so Kovac weiter.

Die katholische Glaubenspraxis und christliche Werteorientierung ist eine Konstante im Leben von Niko Kovac. So machte er nach dem Bundesliga-Aufstieg mit seinem damaligen Club Eintracht Frankfurt aus Dankbarkeit eine Wallfahrt nach Medjugorje (wir berichteten).

Auch der sonntägliche Kirchgang ist ihm wichtig. Im SZ-Interview darauf angesprochen sagte Kovac, dass am Sonntag immer das „Auslaufen“ für die Mannschaft angesagt sei: „Aber ich finde schon meinen Weg.“ In der Regel schaffe er es etwa an 40 Sonntagen jährlich in die Kirche. Dazu betont er weiter:

„In München werde ich die entsprechenden Kirchengemeinden und Messen auch finden.“

Katholisch.de titelte dazu:

‚Ein Rekord-Kirchgänger für den Rekordmeister: Zumindest unter seinen Trainerkollegen dürfte kaum einer so oft in die Kirche gehen wie Bayern-Coach Nico Kovac.‘

Ganz in diesem Sinne betonte Papst Franziskus aktuell bei seiner Ansprache zum Angelus-Gebet vor rund 20.000 Menschen am gestrigen Sonntag auf dem Petersplatz, dass es sehr wichtig sei, in die Messe zu gehen. Wörtlich sagte Papst Franziskus:

„Das ist sehr wichtig: zur Messe zu gehen und die Kommunion zu empfangen. Denn die Kommunion zu empfangen bedeutet diesen lebenden Christus zu empfangen, der uns im Inneren verwandelt und uns auf den Himmel vorbereitet.“ (Mehr dazu unter katholisch.de)

Daran orientiert sich auch Niko Kovac, wenn er die Bedeutung der Sonntagsmesse für sein Leben anspricht. Neben dem christlichen Glauben sind es des Weitern die ihm in der Kindheit vermittelten Werte, die ihm bis heute Orientierung geben. Sein Vater kam 1969 aus Kroatien nach Deutschland, seine Mutter zog ein Jahr später nach Berlin nach. Wichtig war ihnen, die Sprache zu lernen und sich in die Gesellschaft zu integrieren. Sein Bruder und er seien so erzogen worden, „dass wir uns entsprechend benehmen“. Weiter betonte Niko Kovac diesbezüglich:

„Meine Eltern waren immer hinterher, dass wir anständige Bürger werden, es wurde viel Wert auf Anstand gelegt.“

Zudem sei die schulische Bildung immer „ganz wichtig“ gewesen. So freue er sich heute noch darüber, dass er das Abitur geschafft habe. Wenn er nicht Fußballer geworden wäre, dann hätte er wohl ein Studium zu Ende gebracht, so Kovac.

Auch die Bibel ist nach eigenem Bekunden eine wertschaffende Quelle für Niko Kovac, wie er in einem Interview mit der FAZ im Dezember 2017 bekannte. Unter anderem betonte er, dass „wir sehr, sehr glücklich in dieser Welt“ wären, wenn wir uns an das, was in der Bibel steht, halten würden.

Das komplette aktuelle Interview erschien in der Sueddeutschen Zeitung (Wochenendausgabe)

Quellen: sueddeutsche.de , katholisch.de und faz.de

Der gebürtige Würzburger und Profi-Fußballer Steffen Hofmann, der im Lauf seiner Karriere einen Bundesligaeinsatz für den FC Bayern München aufzuweisen hat,  wurde zum Fußball-Star bei Rapid Wien in der österreichischen Bundesliga. Nun im Alter von 37 Jahren beendete er seine Fußball-Karriere. Neben dem runden Leder ist vor allem der christliche Glaube von Bedeutung in seinem Leben.

Zur großen Bedeutung des christlichen Glaubens in seinem Leben bekannte sich die Rapid-Legende aktuell im Interview mit der Wiener Kirchenzeitung „Der Sonntag“. Auf die „Gretchen-Frage“  antwortete der heuer zurückgetretene, langjährige Kapitän und nunmehrige Talentemanager des Wiener Traditions-Clubs:

„Ich bin ein gläubiger Mensch und Glaube spielt in meinem Leben eine durchaus wichtige Rolle.“

Zum Ausdruck kommt dies durch gelebte Nächstenliebe wie u.a. darin, dass sich der gebürtige Würzburger, der 16 Jahre lang Spieler des SK Rapid Wien war, für Bedürftige einsetzt. Er sei oft in der Caritas-„Gruft“ für Obdachlose, sei im Winter mit dem „Kältebus“ der Caritas mitgefahren und habe sich als Streetworker sowie für Kinderprojekte engagiert, berichtete Hofmann.

Als Mitfahrer im Kältebus sehe man vieles, von dem man nicht annehmen würde, dass es das mitten in Wien gibt, so der Wahl-Wiener:

„Zum Beispiel ganze Familien, die im Winter in einem Schacht schlafen. Das holt einen auf den Boden der Realität zurück und erdet mich.“

Der Besuch der Rapid-Mannschaft bei Papst Franziskus im Mai diesen Jahres, der von Kardinal Christoph Schönborn und Rapid-Seelsorger Christoph Pelczar begleitet wurde,  sei für ihn „ein unvergesslicher Tag“ gewesen, sagte Hofmann. Und weiter:

„Ich habe viele schöne Eindrücke aus dem Vatikan mitgenommen. Vor allem den Moment, als wir mit dem Papst Fotos gemacht haben.“

Aber auch die persönliche Führung von Kardinal Schönborn durch den Petersdom werde ihm immer in positiver Erinnerung bleiben.

Quelle: kathpress.at

Der britische Boxer und ehemalige Weltmeister im Schwergewicht Tyson Fury, der am 28. November 2015 den bis dahin über elf Jahre ungeschlagenen Wladimir Klitschko besiegte, gilt als Enfant terrible in der Boxszene. Was viele überraschen dürfte: Tyson Fury ist gläubiger Katholik, der sich für den Glauben an Gott stark macht, wie aktuell die katholische Zeitung Die Tagespost mit der Headline „Der Faustkämpfer Gottes“ berichtet.

Der 30-jährige wirbt offensiv für Gott und sagt:

„Glaube an den Herrn Jesus Christus und Du wirst gerettet sein.“

Es berührt im Herzen, wenn Tyson Fury, wie er sagt, für seine Gegner bete. Zumindest in dieser Hinsicht muss Francesco Pianeta, sein nächster Kontrahent, gegen den Fury am 18. August antritt, keine Angst haben.

Mehr darüber, wie der Glaube das Leben und die Karriere des Boxers Tyson Fury beeinflusst, gibt’s in der aktuellen Ausgabe der „Tagespost“ vom 09. August.

Quelle: die-tagespost.de

Der österreichische Nationalspieler Kevin Danso wurde als Sohn ghanaischer Eltern im steirischen Voitsberg geboren. Im Alter von sechs Jahren zog er mit seiner Familie nach Großbritannien. Für sein großes Ziel, Fußballprofi zu werden, ging er mit 16 Jahren ohne seine Familie nach Augsburg. Der heute 20-jährige ist mittlerweile Bundesligaspieler beim FC Augsburg und österreichischer Nationalspieler.

Im Interview mit der österreichischen Kleine Zeitung sagte ihm, dass ihm neben dem Fußball sein Schulabschluss „auf der internationalen Schule in Augsburg mit Baccalaureat-Diplom“ wichtig war und dass er Kraft aus dem christlichen Glauben schöpft.

Zu seinem Glauben sagte er:

„Ich bin katholisch aufgewachsen und wir sind Christen. In England gehe ich, wenn ich Zeit habe, immer in die Kirche. Meine Familie ist sehr gläubig und das hilft mir auch als Mensch.“

In seiner Entwicklung als Persönlichkeit helfen ihn neben seinem Glauben auch Vorbilder, die etwas auch außerhalb des Fußballs bewegen, wie etwa seine Brüder oder der Fußballer Didier Drogba:

„Nicht nur wegen der fußballerischen Qualitäten, sondern weil sie menschlich und außerhalb des Platzes viel gemacht haben.“

Das komplette Interview gibt’s im österreichischen Magazin Kleine Zeitung

Quelle: kleinezeitung.at

Golf-Profi Bernhard Langer, der als erster deutscher Golfspieler international Beachtung erlangte, wurde in seiner Kindheit in Anhausen im Landkreis Augsburg im katholischen Glauben erzogen und war damals auch Messdiener. Heute lebt Bernhard Langer in den USA und findet dort Zugang zu Gott in einer christlichen Gemeinde, die sich am Protestantischen orientiert. Mit der Augsburger Allgemeinen Zeitung sprach Bernhard Langer, der sich aktuell auf Heimaturlaub befindet, über seinen ihn tragendenden Glauben.

Den Begriff Heimat legt er dahingehend fest, dass Heimat für ihn da sei, wo seine Frau und seine Kinder seien. Und darüberhinaus sagt er:

„Heimat ist aber auch ein gemeinsamer Bibelkreis mit Freunden, die ähnlich denken und handeln.“

In seiner Wahlheimat Boca Raton habe er und seine Familie auch „eine tolle Kirchengemeinde mit vielen Gläubigen, was für sein Leben „unheimlich wichtig“ sei, so der 60-jährige, der immer noch im Golf-Profi-Sport aktiv ist.

Wichtig ist ihm neben dem Lesen in der Bibel auch das Gebet zu Gott.

Sein Glaube habe durchaus auch beim Golfen eine Bedeutung. Dazu sagt Bernhard Langer:

„Mein Glaube ist sicher nicht der Grund dafür, dass ich erfolgreich bin. Aber er gibt mir Kraft und Festigkeit. Er hilft mir, gute und schwere Zeiten zu überstehen.“

Dazu erläutert er weiter, dass ihm der Glaube einerseits in guten Zeiten, wie etwa im vergangenen Jahr, als er sieben Mal auf der Seniors Tour gewonnen hat, helfe, nicht überzuschnappen, und andererseits in schweren Zeiten, wenn er nicht mehr wisse, wie es weitergehe, so der Spitzen-Golfer.

Das komplette Interview, in dem Bernhard Langer auch über seine Wurzeln und das Alter spricht, gibt es in der Augsburger Allgemeinen.

Quelle: augsburger-allgemeine.de

Im Interview mit der Bildzeitung bezeichnete sich FCN-Profi Eduard Löwen als „überzeugter Christ“ und sprach über den ihn tragenden Glauben an Jesus, der für ihn so viel wichtiger ist als der Fußball. Im Zentrum seines Lebens in der Beziehung mit Jesus steht die Bibel und das Gebet.

Täglich liest der 21-jährige das Wort Gottes und betet auch mehrmals. Er brauche das einfach, so Eduard Löwen.

So hat sein Glaube auch die höchste Priorität in seinem Leben. Dazu betont der U21-Nationalspieler:

„Der Glaube ist für mich an allererster Stelle und weit danach kommt gar nichts. Aber natürlich hilft mir mein Glaube im Fußball und gibt mir innere Ruhe.“

Der Glaube ist für ihn dabei etwas Privates. Deshalb trägt er auch keine Tattoos mit Glaubensbezug und macht keine christlichen Gesten beim Torjubel. Diesbezüglich sagt Löwen:

„Die Frage ist, welche Motive diese Dinge haben. Mir geht es nicht darum den Leuten zu zeigen, dass ich ein frommer Mensch bin.“

Privatsache ist der Glaube für ihn dagegen aber auch nicht, denn:

„Wenn mich jemand fragt, dann bekenne ich mich ohne Probleme.“

Das wichtigste im Leben ist ihm die Beziehung zu Jesus Christus. Dabei und auch im knallharten Profigeschäft vertraut er auf Jesus und darauf, dass dieser „immer einen Plan für mich hat und mich dadurch führen wird“.

Quelle: bild.de

Michael Köllner geht als Coach des 1. FC Nürnberg in seine erste Bundesliga-Saison. Im dpa-Interview sprach er aktuell u. a. über Kraftquellen, seinen inneren Kompass, einen besonderen Friedhofsbesuch, den Unterschied zwischen Menschen und E-Bikes und seine kürzlich absolvierte Israel-Reise auf den Spuren Jesu (wir berichteten).

In diesem Interview begegnet dem Leser mit Michael Köllner ein besonderer Trainer und beeindruckender Mensch. So titelte etwa die Passauer Neue Presse:

„Der etwas ganz andere Bundesliga-Coach“.

Michael Köllner ist gerne Bundesliga-Trainer, betont aber, dass er auch in den 46 Jahren zuvor eine „hohe Lebensqualität“ gehabt habe, und er deshalb nicht um jeden Preis am Trainerstuhl klebt.

Um seine Spieler mental stärker zu machen als die Konkurrenten ergreift Michael Köllner mitunter außergewöhnliche Maßnahmen. Im Trainingslager in Südtirol ist er aktuell z. B. mit seinen Spielern auf den Friedhof in Villanders gegangen und anschließend in eine gotische Kirche, die dem heiligen Stephanus geweiht ist. Dazu sagte Michael Köllner u. a.:

„Das war der erste christliche Märtyrer. Das heißt: Er ist für seine Überzeugung gestorben. Für uns ging es bei diesem Exkurs inhaltlich darum: Wo beginnt Überzeugung? Wo endet Überzeugung? Das war das Schlüsselelement für diesen Besuch, weil wir in der nächsten Saison auch eine hohe Überzeugung brauchen, sonst gewinnen wir in der Bundesliga nichts.“

Zur Bedeutung seines christlichen Glaubens betonte Michael Köllner, dass dieser für seinen inneren Kompass wichtig sei und dass er nicht an Zufall glauben könne. Weiter zeigte sich der 48-jährige sehr gewiss, dass er und seine Mannschaft in der letzten Saison „überragend begleitet worden“ seien. Dazu betont er weiter:

„Da kann einer sagen, das ist ein kitschiges Glaubensding, ich glaube aber, dass im Leben nichts zufällig geschieht.“

Dieser Glaube beeinflusst auch sein Handeln als Trainer. Dazu sagt er:

„Wenn ich in der Kabine der Mannschaft etwas sage, schlage ich kein Buch auf und lese daraus vor, sondern es kommt irgendwoher, das muss von irgendjemandem kommen. Ich glaube, dass zum rechten Zeitpunkt das Richtige kommt und dafür bedanke ich mich.“

Seine Reise nach Israel und das Wandeln auf den Spuren Jesu habe ihm Kraft gegeben. Auch in seiner Arbeit mit den Spielern ist die Frage ‚Was stellt für dich eine Kraftquelle dar?‘ sehr präsent. Dazu betont Köllner:

„Der Mensch ist kein E-Bike, das du an ein Kabel anschließt, und dann zeigt dir der Akku, dass du vollgeladen bist und wieder zehn Stunden laufen kannst. Der Mensch sucht ja solche Steckdosen, die sind aber bei jedem unterschiedlich.“

Kraftquellen können z. B. Religion, die Familie oder der Lebenspartner sein, so der Club-Trainer. Herauszufinden, was einem persönlich Kraft gibt, ist nach Ansicht von Michael Köllner  „in der eigenen Persönlichkeit ein neuer Entwicklungsschritt“.

Das komplette Interview gibt’s u.a. unter wetterauer-zeitung.de

Die 21-jährige Läuferin Konstanze Klosterhalfen gilt als das „Jahrhunderttalent“ bei den deutschen Mittel- und Langstreckenläuferinnen. Bei der gestern gestarteten Leichtathletik EM 2018 liegen große Hoffnungen auf ihr. Im Interview mit Der Welt verriet die 21-jährige aktuell, dass sie sich ein Leben ohne Sport nicht vorstellen könne und sie dabei auch Kraft aus ihrem christlichen Glauben schöpft.

Angesprochen auf ein Videointerview, indem sie als Ministrantin in einer Kirche zu sehen ist, verbunden mit der Frage, ob sie „vor einem wichtigen Rennen schon mal ein Stoßgebet in Richtung Himmel“ sende, antwortet Konstanze Klosterhalfen, dass sie heute nicht mehr „so richtig aktiv“ in der Kirche tätig sei, aber dass sie „schon gläubig“ sei.

Und weiter:

„Aber klar, aus dem Glauben kann man schon manchmal ein bisschen Kraft ziehen vor einem Rennen.“

In einem Interview-Bericht über Konstanze Klosterhalfen im Oktober 2017 berichtete der Focus, dass sie nach dem Abitur mit Note 1,7 in Köln Sportjournalismus studierte und in Leverkusen trainiert. Überhaupt sei ihr Terminkalender sehr voll. Denn daneben spiele sie auch noch Klavier und Querflöte und ginge zudem einmal die Woche zum Musikunterricht, so „als hätte ein Klosterhalfen-Tag 30 Stunden“ schlussfolgert der Focus und führt fort, dass sie zu dieser Zeit sonntags noch als Messdienerin tätig war: „Sogar an Sonntagen assistiert sie dem Pfarrer noch als Messdienerin“.

Über ihren Glauben sagte Konstanze Klosterhalfen gegenüber dem Magazin Focus:

„Gott gibt mir Zuversicht und Vertrauen.“

Und das eben auch beim Laufen.

Quellen: welt.de und focus.de

Der finnische Fußball-Nationaltorwart Lukas Hradecky, der im slowakischen Bratislava geboren wurde, wechselte zur neuen Bundesliga-Saison von Eintracht Frankfurt, wo Niko Kovac in den letzten Jahren sein Trainer war, zu Bayer Leverkusen, wo Heiko Herrlich aktuell sein Trainer ist. In einem Interview mit t-online.de wurde er aktuell auch zu Gemeinsamkeiten dieser beiden Trainer gefragt. Lukas Hradecky nimmt Niko Kovac und Heiko Herrlich als „sehr gläubig“ wahr und betont das auch als wesentlichen Charakterzug von beiden.

Wörtlich sagte er:

„Ich kenne Heiko erst einen Monat. Er und Niko sind eigene Persönlichkeiten, die sich aber auch sehr ähnlich sind: Beide sind Top-Trainer, die eine gute Ansprache haben und wissen, was sie wollen. Außerdem sind beide sehr gläubig.“

Quelle: t-online.de

Auch wir berichteten bereits mehrfach über den Glauben von Niko Kovac und Heiko Herrlich und darüber, dass beide ihre Haltung und Orientierung aus dem christlichen Glauben beziehen.

Niko Kovac findet z. B.:

„Wenn man versucht, sich an der Bibel entlang zu hangeln, dann hat man alles, was man braucht: Ehrlichkeit, Offenheit, Freundlichkeit, Respekt, Toleranz, da gibt es noch vieles mehr, wonach in der heutigen Zeit wieder gesucht wird.“

Und Heiko Herrlich bekennt z. B.:

„Ich weiß, dass es Gott gibt, der einen durch schwierige Situationen tragen kann. Das habe ich einige Male in meinem Leben erlebt.“

Mehr über den Glauben von Niko Kovac und Heiko Herrlich findet sich auch in den Artikeln unterhalb dieses Beitrags bzw. über die Suchfunktion auf unserer Seite.

Der frühere Schwergewichts-Champion Wladmir Klitschko sprach in einem ausführlichen Interview mit t-online.de über seine Karriere und sein Karriereende. Dabei nahm der orthodoxe Christ an zwei Stellen auch Bezug zu seinem Glauben und überraschte zudem mit dem Statement, dass er das Boxen nicht geliebt habe.

Bereits in der Vergangenheit bekannte sich Wladimir Klitschko wie auch sein Bruder in Interviews gelegentlich zu seinem Glauben.  So äußerte er z. B. im Jahr 2012 im Interview mit Morgenpost online:

„Ich glaube an eine Superkraft, die Gott genannt wird.“

In einem Interview 2011 mit der Bild-Zeitung benannten die Klitschko-Brüder auch den Glauben an Gott als einen ihrer Erfolgsfaktoren und bekannten zudem:

„Wir tragen Gott in unserem Herzen.“

In diesem Artikel wurde auch berichtet, dass sich die Klitschko-Brüder erst als Erwachsene taufen ließen und russisch-orthodoxen Glaubens sind. Dabei betonten sie auch, dass sie mit Gott häufig in Dialog seien und sagten:

„Du musst bereit sein, ihm zuzuhören, denn sprechen tut er stets mit dir.“

Im aktuellen Interview mit t-online.de sagte Wladimir Klitschko, dass er die Niederlage in seinem letzten Kampf gegen Anthony Joshua bis heute noch immer nicht verstehe, weil er überzeugt sei, dass er der bessere Boxer sei und zudem  – „sehr gut“ auf diesen Kampf vorbereitet gewesen sei. Auf die anschließende Frage, welche Schlüsse er daraus gezogen habe, sagt Klitschko mit Blick auf Gott über sein Karriereende:

„Ich glaube, der „Superman“ da oben oder wie man ihn nennen mag, gab mir in den 100 Tagen meiner Entscheidungsfindung ein Zeichen: ‚Du hast es irgendwie nicht mehr drauf. Auch wenn du glaubst, dass es anders ist‘. Ich wusste, dass es nicht lief, wie es laufen sollte. Aber trotz der Niederlage bin ich im Frieden, meine sportliche Karriere zu beenden.“

Zudem äußerte der 42-jährige überraschend, dass er kein geborener Boxer sei und das Boxen im Gegensatz zu seinem Bruder Vitali nicht geliebt habe. Auch an dieser Stelle nahm er Bezug auf den Schöpfer. er sagte, dass sein Bruder Vitali „ein geborener Kämpfer“ sei und immer in Kampfsportarten wie Karate, Kickboxen und Boxen aktiv gewesen sei. Dazu betonte Wladimir weiter:

„Er war derjenige, der dafür geschaffen wurde, von Geburt an. Ich wurde dazu gemacht.“

Das komplette Interview gibt’s unter t-online.de

Quellen: t-online.de, rp-online.de und bild.de

Der American-Football-Spieler Odell Beckham Jr. ließ sich bei einem Besuch in Israel  wie Jesus Christus im Jordan taufen. Dieser Ereignis hielt der Profi der New York Giants auf Instagram mit einer Reihe von Bildern fest, wie das Magazin Livenet aktuell berichtet.

Die Fotos betitelte er mit dem Wort „Neuanfang“ und setzte als Hashtag „#ImForgiven“ („Mir ist vergeben“) dazu.

Weiter hielt er ergriffen von dem Ereignis der Taufe fest:

„Was für eine Zeit!“

Mit Blick auf sein neues Leben in Beziehung mit Jesus Christus schrieb er zudem:

„Gott, ich kann dir nicht genug dafür danken. Meine Reise beginnt gerade erst.“

Mehr dazu sowie Bilder von der Taufe Odell Beckhams im Jordan gibt’s unter livenet.de

Österreichs mehrfacher Fußballer und gar Sportler des Jahres David Alaba sprach im exklusiven Interview mit Goal.com über aktuelle Entwicklungen beim FC Bayern und über den ihn seit der Kindheit tragenden Glauben an Gott.

Der Bayern-Star nutzt die sozialen Medien immer mal wieder, um den christlichen Glauben zu bekennen. Dabei glänzte er in den letzten Jahren mit inspirierenden Statements wie

„Meine Kraft liegt in Jesus.“

oder

„Fußball ohne Ball ist wie Leben ohne Gott“.

David Alaba scheut sich nicht, wenn es passt, über seinen Glauben Auskunft zu geben, so wie im aktuellen Interview mit Goal.com. Auf die Frage, welchen Ratschlag er den Nachwuchsspielern beim FC Bayern geben könne, sagte der 26-jährige:

„Man sollte stets man selbst sein und niemals vergessen, woher man kommt. Für mich persönlich hat zudem der Glaube eine wichtige Rolle gespielt, mein Glaube an Gott.“

Zur anschließenden Nachfrage, inwiefern das so sei, betonte Alaba, dass er von seinen Eltern im Glauben erzogen wurde und ihm der Glaube seitdem „sehr viel“ bedeutet. Weiter sagte er:

„Seit ich klein bin, glaube ich an Jesus und versuche, die Bibel so gut wie möglich zu lesen. Es hilft mir sehr in meinem Leben, sowohl auf als auch neben dem Platz.“

Das komplette Interview, in dem David Alaba des Weiteren über Rassismus, Neu-Trainer Niko Kovac und die Münchner Youngsters spricht, gibt’s unter goal.com

Als mich heute morgen mein 11-jähriges Patenkind Emilia anrief, erzählte sie mir begeistert, dass sie den Torwart von Borussia Dortmund, Roman Bürki, gut findet, weil er Tattoos mit christlichen Motiven hat. Wörtlich sagte sie u. a.:

„Pate, ich mag Roman Bürki. Der hat sich das ‚Vater Unser‘ tätowieren lassen.“

Auf meine Nachfrage, woher sie das wisse, sagte sie mir, dass sie das in dem Buch, das ich ihrem Bruder Jonas, meinem 7-jährigen Patenkind, geschenkt habe, auf einem Foto entdeckt habe. Beide haben Jesus als Vorbild, leben aber im Coburger Land in der Diaspora, wo es heute alles andere als cool ist zum Glauben zu stehen. Vorbilder wie Roman Bürki helfen da weiter.

Das Foto von Bürki’s Rücken mit christlichen Symbolen gibt es im Buch „Was macht dich stark“ zu sehen, wo der Autor David Kadel in Interviews der Frage nachgeht, was Fußball-Profis als Persönlichkeiten ausmacht.

Neben dem Vater Unser am Rücken hat sich Roman Bürki auch Maria und Jesus auf dem Unterarm sowie noch weitere christliche Motive wie z. B. ein Kreuz im Nacken tätowieren lassen. Auf Instagram hat der 27-jährige selbst ein Foto von seinen Tattoos gepostet.

Roman Bürki’s Glauben selbst ist allerdings nicht so konkret wie das in seinen Tattoos zum Ausdruck kommt. Sein Glaube drückt sich eher durch die Orientierung an christlichen Werten aus. So sagte er etwa in einem Interview im Jahr 2014 mit der Schweizer Illustrierten auf die Frage, ob er religiös sei:

„Ja. Ich gehe zwar nicht jede Woche in die Kirche. Aber ich glaube an gewisse Grundsätze: dass man andere so behandeln sollte, wie man selbst behandelt werden will. Und dass man selbst belohnt wird, wenn man Gutes tut.“

Im Interview mit der Neuen Züricher Zeitung sagte er im Dezember 2015, dass jedes seiner Tattoos eine tiefere Bedeutung mit Blick auf Familie und Glaube habe und dass er, daran glaube, dass derjenige belohnt werde, der viel gibt und „dass gut behandelt wird, wer nett ist zu den Leuten“.

Weiter äußerte er:

„Es ist für mich wichtig, dass ich mich an etwas festhalten kann.“

Auf die anschließende Nachfrage, ober er nicht an Gott glaube, betonte Bürki, dass er schon an Gott glaube und sagte weiter:

„Wenn es etwas gibt, das über uns ist, ist es Gott.“

Quellen: David Kadel: Was macht dich stark?: Fußballstars und ihr Erfolgsgeheimnis., watson.ch, schweizer-illustrierte.ch, nzz.ch und mannschaftsbus.de

Autor: Markus Kosian

FC-Bayern-Youngster Joshua Zirkzee steht mit seinen 17 Jahren ganz am Anfang seiner Karriere. In der vergangenen Spielzeit lief der bullige Mittelstürmer für die U17 des Rekordmeisters auf, traf dort in 16 Spielen 15 Mal.

Beim Premium-Test des FC Bayern gegen Paris Saint-Germain in Klagenfurt gab Joshua Zirkzee nun sein Debüt für die Profimannschaft des FC Bayern München und wurde in der 62. Minute eingewechselt. Zwölf Minuten später machte der Nobody nach einem mustergültigen Angriff über Serge Gnabry sein erstes Tor und vollendete zum 3:1-Endstand. Das Ganze erfüllte ihn mit großer Dankbarkeit gegenüber Gott.

Bereits im Vorfeld verkündete er bezüglich seiner Nominierung stolz:

„Worte können meine Gefühle nicht beschreiben. Gott ist groß.“

Nach dem Spiel ließ er seiner in Gott mündende Freude und Dankbarkeit auf Instagram freien Lauf und postete zu einem Bild von sich nach seinem Tor, mit den Fingern gen Himmel gestreckt:

„Very blessed to have made my debut, even more blessed to grab my first goal for @fcbayern Came from far.. God is great“

Quellen: sport1.de und instagram.com

Die US-Boxlegende George Foreman war in seiner Angangszeit als Boxer ein eher humorloser Siegertyp, arrogant und selbstverliebt, der 1968 als 19-jähriger schon Olympia-Gold holte. Schlagartig änderte 1977 ein K.o. sein Leben. Genauer: ein „tief religiöses Erlebnis in der Umkleidekabine“ kurz nach dem Niederschlag. Da beschloss Foreman, sein Leben dem Christentum zu widmen. Er wurde Pfarrer in der „Apostolic Church of the Lord Jesus Christ“ in Houston, Texas.

In einem aktuellen Interview mit der Süddeutschen Zeitung sprach der heute 69-jährige auch über dieses einschneidende Erlebnis im 1977, als er im Kampf gegen Jimmy Young in Puerto Rico k.o. ging und anschließend in der Umkleidekabine eine Nahtoderfahrung gehabt habe. Dazu sagte Foreman:

„Ich war in absoluter Dunkelheit, über meinem Kopf und unter meinen Füßen war rein gar nichts. Alles wurde zu Asche, mein Geld, meine Häuser, meine Autos, meine Titel. Eine Stimme sagte zu mir: ‚Wenn du an Gott glaubst, warum hast du dann Angst zu sterben?‘ Und in diesem Moment hat mich eine Hand aus diesem hoffnungslosen Nichts gezogen.“

Diese Erfahrung, die Foreman im interview mit der SZ genau schildert, deutet George Foreman derart, dass Jesus in ihm „lebendig geworden“ sei und er gereinigt und wiedergeboren sei.

Auf die Nachfrage vom Interviewer David Pfeifer, ob ihm bewusst sei, wie verrückt das klinge, antwortet Foreman, dass ihm niemand geglaubt habe, „nicht einmal Freunde und Familienmitglieder“, was er als „beschämend“ empfand. Dazu sagt er weiter:

 „Ein Betrunkener merkt, dass er sich alles nur eingebildet hat, wenn er nüchtern wird. Aber ich weiß, was ich gespürt habe. Ich gab alles auf, meine Karriere, das viele Geld.“

Tatsächlich führte dieses Erlebnis dazu, dass George Foreman sein Leben komplett veränderte und spürbar ein anderer Mensch wurde. Im besten Boxeralter von 28 Jahren beendete er schlagartig seine Karriere und ließ sich zum Evangelisten ordinieren. Er ging in Kirchen, Gefängnisse und Krankenhäuser, um sein Zeugnis weiterzugeben. An Boxen habe er in dieser Zeit „keine Sekunde mehr gedacht“. Dazu betont er:

„Ich gab mein ganzes Geld her, jeder, der etwas brauchte, bekam es.“

Seine Mutter sah die Veränderung und dass ihr Sohn „zu lieb geworden“ sei. Sie habe sich mit seinen Geschwistern zusammengesetzt und beraten, ob sie ihn „einweisen lassen müssten“.  Es habe eine lange Zeit gedauert, aber dann sei seine Mutter begeisterter von seiner Geistlichkeit gewesen „als irgendjemand sonst“.

Als er in finanzielle Engpässe kam, sei ihm in der Krise klar geworden, dass er „nicht mehr nur predigen“ konnte, sondern auch „wieder arbeiten gehen“ musste. Mit 37 Jahren startete er dann sein Comeback als Boxer und wurde nochmals Weltmeister, was ihm und seinem Dienst für Gott noch größere Aufmerksamkeit brachte.

Das komplette Interview von David Pfeifer mit George Foreman, indem die US-Boxlegende u. a. über Nationalstolz als afroamerikanischer Sportler, Protest, und seine Rivalität mit Muhammad Ali spricht, gibt’s in der Süddeutschen Zeitung.

Quellen: sueddeutsche.de und tagblatt.de

Die Deutsche Bischofskonferenz hat ihre Jahresstatistik für 2017 veröffentlicht. Und diese enthält eine betrübliche Nachricht: Die Zahl der Kirchenaustritte ist wieder gestiegen. Die beiden großen christlichen Kirchen haben im vergangenen Jahr zusammen etwa 660 000 Mitglieder verloren.

Die Mitglieder seien überaltert und die Jugend werde

„so wenig im Glauben erzogen, wie das in Deutschland in den letzten Jahrzehnten nie der Fall war“,

sagte der der Religionssoziologe Detlef Pollack von der Universität Münster der Deutschen Presse-Agentur.

Und weiter:

Ein Wieder-Anstieg der Kirchenzugehörigen käme nach Einschätzung des Experten „einem Wunder gleich“.

Im Gegensatz zu dieser Entwicklung bekennen sich in der Fußball-Bundesliga immer mehr Profis zum christlichen Glauben.

Der Fußball-Trainer Heiko Herrlich hat sich zu diesem Phänomen seine Gedanken gemacht und diese im Doku-Film „Und vorne hilft der liebe Gott“ von David Kadel geäußert. Zunächst bestätigte der 46-jährige diesen Trend zum Glauben in der Bundesliga. Zu seiner Zeit habe es neben den brasilianischen Spielern mit Rune Bratseth, Wynton Rufer und ihn nur knapp eine handvoll Spieler gegeben, die sich zum Glauben an Gott bekannten. Sie seien damals dafür in der Fußballszene eher belächelt worden.

Heute sei es „gerade andersherum, dass es unheimlich viele Spieler gibt, die Gott suchen und die Halt im Glauben finden“,

so Heiko Herrlich. Er bete heute sogar zusammen mit einigen seiner Spieler.

Danach gefragt, wie er es erklären würde, dass im Profifußball, der eher als oberflächlich eingeschätzt wird, so eine Tiefe ist und so viele Spieler sich als gläubige Spieler outen, formuliert Heiko Herrlich, dass die Profis heute bereits in jungen Jahren alles hätten, was die Werbung als lebenserfüllend verspricht. Dies führe zu einer „Situation der Übersättigung und Reizüberflutung“. Daraus schlussfolgert Heiko Herrlich weiter:

„Ich glaube, dass viele Spieler ein Gespür dafür haben, dass es etwas anderes geben muss, was einen viel reicher macht als das beste Handy, das größte Auto und das dickste Bankkonto. Das spüren viele, dass es eine andere Form von Reichtum gibt. Sie spüren: ‚Da muss es etwas Größeres geben, das dahintersteckt‘. Ein anderer Reichtum, der viel wichtiger ist als das größte und schönste Auto und das beste Tattoo. Deshalb kommt es zu so einer Suche nach Gott.“

Resümierend äußert Heiko Herrlich seine Hoffnung,

„dass dieser Glaube in der Bundesliga überschwappt auf die Gesellschaft“.

Quellen: katholisch.de, donaukurier.de, tag24.de und youtube.com (Filmauschnitt aus der DVD „Und vorne hilft der liebe Gott“)

 

Hier das komplette Interview von David Kadel mit Heiko Herrlich. Absolut sehenswert!!