Foto: Gage Skidmore from Peoria, AZ, United States of America, Chris Pratt (28662620855), cropped, CC BY-SA 2.0

Der US-Schauspieler Chris Pratt ist einer der Großen in Hollywood, der als engagierter Christ seine Popularität nutzt, um auf die lebensgestaltende Kraft des christlichen Glaubens hinzuweisen (wir berichteten).

Aktuell sagte der 39-jährige gegenüber der „Associated Press“, dass die Weitergabe seines Glaubens das Mindeste sei, was er tun könne, nach dem Geschenk, das Gott ihm gemacht hat. Weiter äußerte er, dass er sich sogar „berufen“ fühle, über seinen Glauben zu sprechen. Dabei ist ihm durchaus klar, dass dies nicht überall gern gesehen bzw. gehört wird. Ihm gehe es aber vielmehr darum, die Menschen zu erreichen, die dafür offen sind. Dazu erklärte er weiter:

„Nichts erfüllt meine Seele mehr, als zu denken, dass vielleicht ein Kind, das zusieht, sagt: ‚Hey, ich habe darüber nachgedacht. Ich habe darüber nachgedacht, zu beten. Lass mich das mal ausprobieren‘.“

Er möchte das, was er selbst als tragend und lebenserfüllend erfahren hat, weitergeben. Dazu sagt er:

„Das ist der einzige Weg, bei dem ich das Gefühl habe, dass ich etwas zurückgeben kann, weil es im Wesentlichen ein riesiges Geschenk war.“

Chris Pratt fand zum christlichen Glauben, als er in Jugendjahren von einem Fremden angesprochen worden war. Er ließ sich damals, zu einer Zeit, wo er noch unbekannt war, zu einer Jugendevangelisation einladen, wo er sich für den christlichen Glauben entschied.

Die Sorge, dass ihm heute sein öffentliches Bekenntnis zum Nachteil gereichen könnte, spielt für den gläubigen Christen keine Rolle. Auf die Frage, ob er es für ein „Risiko“ hält, so offen über seinen christlichen Glauben in Hollywood zu sprechen, antwortete der „Jurassic World Star“: „Nein, überhaupt nicht.“

Die oft geäußerte These, dass ein christliches Bekenntnis in Hollywood Nachteile mit sich bringen würde, entkräftet Chris Pratt und betont:

„Ich denke, dass behauptet wird, dass Hollywood antichristlich oder antireligiös ist, aber es ist einfach nicht der Fall.“

Und weiter:

„Für mich ist es authentisch, pro-christlich und pro-Jesus zu sein. Das ist mein Ding.“

Pratt sagte auch, dass niemand in der Filmszene sich über seinen Glauben lustig gemacht habe – zumindest nicht in seiner Anwesenheit. Dazu sagte er:

„Vielleicht sagen sie es hinter meinem Rücken. Aber wenn das der Fall ist, dann können sie einfach weitermachen. Du kannst über mich sagen, was du willst – ins Gesicht oder hinter meinem Rücken. Ich werde mich nicht ändern.“

Chris Pratt nutzt heute auch Preisverleihungen, um sich bei Gott zu bedanken und auf seinen ihn tragenden Glauben hinzuweisen.

Quellen: jesus.ch und life.de