Heute feiert die österreichische Schauspielerin Dagmar Koller ihren 80. Geburtstag. Im Vorfeld sprach sie in Interviews mit der Bild-Zeitung, dem Magazin „Der Standard“ sowie den österreichischen Zeitungen „Krone“ und „Kurier“ über ihr Leben und dabei auch über ihren Glauben an Gott sowie ihren Umgang mit Trauer und Einsamkeit.

Dagmar Koller war über 30 Jahre mit dem ehemaligen Bürgermeister Helmut Zilk verheiratet, bis dieser im Jahr 2008 verstarb. Auch heute gehe sie regelmäßig an sein Grab und spreche dabei mit ihm. Dazu sagte sie gegenüber der Zeitung Krone:

„Es gibt mir ein gutes Gefühl und Kraft.“

Auch bekannte sie sich in den Interviews zu ihrem Glauben an Gott. Gegenüber dem Standard sagte sie dazu:

„Ich glaube an Gott, bete und bedanke mich jede Nacht dafür, dass es mir so gut geht. Ich gehe auch gern in Kirchen. Ich trage auch einen Rosenkranz in der Handtasche.“

Auf die Frage, woran sie glaube, bekannte sie im Interview mit dem Kurier:

„Ich glaube an Gott. Der hilft mir auch sehr.“

Auch brachte Dagmar Koller in den Interviews zu ihrem 80. Geburtstag ihr Werteempfinden zum Ausdruck. So äußerte sie etwa gegenüber der der Bild-Zeitung, dass sie erst spät in ihrem Leben verstanden habe, „dass man nicht viel braucht“. Auch Werte wie Nachsicht und Vergebung sind ihr heute sehr wichtig. Auf die Frage, was im Alter besser sei als in jungen Jahren, sagte sie im Bild-Interview:

„Der Charakter wird besser. Ich merke, dass ich mit den Jahren sanfter werde. Ich bin nachsichtiger, ich kann besser verzeihen.“

Nach ihrem Glauben gefragt, betonte sie gegenüber der Bild:

„Ich bin sehr gläubig und katholisch erzogen. Auf meinem Nachttisch liegt ein Kreuz, das ich immer bei mir habe. Ich gehe sogar gerne zur Beichte.“

Mit dem eigenen Tod beschäftige sie sich aber nicht. So sagte sie im Bild-Interview, dass sie „noch nie an das Sterben gedacht“ habe und sich „auch keine Pläne für das Ende“ mache. So beschäftige sie sich auch nicht mit der Frage nach einem Leben nach dem Tod. Dazu sagte sie gegenüber Bild:

„Ich habe nie darüber nachgedacht, wie es oben ist. Nur eines weiß ich: Ich will nicht nach unten in die Hölle – da ist es zu heiß.“

Quellen: derstandard.de, krone.at, kurier.at, bild.de