Die Moderatorin und Schauspielerin Desiree Nosbusch, die am gestrigen 27. Dezember im Märchenfilm „Die Hexenprinzessin“ im ZDF zu sehen war, gab dem Journalisten Rüdiger Sturm ein sehr persönliches und tiefsinniges Interview, das Anfang Dezember in der Neuen Ruhr Zeitung veröffentlicht wurde. Dabei zeigte sich die 55-Jährige als ein Mensch, der die Realität hinterfragt und nach tieferen Antworten sucht. Im Zuge dessen bezog sie auch Stellung zu ihrem Glauben. Dazu erklärte sie:

„Ich vertraue auf das Leben, und ich bin auch jemand, der an eine höhere Kraft glaubt.“

Sie komme „aus einem katholischen Haushalt“, berichtete die Schauspielerin weiter. Heute tue sie sich mit „organisierten Religionen“ schwer, aber:

„Den Glauben an etwas Höheres habe ich mir bewahren können. Wenn ich in einer Notsituation bin, wo ich nicht mehr genau weiterweiß, hilft mir das Zwiegespräch mit dieser Kraft.“

In ihrem Umfeld versuche sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten, „so viel Gutes wie möglich zu tun“ und sich humanistisch zu verhalten.

Um der Lautstärke des Alltags zu entfliehen, Kraft zu tanken und ihre „innere Stimme besser hören“ zu können, suche sie hin und wieder „Orte der Stille“ auf, so Desiree Nosbusch.

Quelle: nrz.de