Foto: obros.eu/presse (mit freundlicher Genehmigung von Marc Dittberner)

Im aktuellen Interview mit dem Magazin Neon, das mit der Headline „Christliches Hip-Hop-Duo: „Wir können nicht davon rappen, wie viele Mütter wir f*****“ daherkommt, wird ersichtlich, dass die beiden Brüder Alexander und Maximilian, die das Rap-Duo O’Bros bilden, so herrlich anders und so gar nicht Mainstream sind.

Die beiden wurden im christlichen Glauben erzogen und begannen, wie auf Wikipedia zu lesen ist, bereits im Kindesalter, Songs zu schreiben und öffentlich aufzutreten. Sie absolvierten eine klassische musikalische Ausbildung und arbeiteten sich als Jugendliche autodidaktisch in die Musikproduktion ein. 2015 schlossen sie ihr Abitur in München ab und studieren mittlerweile. Nebenher treten sie als O’Bros in ganz Deutschland auf.

Nachdem sich die beiden Münchner in der christlichen Szene bereits einen Namen gemacht haben, werden nun auch säkulare Magazine auch die beiden aufmerksam. Grund dafür ist ihr Clip „Churchies“ (ihr Wort für Kirchgänger), der in der ERF-Sendung „Gott sei Dank“ aufgenommen wurde. Rasend schnell verbreitete sich der YouTube-Clip im Internet und sorgte mitunter für Irritationen. Rap mit christlichen Texten, das verwunderte einige. So auch den Neon-Redakteur, der in seiner einleitenden Story schreibt, dass ihm als „bekennenden Deutschrap-Fan die doch sehr handzahmen Lyrics der Brüder unweigerlich irgendwie sauer“ aufgestoßen seien. Doch habe ihm das Ganze „irgendwie interessiert“ verbunden mit Fragen wie „Meinten die das ernst? Hörte das wirklich irgendjemand?“, woraufhin das Interview mit Alexander zustande kam.

Im Neon-Interview sprach der 21-jährige über seinen Glauben, warum er mit seinem Bruder Maximilian mit christlichen Texten an den Start geht und der gängige Gangster-Rap-Jargon so gar nicht ihr Ding ist.

Hinter ihren Texten stecke kein missionarischer Anspruch, was „einem ja oft unterstellt“ werde, wenn man sich zum christlichen Glauben bekenne, so Alexander im Neon-Interview. Sie würden einfach über das rappen, was ihnen „auf dem Herzen liegt“. So wäre ein Rappen im Gangster-Rap-Jargon nicht sein Ding, gerade auch, weil seiner Ansicht nach Authentizität „vor allem im Hip-Hop wichtig“ ist.

Auch sei es ein Ziel von ihnen, in der heutigen Zeit, in der in unseren Breiten der Glaube als uncool gilt, Jugendliche zu bestärken, zu ihrem Glauben zu stehen. Dazu betonte Alexander:

„Wir wollen damit junge Christen ermutigen und ihnen sagen, dass sie sich nicht für ihren Glauben schämen müssen.“

Die Inhalte ihrer Texte sind zum einen durch ihre Erziehung nach christlichen Werten geprägt und zum anderen seien Lieder über Jesus „einfach das Thema, über das ich am leichtesten Songs schreiben kann, weil es ein so wichtiger Teil von mir ist“, so Alexander gegenüber dem Magazin Neon. Weiter betonte er an anderer Stelle im Interview auch:

„Ich stehe zu 100 Prozent hinter meinem Glauben.“

Bedauernswert und bedenklich findet er es allerdings, wenn Leute im Glauben andere verletzen und damit auch christliche Werte wie „Annahme und Wertschätzung und Nächstenliebe“ konterkarieren.

Um den christlichen Glauben ist ihm auch in Zukunft nicht bange, wenn Christen sich wieder ihre Wurzeln und ihre grundlegenden Werte besinnen. Dazu betonte Alexander weiter:

„Annahme, Toleranz und Nächstenliebe sind die eigentlichen Werte, auf denen das Menschenbild des Christentums fundiert, und diese sind absolut zukunftsfähig.“

Das Neon-Interview gibt’s unter stern.de/neon

 

Wir trafen Alexander dieses Jahr zufällig beim christlichen Jugendfestival am Palmsonntag in München. Spontan gab er uns für PromisGlauben ein „Handy-Interview“ zu seinem Glauben:

 

 

Und so geht es bei den O’Bros live ab!! Party voller Lebensfreude!!