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Der ehemlaige kroatische Fußball-Profi Marinko Jurendic wurde vor kurzem vom U21-Coach zum Sportchef des FC Zürich befördert. Dazu titelte die Neue Züricher Zeitung am Sonntag in einer Story über den 42-Jährigen „Der neue Sportchef des FCZ will das Gute im Menschen erkennen“. Dabei war auch zu erfahren, dass Jurendic Orientierung im christlichen Glauben erfährt.

Wer sich auf die Spuren des 42-jährigen Sportfachmanns mache, bekomme immer wieder zu hören, dass Jurendic „ein herausragender Fussballfachmann, vor allem aber ein ehrlicher, einfühlsamer Ausbildner [sei], der sein Gegenüber als Mensch wahrnehme und weiterbringen wolle“, so die NZZamSonntag in ihrer Story.

Die fachliche Kompetenz für seine Tätigkeit als Sportchef erhielt Jurendic durch seine Profi-Karriere in der Schweizer Super League sowie durch ein Studium in den Fächern Wirtschaft und Recht.

Orientierung im Umgang mit Menschen gibt Marinko Jurendic, der im Alter von acht Jahren aus Nordbosnien in die Schweiz gekommen war, der christliche Glauben. Dazu sagte er im Oktober 2017, als er Trainer des FC Aarau war, im Interview mit der Aargauer Zeitung:

„Wenn es der Terminplan zulässt, gehe ich sonntags in die Kirche. Dann zünde ich eine Kerze an und genieße die Ruhe.“

Auch besuche er in Flüeli-Renft Bruder Klaus. Der Austuasch mit dem Geistlichen und die Ruhe, die er im Gottesdienst erfahre, bezeichnete er als „Orientierungspunkte, die mir Halt geben“. Weiter bekannte er:

„Ich glaube an Gott, an den Heiligen Geist, der uns führt und das Gute in jedem Menschen fördert.“

Mit Blick auf Gott betonte er die Motivation seines Tuns mit folgenden Worten:

„Für mich ist es der Anreiz, in der begrenzten Zeit auf dieser Welt das Gute im Menschen zu erkennen und seine Talente zu fördern.“

Weiter erklärte Jurendic, dass er dies „als großes Geschenk“ betrachte und er dabei „auf starke Werte“ vertraue.

Zudem brachte der Fußball-Lehrer in diesem Interview zum Ausdruck, dass ihm der Wert der Familie, der Genügsamkeit und der Demut wichtig sind. So sei er in seiner Freizeit „sehr gerne einfach zu Hause“ bei seiner Frau und seinem Sohn, was er wie folgt begründete:

 „Ich bin kein Umtriebiger. Ich versuche bewusst, einfach zu leben, weil es mir dabei gut geht. Punkt.“

Im Umgang mit seiner Mannschaft ist es Marinko Jurendic wichtig, sich selbst „nicht zu wichtig zu nehmen“ und einen „positiven Geist“ zu erzielen, mit dem „Grundwerte und Tugenden gelebt werden“, so der Fußball-Fachmann im Interview mit der Aargauer Zeitung.

Quellen: nzzas.nzz.ch, aargauerzeitung.ch