Fußballtrainer Eckhard Krautzun, der sich als Weltenbummler international einen Namen machte, feiert am heutigen 13. Januar seinen 80. Geburtstag. In der medialen Berichterstattung zum Lebenswerk des ehemaligen Chef-Trainers des VfL Wolfsburg ist auch der ihn tragende Glaube an Gott ein Thema, der ihm einst beim Umgang mit einer existenziellen Krisensituation half.

Eckhard Krautzun trainierte im Laufe seiner Trainertätigkeit über 30 Fußballvereine weltweit. Dazu zählten auch die Nationalmannschaften von Kenia, Kanada, den Philippinen und Tunesien. Zu seinen größten Erfolgen gehören die erfolgreiche WM-Qualifikation mit Tunesien (2002), der DFB-Pokalsieg mit dem 1. FC Kaiserslautern (1996) und der Bundesliga-Aufstieg mit 1860 München (1979).

Sein wohl prägendstes Erlebnis in seiner Zeit als Coach war wohl ein Ereignis, bei dem es nicht um den Fußball ging. Vor 32 Jahren rettete ihm ein Zufall sein Leben. Dazu berichtete sportschau.de: „Das größte Geschenk erhielt Eckhard Krautzun bereits vor über 32 Jahren.“

Am 21. Dezember 1988 wollte Eckhard Krautzun eigentlich in die Boeing 741 der Fluggesellschaft Pan Am steigen. Der Erfolgscoach war auf die Maschine mit der Flugnummer 103 gebucht, die auf dem Weg von London nach New York über dem schottischen Lockerbie von libyschen Terroristen gesprengt wurde. Alle 259 Insassen und elf Menschen am Boden kamen ums Leben. Krautzun hatte seinen Flug kurzfristig umgebucht, nachdem ihn der damalige Präsident von Rot-Weiss Essen, Toni Többe zu Verhandlungen über eine Anstellung beim Traditionsclub eingeladen hatte.

Wie ndr.de berichtet, bestärkte der Umgang mit diesem Ereignis Eckhard Krautzun in seinem Glauben an Gott.  Dazu wird er mit folgenden Worten zitiert:

„Ich glaube, man wird beschützt.“

Und:

„Ich weiß, dass ich eine sehr gute Beziehung zu Gott habe.“

Zu seinem 80. Geburtstag titelte sportschau.de: „Jeder Geburtstag ist ein Geschenk.“

Quellen: sportschau.de, ndr.de