Im Januar verletzte sich Handball-Profi Jannik Hofmann schwer. In einem Testspiel für seinen Klub Eulen Ludwigshafen riss er sich das Kreuzband. In der Reha schuftet er seit März an seinem Comeback. Kraft gibt ihm dabei sein Glauben an Gott. Darüber berichtete aktuell der SWR im 4-minütigen Sendebeitrag „Mit Glauben zum Comeback – Jannik Hofmann von den Eulen Ludwigshafen“.

Darin ist zu erfahren, dass der 25-Jährige im Jugendalter zum Glauben fand. Durch Gespräche mit gläubigen Freunden entschied er, sich auf den Glauben einzulassen. Dabei spürte er, dass ihm ein Leben in Beziehung zu Gott gut tut und ihm Kraft und Halt gibt.

Mit Blick auf den Umgang mit seiner Verletzung erklärte Jannik Hofmann:

„Ich frage mich tatsächlich, was die Menschen machen, die in solchen Situationen nicht so einen Halt haben. Da bin ich schon sehr sehr froh darüber, dass für mich entdeckt zu haben.“

Dabei hob er die Bedeutung des Gebets für seinen Glauben hervor.

Jannik Hofmann spricht öffentlich ganz selbstverständlich über seinen Glauben. Bereits im April 2018 erläuterte er im Interview mit handball world, wie er seinen Glauben auch im Sport lebt. Dazu sagte er:

„Auf dem Spielfeld spielt der Respekt vor dem Gegner und dem Schiedsrichter für mich schon eine große Rolle, auch wenn es in der Hitze des Gefechts auch schon mal nicht ganz so wie vorgenommen abläuft.“

Und weiter:

„Wenn es die Zeit zulässt, gehe ich dann auch gerne sonntags in die Gemeinde.“

Motivation für sein ehrenamtliches Engagement in der Organisation SRS (Sportler ruft Sportler) erfährt er durch seinen Glauben. Dort beteilige er sich „schon seit einigen Jahren“ und organisiere u.a. Handballcamps, in denen neben dem Sport auch „die ein oder andere Andacht“ stattfindet, so Hofmann.

Im Interview mit Tobias Hambuch, das im November 2017 bei jesus.de veröffentlicht wurde, sprach Jannik Hofmann auch ganz offen über die Selbstverständlichkeit, die sein Glauben für ihn bedeutet. Sein Glaube gehöre „einfach dazu“ und sei Teil seinen Lebens. Weiter sagte er:

„Ich versuche, das ganz offen zu leben und darüber zu reden, völlig ohne Zwang und ganz locker. Einfach Licht sein mit meinem Lebensstil.“

Dabei brachte er zum Ausdruck, dass er sich für seinen Glauben nicht schämt und vielmehr der Meinung ist, dass man sich „verletzlich“ mache, „wenn man so tut, als wäre der Glaube etwas Komisches“.

Auch nahm er darauf Bezug, welche große Bedeutung für ihn der Wert des Respekts gegenüber seinen Mitmenschen hat, den er auch im Sport zu leben versucht. Überhaupt ist er der Meinung, dass es im Sport allgemein gelte, „die eigene Vorbildfunktion wahrzunehmen“, insbesondere gegenüber Kinder und Jugendlichen, die sich an ihren Idolen orientieren. Dazu betonte Hofmann:

„Dann ist es doch gut, wenn sie zuallererst Respekt erleben anstatt cooler Tattoos oder bunter Schuhe.“

Quellen: swr.de, handball-world.news, jesus.de