Der ehemalige Umweltminister Klaus Töpfer setzt sich auch heute mit 81 Jahren stark für den Erhalt der Schöpfung ein, wobei der gläubige Katholik die Natur bewusst als Schöpfung bezeichnet. Das brachte der CDU-Politiker aktuell im Interview mit der Westdeutschen Zeitung zum Ausdruck.

So sagte Klaus Töpfer u.a.:

„Ich glaube, dass die Erhaltung der Schöpfung ein Grundauftrag ist, den wir als Menschen zu erfüllen haben.“

Diese Überzeugung leitet er, ohne „der Vorbildkatholik“ zu sein, auch aus der Bibel ab. Dazu äußerte er:

„Im Paulusbrief an die Römer heißt es, die gesamte Schöpfung harrt der Erlösung. Und wir haben Verantwortung dafür.“

In diesem Zusammenhang belaste es ihn, dass seine Partei „diese Frage bisher nicht so aufgegriffen hat“, so Klaus Töpfer.

 

Im Rahmen einer Pfingstmesse im Jahr 2018 auf dem Heiligenberg sprach Bundesumweltminister a.D. Professor Dr. Klaus Töpfer vor mehr als 700 Gläubigen zum Thema „Verantwortung für Gottes Schöpfung“. Dabei betonte er die besonders hohe Verantwortung, die der Mensch habe, in Zeiten, wo er immer weiter und immer tiefer in die Natur mit seiner Technik eindringe und damit Leben verändern oder neu kombinieren könne. Dabei verwies Klaus Töpfer auf die Stellung des Menschen, derer sich dieser stets bewusst sein sollte und sagte:

„Der Mensch ist Geschöpf und nicht Schöpfer – Der Mensch kann noch so viel in die ´Baustelle Mensch´ eingreifen, er wird nicht zum Schöpfer werden und die Verantwortung für seinen Eingriff auch nicht los.“

Weiter zitierte aus der Bischofskonferenz, wo es hieß: „Der Mensch kann nicht alles, was er kann, aber umso mehr er kann, umso größer wird seine Verantwortung“. Abschließend betonte er die Verantwortung der heutigen Generation für die nachfolgenden.

Quellen: wz.de, hoexter-news.de

 

Ein sehr lesenswertes Interview mit Klaus Töpfer, das vom Journalisten Hanno Gerwin geführt wurde, gibt’s unter

gerwintrifft.de

oder

bibeltv.de