Ivan Rakitic steht heute mit der kroatischen Nationalmannschaft sensationell im Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft. Seine Fußballkarriere startete Rakitic im Schweizer Aargau. Heute ist er einer der Stars beim FC Barcelona. Kraft schöpft er aus seinem Glauben an Gott.

Auch wenn es heute beim WM-Endspiel zwischen Frankreich und Kroatien um viel geht, versucht Kroatiens Mittelfeldstratege Ivan Rakitic die Partie und die Tatsache, einen WM-Final bestreiten zu dürfen, auch genießen zu können. Diese unverkrampfte Einstellung hängt wohl auch mit seinem Glauben an Gott zusammen. In der Aargauer Zeitung wird der 30-jährige Star vom FC Barcelona mit folgenden Worten zitiert:

„Wenn Gott will, bringen wir den Pokal nach Kroatien mit.“

Im Vorfeld des Endspiels schrieb Ivan Rakitic exklusiv im Schweizer Magazin Blick einen Artikel und dabei u.a. über seine Liebsten, seinen Glauben und seinen Tagesablauf vor dem Frankreich-Knüller. Mit Blick auf das bevorstehende Endspiel betonte er:

„Es begann alles im kleinen Aargau – heute darf ich im großen WM-Final von Moskau spielen. Ich kann es immer noch nicht fassen, es ist alles so unbeschreiblich. Wenn Gott will, halte ich heute Nachmittag den WM-Pokal in Händen. Wenn ich an diese Möglichkeit denke, wird mir fast anders.“

Rakitic, der in der Schweiz geboren wurde, sagte diesbezüglich, dass er sich mit der Schweiz, für die er sogar fünf Länderspiele in der U21 machte, sehr eng verbunden fühlt. Sein Vater war vom Beruf Gipser und kam als Saisonnier in die Schweiz nach Möhlin.

Prägend in seiner Kindheit war auch die Erziehung im christlichen Glauben, aus dem er bis heute Kraft schöpft. Dazu schreibt er im Magazin Blick:

„Wir wurden sehr katholisch erzogen. Und Glaube ist für mich auch heute sehr wichtig. Ich habe mir sogar ein Kreuz und einen Rosenkranz auf die Arme tätowiert.“

Eine gönnende Haltung und seine Dankbarkeit gegenüber Gott zeigt sich, wenn er dies in einem ‚ultimativen Lob‘ für Kroatiens Star Luka Modric zum Ausdruck bringt. Rakitic, selbst ein Superstar in Reihen des FC Barcelona, bezeichnet ohne jeglichen Neid Luka Modric als „den besten unserer aktuellen Spieler“ sowie „den besten kroatischen Spieler der Geschichte“. Dazu sagte er mit Blick auf Luka Modric und Andres Iniesta, seine kongenialen Mitspieler bei Baraca:

„Ich danke Gott, dass ich mit Luka und Andres zusammenspielen darf.“

Vielleicht ist auch diese demütige Haltung ein Erfolgsrezept auf dem Weg Kroatiens ins WM-Endspiel gewesen.

Quellen: aargauerzeitung.ch, blick.ch und morgenpost.de