Anlässlich der großen Adorf-Doku „Es hätte schlimmer kommen können“, die ab dem 7. November in den Kinos läuft, gab der Schauspieler Mario Adorf dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) ein Interview. Darin sprach der 89-jährige auch über seinen Umgang mit dem Tod.

Mario Adorf äußerte diesbezüglich, dass er hoffe sich auch beim Thema Tod eine gewisse Gelassenheit bewahrt, die ihn zeitlebens ausgezeichnet habe. Sterbehilfe ist für ihn indes kein Thema. Vielmehr möchte er eines Tages „das Sterben so akzeptieren, wie es mir widerfährt“, und nicht „in die Schweiz fahren und Pillen schlucken“, so der 89-jährige.

Hoffnung aus dem Glauben an Gott zieht er dabei nicht. Dazu sagte der Schauspieler:

„Meiner Ansicht nach kommt nach dem Tod gar nichts mehr.“

Dabei ist ihm bewusst, dass der Glaube an Gott Trost bedeutet. So erklärte Adorf weiter:

„Es wäre mir allerdings lieber, wenn ich das anders sehen könnte.“

Und weiter:

„Es würde den Gedanken ans Sterben sicher erleichtern, wenn man die Gewissheit hätte, dass es ein Danach gibt.“

An anderer Stelle des Interviews betonte Mario Adorf, dass er auch heute „in der Regel gut gelaunt und optimistisch“ in den Tag starte, auch wenn er „nicht unbedingt der Typ“ sei, „der sich nach dem Aufwachen erst einmal beim lieben Gott bedankt, dass er ihm noch einen Tag geschenkt hat“.

Quelle: rnd.de