Die Führungsspieler der österreichischen Fußballnationalmannschaft Marko Arnautovic und David Alaba sprachen bei einem Medientermin am Mittwoch in Kalgenfurt auch über das bewegende Interview des langjährigen deutschen Nationalspielers Per Mertesacker, der im Magazin „Spiegel“ offen über die Schattenseiten des Profi-Fußballs – allen voran den großen Erwartungsdruck – gesprochen hatte.

„Ich fand die Aussage sehr positiv und auch schön, dass sich einer so geäußert hat, wie sein Empfinden ist“, erklärte Alaba. Jeder Spieler auf diesem Niveau müsse versuchen, seinen Weg zu finden mit Druck umzugehen.

„Bei mir zum Beispiel ist der Glaube ein sehr wichtiger Faktor, der mir Halt und Stärke gibt.“

Bei den Bayern zu spielen und mit Druck nicht umgehen zu können, wäre schwierig, meinte Alaba. Er versucht, die Situation in Spaß und Freude umzumünzen.

„Das ist einer der schönsten Berufe, den man haben kann. Daher sind wir sehr, sehr dankbar.“

Ähnlich sieht das auch Marko Arnautovic:

„Ich bin ein Spieler, der meiner Familie und Gott dankt, dass ich Fußball spielen darf, dass ich mein Hobby zum Beruf gemacht habe.“

Quelle: kleinezeitung.at