Der kanadische Jazz-Sänger und mehrmalige Grammy-Preisträger Michael Buble hat angekündigt, dass sein aktuelles Album „Love“ sein letztes sein werde und er danach seine Karriere beendet. Michael Buble ist Vater von 3 Kindern. Durch die Erkrankung seines 5-jährigen Sohnes, der vor 2 Jahren an Krebs erkrankte und aktuell auf dem Weg der Besserung ist, habe er alles hinterfragt und sich die Prioritäten in seinem Leben radikal verschoben.

In einem Interview mit der britischen „Daily Mail“ sagte Bublé aktuell, dass die Krankheit ihn dazu gebracht hat, alles in Frage zu stellen. Über die Zeit, in der es seinem Sohn Noah schlecht ging, sagt der 43-jährige rückblickend:

„Man will einfach nur sterben. Ich konnte nicht mehr atmen.“

Und weiter:

Ihm wurde klar, dass das Angehimmeltwerden im Pop-Star-Zirkus nicht mehr Teil seiner Welt sein soll und dass seine Familie komplett an erster Stelle stehe. Er habe mit seinem nun letzten Album die „perfekte Aufzeichnung“ gemacht und könne nun „auf dem Höhepunkt aufhören“. Vor der Erkrankung seines Sohnes dachte Michael Bublé zumeist über Ticket-Verkäufe, Tournees und die Öffentlichkeit nach. Er begann mit der Erkrankung seines Sohnes, die Bedeutung seiner Karriere neu zu bewerten, und betont nun:

„Mein Magen macht das nicht mehr mit. Ich kann diesen Superstar-Narzissmus nicht mehr.“

Und weiter:

„Ich habe entschieden, dass ich meinen Namen nicht mehr in der Zeitung oder einer Rezension lesen will. Ich habe mich entschieden nie wieder Social Media zu nutzen.“

Die frei werdende Zeit will er fortan nutzen, um mehr über existenzielles und das große Ganze nachzudenken. Dazu betont er:

„Wieso sind wir hier? Ist das alles? Denn falls ja, muss es etwas Größeres geben.“

Auch habe ihn die Erkrankung seines Sohnes weicher und sensibler gemacht. Im Februar letzten Jahres zeigte er sich dankbar gegenüber Gott. Damals sagte er:

„Wir sind sehr optimistisch im Hinblick auf die Zukunft unseres kleinen Jungen. Er war immer mutig und wir lassen uns weiterhin von seinem Mut inspirieren.“

Und weiter:

„Wir danken Gott für die Stärke, die er uns allen gegeben hat.“

Quellen: bild.de, klatsch-tratsch.de und dailymail.co.uk

 

Bereits vor der Erkrankung seines Sohnes bekannte Michael Buble, der im katholischen Glauben erzogen wurde, in einem Interview vor einigen Jahren, dass er an „etwas Größeres“ glaube: