Der Sänger Michael Patrick Kelly hat sich aktuell im Interview mit der Wiener Presseagentur Kathpress voller Anerkennung und Wertschätzung über die Arbeit und das mutige Auftreten von Papst Franziskus geäußert.

So betonte der 41-jährige, dass Franziskus eine „super Job“ mache. Das Vorgehen des Kirchenoberhaupts habe ein bisschen was von „Rock ’n‘ Roll, denn er bricht einige Regeln“, führte der Musik-Star weiter fort.

Michael Patrick Kelly, der bis 2010 für 6 Jahre als Mönch im Kloster lebte, bekennt sich persönlich ganz selbstverständlich zu seinem christlichen Glauben. Gegenüber Kathpress sagte er, dass er zwar kein „christian artist“ sei, aber ein „artist, who is christian“.

Diese Komponente seines Lebens spielt auch in seinen Liedern eine Rolle. Dazu äußerte Kelly:

„Ein echter Songwriter schreibt über das, was ihn bewegt. Das ist bei mir nicht nur mein Glaube an Gott, sondern auch die Werte, die ich mit meinem christlichen Glauben verbinde.“

In dem Interview sprach Michael Patrick Kelly auch über sein Leben als Mönch im Kloster der Johannesgemeinschaft in Burgund und überraschte mit der Aussage, dass er, wenn es nach ihm gegangen wäre, „heute noch Mönch“ wäre. Die älteren Mönche des Klosters hätten aber erkannt, dass das Leben als Mönch nicht seine Berufung sei, was er heute auch so sieht und inzwischen dankbar für diese Einsicht sei.

Heute freut es ihn sehr, wenn er durch das Feedback seiner Fans erfährt, dass seine Musik nicht nur als Unterhaltung wahrgenommen werde, sondern für viele Menschen „der Soundtrack für bestimmte Phasen ihres Lebens ist“.

Quellen: katholisch.de, br.de, domradio.de