Vor kurzem gab Michael Patrick Kelly der Schweizer Illustrierten ein sehr persönliches Interview, in dem er u. a. über Musik auf seiner Beerdigung, seinen Umgang mit Stress, seine Haltung zu Sterbehilfe und die bisher beste Idee seines Lebens sprach.

Zwei Dinge nennt Michael Patrick Kelly auf die Frage nach der besten Idee seines Lebens. Zum einen „das Leben und die Menschen so zu akzeptieren, wie sie sind. Ich will nicht in einem Idealismus oder Perfektionismus leben und ständig frustriert und enttäuscht sein.“ Und zum anderen:

„Die Entscheidung, an Gott zu glauben. Seitdem bin ich glücklicher, freier und habe Frieden.“

Zu seinem Umgang mit Stress sagt er:

„Ich höre auf meinen Körper. Versteht mein Kopf etwas nicht, werde ich körperlich krank. Nach wie vor mache ich in Klöstern Einkehrtage. Ich lebe auf dem Land. In dieser Oase kann ich auftanken. Außerdem male ich, manchmal stunden- oder tagelang still. Mutter Teresa sagte:‚ Gott spricht in der Stille des Herzens.‘

Weiter äußerte er im Interview, dass er sich nicht vorstellen könne, Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen, was sich als gesunder Mensch, aber auch leicht sage, so Kelly.

Auf die anschließende Nachfrage, ob für ihn als Christ Gott den Zeitpunkt des Todes bestimme, sagt Michael Patrick Kelly:

„Wir sind keine Marionetten, denen alles bestimmt ist. Es gibt eine empirische Welt, die eine Logik in sich hat. Und diese hat einen Ablauf. Ich würde gerne natürlich von dieser Welt gehen.“

Auf seiner Beerdigung solle dann das ‚Ave Maria‘ von Schubert und ‚Don’t Worry, Be Happy‘ gespielt werden.

Das komplette Interview gibt’s unter schweizer-illustrierte.ch

 

In seinem Song „Shake away“ besingt Michael Patrick Kelly einen Neuanfang im Leben: