Am 15. September 2019 gibt Michael Patrick Kelly ein Konzert auf dem Königsplatz in München. Im aktuellen Interview zu diesem Event sprach der Musiker mit der Münchner Abendzeitung über seine Kraftquelle „Glauben“ und den Wert, sich immer mal wieder eine Auszeit in Form von „Holy-Days“ zu nehmen.

Um sich im Promi-Zirkus nicht allzu sehr zu stressen, schaut sich Michael Patrick Kelly genau an, an welchen Shows und Sendungen er teilnimmt. Er sehe sich auch nicht als Promi, sondern als Musiker. Und als solcher nehme er dann an Musiksendungen wie „The Voice of Germany“ oder „Sing meinen Song“ gerne teil. Weiter sagte er:

„Um heute die Balance zu halten mache ich Holidays, also Urlaub, und Holy Days, da ziehe ich mich in Klöster und in die Natur zurück.“

Das mache er „zwei-drei Mal im Jahr, um mich zu sortieren und aufzutanken“. Dazu betonte der 41-jährige:

„Ich gehe dann offline und kopple mich ab von der Welt.“

Auch wenn der Glaube bisweilen in dem ein oder anderem Song Thema sei, seien seine Alben wie das aktuelle Album ID „kein religiöses Album“. Er möge selbst auch Songs lieber, „die nicht so eindeutig sind und offener interpretiert werden können“. Eine bewusste Ausnahme stelle sein Album „Ruah“ dar, das ausschließlich spirituelle Songs enthalte und eine „Retrospektive“ auf seine 6-jährige Zeit als Mönch im Kloster sei. Von diesem Album spiele er ein bis zwei Songs auch aktuell auf seinen Konzerten, so Kelly.

Über seine Zeit im Kloster sagte er im AZ-Interview auf Nachfrage:

„Die sechs Jahre im Kloster haben mir auf jeden Fall geholfen, aufzuräumen, mein Leben neu zu ordnen, Dinge mit mir selber zu klären und den für mich wichtigsten Fragen des Lebens auf den Grund zu gehen.“

Ein starkes Glaubensbekenntnis, das seine tiefe Verbindung zu Gott zeigt, gab er in dem Interview als er sich an eine Frage von Markus Lanz erinnerte. Als dieser ihn einmal gefragt habe, warum er für Gott seine „besten Jahre zwischen 27 und 33 verschenkt“ habe, habe er folgendes gesagt:

„Meine Antwort war: ‚dem Besten das Beste‘.“

Dadurch lebe er heute auch „viel bewusster“.

Über seine musikalischen Vorbilder sagte er folgendes:

„Meine Vorbilder sind Bruce Springsteen, Bob Dylan, U2 und ich habe erst später entdeckt, dass sie alle Christen sind. Die haben auch bisweilen spirituelle Texte gemacht, aber nicht nur.“

Das komplette Interview erschien in der Münchner Abendzeitung.

Quelle: abendzeitung-muenchen.de