In einem Monat sind die ersten guten Vorsätze, die sich heute die meisten Menschen um Mitternacht vornehmen, längst schon wieder vergessen. Sich gute Vorsätze zu fassen, sei aber sinnvoll, meint Notker Wolf im Interview mit der Katholischen Nachrichtenagentur (KNA) . Der frühere Abtprimas der Benediktiner aus der oberbayerischen Erzabtei Sankt Ottilien hat gerade auch ein Buch dazu veröffentlicht.

Auf die Frage, wann ein guter Vorsatz sinnvoll ist und wann nicht, antwortet Notker Wolf:

„Der wichtigste Zweck eines guten Vorsatzes ist es, die Lebensfreude zu erhalten.“

Weiter führt er aus:

„Und dabei hilft ein Rat unseres Ordensgründers, des heiligen Benedikt. Er hat gesagt, die Mutter aller Tugenden sei es, das rechte Maß einzuhalten. Dieses Maß ist individuell unterschiedlich. Aber sein Rat bedeutet, dass man beim Fassen guter Vorsätze realistische Ziele anpeilen soll. Diese sollten konkret und für einen überschaubaren Zeitrahmen formuliert werden. Wenn also jemand abnehmen möchte, sollte er sich nicht ‚Einige Kilo weniger im neuen Jahr‘ vornehmen, sondern etwa ‚Drei Pfund weg bis Februar‘. Immer beachten sollte man zudem seine eigene Verfassung.“

Das komplette Interview gibt’s unter welt.de