Am 12. Januar feierte der Erfolgstrainer Ottmar Hitzfeld, der u. a. den FC Bayern München, Borussia Dortmund und die Schweizer Nationalmannschaft trainierte, seinen 70. Geburtstag. Dazu bekam der gläubige Katholik von einem langjährigen Freund ein ganz besonderes Geschenk: eine Audienz bei Papst Franziskus.

Zur Begegnung mit Papst Franziskus vergangene Woche sagte der Meister-Trainer gegenüber der Schweizer Zeitung Blick:

„Es ist einfach ein unheimlich emotionaler Moment, wenn man vor dem Heiligen Vater steht. Er strahlt viel Wärme und Ruhe aus, seine Demut ist zu spüren.“

Zudem segnete der Papst Fotos von Hitzfelds Enkelkindern und signierte sie, was den gläubigen Christen tief berührte. Zu seiner katholischen Prägung äußerte der 70-jährige:

„In bin in einem katholischen Elternhaus aufgewachsen. Ein Bild des Papstes hing bei uns immer in der Stube.“

Auch heute sind ihm das Beten und der Gottesdienstbesuch wichtig, „auch wenn es nicht jede Woche ist, aber das tägliche Gebet gehört zu meinem Leben“, so Hitzfeld gegenüber Blick.

Schon in der Vergangenheit bekannte sich Ottmar Hitzfeld in Interviews auf Nachfrage zu seinem Glauben. Des Öfteren betonte er dabei, dass ihm das tägliche Gebet wichtig sei und er daraus seine Kraft schöpfe. So sagte er in einer Serie in der Bild-Zeitung zu seinem Abschied aus der Bundesliga im Mai 2008:

„Ich bete jeden Tag, und ich danke Gott in meinen Gebeten auch dafür, dass ich ein so erfolgreicher Bundesliga-Trainer sein durfte.“

Im Weihnachts-Interview im Jahr 2010 mit der Schweizer Zeitung Blick äußerte er auf die Frage, welche Rolle der Glaube in seinem Leben spiele:

„Er [Der Glaube] ist ein ständiger Begleiter von mir. Für mich ist es wichtig, dass man Gott dankt.“

Dabei sei es für ihn wichtig, Gott nicht nur an Weihnachten zu danken, „sondern generell, jeden Tag“. Dabei hob er hervor, wofür er besonders dankbar ist: „für das privilegierte Leben, das man hierzulande leben darf. Dass ich nie einen Krieg erleben musste. Dass ich eine Ausbildung machen durfte. Und dann natürlich für mein Trainer-Leben“.

Orientierung erhält der Erfolgstrainer beim Blick auf Jesus Christus. Gegenüber dem Theologen und Buchautor Günther Klempnauer äußerte Ottmar Hitzfeld:

„Jesus hat für mich eine wichtige Vorbildfunktion.“

So ist auch im aktuellen Interview mit der Schweizer Zeitung Blick zu lesen, wie wichtig Ottmar Hitzfeld Werte wie Demut und Dankbarkeit sind. Dazu betonte er, dass er, insbesondere mittels des täglichen Gebets, Halt und Kraft in seinem Glauben findet.

Quellen: blick.ch (1), domradio.de, bild.de, blick.ch (2), pro-medienmagazin.de