Nach dem gemeinsamen Reformationsgedenken, das aus der Sicht des Papstes ein Erfolg war, darf der ökumenische Wagen jetzt nicht auf den Rastplatz rollen. Das sagte Franziskus an diesem Donnerstag bei einer Audienz für die Spitzenvertreter des Lutherischen Weltbunds.

„Im geistlichen wie im kirchlichen Bereich gilt: Wer stillsteht, der kehrt in Wirklichkeit um. Sich zufriedengeben, zurückbleiben aus Angst, Faulheit, Müdigkeit oder Bequemlichkeit, statt mit den Geschwistern zusammen auf den Herrn zuzugehen, heißt seine Einladung auszuschlagen. Und um gemeinsam auf ihn zuzugehen, reichen gute Ideen nicht aus: Es braucht konkrete Schritte und eine ausgestreckte Hand.“

Das Gebet sei das Benzin der Ökumene. Weiter betonte Franziskus, dass wir Christen durch die gemeinsame, grundlegende Gegenwart unserer einen Taufe, die uns zu Kindern Gottes und untereinander zu Geschwistern gemacht hat, es uns nie wieder erlauben können, Gegner oder Rivalen zu sein.

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