Foto: PromisGlauben e.V. (Patricia Kelly bei ihrem Konzert auf Helgoland am 21.8.21)

Patricia Kelly: „We were carried by something bigger“

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Die Sängerin Patricia Kelly sprach aktuell im Podcast „Glow Up Your Life“ mit der Moderatorin Katja Burkard darüber, wie man sich nach Krebs, Verlust und Neuanfang selbst nicht verliert. Dabei nahm die gläubige Katholikin auch Bezug zur Kraftquelle Glauben.

Patricia Kelly, die als Mitglied der Band „The Kelly Family“ sowie als Solo-Künstlerin erfolgreich ist, musste sich in ihrem Leben bereits einigen existenziellen Situationen stellen, so zum Beispiel einer Brustkrebserkrankung, die im Jahr 2010 diagnostiziert wurde und mittlerweile geheilt ist, vier Fehlgeburten, chronische Rückenschmerzen oder den frühen Tod ihrer Mutter sowie den Tod ihrer Schwester (wir berichteten).

Im Podcast-Talk mit Katja Burkhard sprach Patricia Kelly über Zeiten ihres Lebens, die sie als  „wirklich sehr dunkel“ und „sehr schwarz“ empfand. Ende der 1990er Jahre habe es sogar eine Phase gegeben, „in der ich nicht mehr leben wollte“, berichtet die Sängerin und betont, dass heute ein solcher Gedanke für sie „unvorstellbar“ sei. Ihr sei heute klar, dass wir Menschen nicht immer „powerful“ sein könnten und vielmehr „zarte Wesen“ seien. Im Umgang mit den dunklen Lebensmomenten habe sie Kraft darin erfahren, das Gute im Leben wahrzunehmen und Dankbarkeit zum Ausdruck zu bringen. Darüber hinaus beschreibt sie ihren Glauben an Gott als bedeutende Kraftquelle. Die Musikerin, die auf ihren Social-Media-Accounts ihre Follower immer wieder mit Inhalten zum Kirchenjahr und zum Evangelium inspiriert (wir berichteten), zeigte sich im Podcast „Glow Up Your Life“ davon überzeugt, dass ihr in den schweren Lebensphasen „eine höhere Macht“ beigestanden habe. Dazu erklärt die praktizierende Katholikin:

„Ob das jetzt ein Gott oder etwas anderes ist – diese höhere Macht um Kraft zu bitten, hat mir das Leben gerettet tatsächlich sehr oft.“

 

Dabei habe es ihr „unglaublich geholfen“, das Leben aus dem Blickwinkel der Dankbarkeit zu betrachten und den Fokus nicht auf ein Kreisen um das Problem zu legen. Im Umgang mit dem Problem könne man sich „natürlich mit der Schwierigkeit beschäftigen, dann drehst du dich im Kreis. Oder du kannst sagen: Ich bin dankbar für das, was ich habe“, erklärt die zweifache Mutter und zeigt sich gewiss, dass man eine solche Grundhaltung ebenso erlerne könne wie das tägliche Laufen gehen. Dazu betont Patricia Kelly:

„Nicht nur unsere Muskeln sind so gebaut. Sondern auch unsere Seele, unser Herz.“

Anbei das komplette Podcast-Gespräch von Katja Burkhard mit Patricia Kelly:

HIER

 

Wie bedeutend die Haltung von Dankbarkeit und Gottvertrauen für sie ist, brachte Patricia Kelly aktuell in einem Post in den sozialen Medien zum Ausdruck. Nachdem sie mit ihrer Schwester Kathy und ihrem Bruder Michael Patrick Kelly, bei dessen Konzert auf der Loreley gemeinsam aufgetreten war, schilderte Patricia Kelly, welche Dankbarkeit sie für diesen Auftritt empfindet. Dazu betont sie:

„Vielleicht sind es abstrakte Worte für einige, aber so fühle ich. We were carried by something bigger, by a higher power. Glory be to God and thank you all for letting me be part of this wonder!“

Anschließend brachte sie noch die Liebe, die sie für ihre Geschwister empfindet zum Ausdruck und wünschte Gottes Segen.

siehe HIER

 

 

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Bereits in der Vergangenheit berichtete Patricia Kelly, dass ihr ihr Glauben an Gott im Umgang mit schweren Lebenssituationen geholfen habe. Ende 2017 sprach sie in der VOX-Sendung „6 Mütter“ über ihren Glauben, der sie in der Zeit, als sie an Brustkrebs erkrankte, getragen hat (wir berichteten). Seinerzeit sagte sie:

„Für mich war das so, dass ich in diesen Momenten – gerade diesen Momenten, wo es mir richtig schlecht ging – , dass ich da Gott gespürt habe.“

 

In der TV-Sendung „Gott sei Dank!“ der ERF Medien schilderte Patricia Kelly vor einigen Jahren, wie sie sich in einer Lebenskrise auf die Suche nach Gott machte und in dieser Zeit begann, intensiv zu beten und in der Bibel zu lesen (siehe HIER). Im Rückblick auf diese Zeit erklärte die Sängerin:

„Deswegen kann ich sagen, dass ich für diese Krankheit dankbar bin, weil sich meine ganze Lebensrichtung dadurch verändert hat. Die Prioritäten sind anders geworden. Es ist gut, Erfolg zu haben, und es ist nicht schlecht, bekannt zu sein. Nur welche Priorität das im Leben hat, das ist der Punkt. Ich habe feststellen müssen, dass der Mensch nicht stark ist, auch starke Menschen nicht.“

Dass sie bei Jesus auch schwach sein konnte, habe sie sehr berührt, berichtete Kelly weiter. Das dabei Erlebte führte sie zur Erkenntnis:

„Ich kann, ich darf schwach sein, Gott liebt mich trotzdem.“