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Manager Markus Schön: „Wir verstecken unseren christlichen Glauben viel zu sehr“

Der Unternehmer Markus Schön ist der ehemalige Vorstandsvorsitzende und CEO der Detmolder buero.de-Gruppe. Am 30. April 2026 berichtete wll.news, dass Schön den Vorsitz des Unternehmens mit sofortiger Wirkung an seinen Nachfolger Rüdiger Simon übergeben hat. Schön wechselte in den Aufsichtsrat des Unternehmens und fokussiert sich auf seine Vermögensverwaltung und gemeinnützige Stiftungsarbeit. Zuletzt sorgte Markus Schön im April 2026 bundesweit für Schlagzeilen, als er den Online-Shop von buero.de über die Ostertage bewusst für Kunden sperrte, um ein Zeichen gegen den Konsumrausch und für christliche Werte zu setzen. Darüber sprach der 51-Jährige aktuell im Interview mit der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA.

Wer am Karfreitag 2026 bei buero.de online etwas bestellen wollte, las auf der Webseite folgenden Hinweis: „Jesus ist für uns alle am Kreuz gestorben. Seinem Leiden wollen wir heute gedenken.“ Dazu wurde darauf verwiesen, dass eine Bestellung bei buero.de in der folgenden Woche wieder möglich sei. Seine Aktion begründete Markus Schön, der zu diesem Zeitpunkt noch Vorstandsvorsitzender des Unternehmens war, auf der Online-Plattform LinkedIn damit, dass das Christentum „die Grundlage unserer Gesellschaft“ sei und es höchste Zeit sei, Zeichen zu setzen.

Gegenüber IDEA erklärte Markus Schön nun, dass er mit dieser Entscheidung die ursprünglich Bedeutung des Karfreitag hervorheben wollte, der seiner Meinung nach „ein stiller Feiertag“ sein sollte, an dem man nichts kaufen müsse. Dass diese Aktion zu einem negativen Branding oder Kundenschwund führen könnte, befürchtete Schön bei seiner Entscheidung indes nicht. Vielmehr betont er:

„Wir verstecken unseren christlichen Glauben viel zu sehr. Das ist komplett abstrus.“

Auch von der Kirchen erwartet der praktizierende Protestant, der durch ehrenamtliches Engagement in seiner Detmolder Kirchengemeinde sein Christsein vertiefte, dass sie aus einer depressiven Haltung herausfinden und „wieder viel stärker für Glaube, Liebe und Hoffnung stehen“. Dabei nimmt Schön jeden einzelnen Christen in die Pflicht, was er wie folgt formuliert:

„Es muss doch möglich sein, dass wir öffentlich sagen: Ich bin Christ, ich bete, ich glaube an Gott.“

 

Hinweis: Mehr zur Biographie von Markus Schön sowie seiner Sicht auf Kirche und Gesellschaft mit Zukunft gibt’s unter:

idea.de